Arbeitsblatt: Erdkröte Anatomie

Material-Details

Anatomie der erdkröte
Biologie
Fortpflanzung / Entwicklung
2. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

58553
1032
4
08.04.2010

Autor/in

Tanja Bischoff
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Erdkröte – Klasse der Amphibien Die Erdkröte lebt die meiste Zeit in Wäldern und Wiesen. Selbst trockeneren Gebieten meidet sie nicht, was für Amphibien eher ein seltener Lebensraum ist. Auch wenn sich der Körperbau der Kröte von dem der Molche leicht unterscheidet gehören sie der selben Wirbeltierklasse an. Man kann deutlich Wirbelsäule, sowie die Vorder- und Hinterbeine erkennen. Durch die besondere Form der Hinterbeine kann die Erdkröte nicht nur an Land hervorragend springen, sondern im Wasser auch schnell schwimmen und tauchen. Vielleicht fällt dir ja auf, das wir Menschen diese Bewegung beim Schwimmen nachmachen. Da die Erdkröte wie die meisten Amphibien nicht rein im Wasser lebt, benötigt sie eine Lunge zur Atmung. Dabei wird die Luft, anders als bei uns Menschen, in die Lunge gedrückt. Sie sind zusätzlich in der Lage über die Haut zu atmen. Die Haut ist mit warzenartigen Poren übersät. Wie die meisten Frösche besitzt auch die Erdkröte Giftdrüsen zur Abwehr von Feinden. Das Gift ist für Menschen jedoch ungefährlich. Zur Paarung suchen die Tiere Gewässer auf. Dabei müssen sie oft Straßen überqueren und fallen so dem Verkehr zum Opfer. Am Teich angekommen legt das Weibchen zunächst die Eier und das Männchen befruchtet sie anschließend. Die befruchteten Eier bezeichnet man als Laich. Die geschlüpften Jungen sehen noch nicht wie richtige Kröten aus. Man bezeichnet sie als Kaulquappen. Anfangs kann man noch deutlich die äußeren Kiemen entdecken, sowie fehlende Beine. Diese entwickeln sich mit der Zeit, bis aus den Larvenstadien eine erwachsene Kröten wird. Wenn du dir die Verwandlung genauer ansiehst, kannst du dir auch vielleicht vorstellen, wie sich aus manchen Fischen über Millionen Jahre die heutigen Amphibien entwickelt haben. Zur Lieblingsspeise der Erdkröte gehören vor allem Insekten, Spinnen und andere Kleintiere. Diese werden mittels ihrer sehr dehnbaren Zunge erbeutet. Da die Körpertemperatur von Amphibien nicht gleich bleibt bezeichnet man sie als wechslewarm. Zum Überwinter Graben sich die die meisten Amphibien gerne eine und verharren in einer Winterstarre. Dabei wird die Körperaktivität auf ein Minimum gesenkt und sie wirken wie eingefroren.