Arbeitsblatt: Internetsuche
Material-Details
Lückentext, der Internetsuche vervollständigt werden muss
Informatik
Internet
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
5867
1938
20
01.04.2007
Autor/in
Paul Rohner
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Spanische Nüssli Die Spanischen Nüssli sind weder „Spanisch noch „Nüsse. Sie sind Hülsenfrüchte wie die Bohnen. Die Erdnüsse galten bei den Inkas in Südamerika als himmlische Früchte. Diese gab man den Verstorbenen als Grabbeilage mit. Als europäische Seefahrer (Spanier und Portugiesen) im 15. Jahrhundert Amerika entdeckten, stiessen sie auch auf die Erdnuss. Anfangs waren sie als Nahrungsmittel zweiter Klasse verpönt. Bis die Erdnuss grössere Anerkennung bekam, war noch ein langer Weg. Heute werden die Spanischen Nüssli vor allem in den Wintermonaten gegessen. In der Schweiz werden jährlich über 3500 Tonnen Erdnüsse geknabbert. Sie stammen vor allem aus Israel und Ägypten. Sie machen richtig „süchtig. Doch das ist nicht schlimm. In ihnen stecken viele gesunde Nährstoffe wie Eiweisse, Aminosäuren und viele Kohlenhydrate als wichtige Energiequelle für Muskeln, Nerven und Gehirn. Der Samen wird Anfang Mai gesät. Der Busch wird 75 cm hoch und liebt warme, feuchte Böden. Das Besondere ist, dass die Blüte nur wenige Stunden lebt. Die Stiele krümmen sich und treiben die Fruchtknoten (mit den Früchten) 5 – 8 cm tief in die Erdoberfläche. Dort bilden sich dann in einer Hülse mehrere Samenkerne. Mit Spezialmaschinen werden die Nüsse geerntet. Einige Tage bleiben sie zum Trocknen an der Sonne liegen. Rohe Erdnüsse schmecken wie rohe Bohnen. Erst durch das Rösten entfaltet sich das typische Aroma. Mit Temperaturen zwischen 125 und 190 Grad (je nach Maschine und Hersteller) werden sie erhitzt. Dadurch erhält die Schale die getönte Farbe und die Erdnuss den unwiderstehlichen Geschmack. Der Kern wird knackig.