Arbeitsblatt: Tello
Material-Details
Parodie auf Schillers Tell
Text ist von einem Menschen italienischer Abstammung gesprochen
Geschichte
Schweizer Geschichte
5. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
6008
1384
17
08.04.2007
Autor/in
Claude Ferrari
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Tello (frei nach Schiller) Jetzt losed do – woni bi laufe über die grande Piazza Stande swei Gerli do – mit digge Ranze und obe Glazze, und uf de lange Stange, gas dengge, de Gessler en alti Uet ufehengge. Und alli wo do vorbi spazziere Hend müesse vor sebe Deggel salutiere. Aber oha, Tello dengge, säb isch scho minder – Niente magge Referenza vor so säbige Silinder. Ig, de Tello, vor sebe Gogs mi sölle bügge? Nei du, viel lieber gard uf de Stell verregge! hani dengge, neme jetzt besser de Blinde Aber oha, die swei sind go, mi subito welle binde. hani natürli fest protestiere, la min nöd vo sei Glünggi arretiere! Aber do – los jetzt – gunnt no de Gessler, de Tropf Und befehle, müessi süsse vo mini Bueb sini Kopf – En Orange! hani meint, er magge de Narre. Do hani seit: Hör doch uf mit dem cheibe Smare! Er aber commandiere: Cominco, subito! Oder di subito is logg ine gheie loo I hani dengge: Tello do losch din id lumpe, Hani asunder no en Toscanistumpe Und denn nimi sFucilo füre, lade swei Patrone Und tue aaslage und fein siele mit de Canone. süsse – und glepfe – Orange versprütze hundert Stugge, do hani seit, jetzt isch Syiit, jetz muesch di drugge! Aber oha, Gessler het merge, das swei Gugle ha lade de Flinte. Ohaletz, hani dengge, jetzt ghei no id Tinte! De Gessler mi froge: Warum du das magge? Mini Bueb und naturlig hend fest müese lagge. Und wie mer üs umewende, göme die swei Sangli und binde mini Hände. Die hän mi do pagge, hani nüt me gönne magge und händ mir no fascht verrisse mini neui Jagge! säge no: Magge do nid so cheibe Quatsch mues in Fabrigg und mini Bueb an Fuessbalmatsch! Wenn ihr nöd losloht, rüefe de Polizei gang eifach nid is Logg, mues jetzt hei! Het alles nüt nütze. – Smoll magge en Pfiff Und die swei mi näh und sleife uf en Siff. Und do – uf de See hets aafange donnere und blitze Und alli vor Angst müese chotze und switze. Alli ganz bleig und fast nüme snufe! Smol Gessler stot uf und rüefe: Du Tello, wenn du guet fahre Mit mir dur de Lago, begomme swei Frange und paar Brissago! hani dengge, das passe jetz guet, neme de Flinte, neme de Huet, tue no snell de Motor gli smiere und mi ganz vorne uf de Siff postiere. Und woni de vorne stande bi Spitz, do sehni grossi Stei Und verdammt snell, wie de Blitz, nehm en Sprung und gibe Em Siff no en Stupf und brüele: Slof wohl, Gessler, du truurige Tropf! Do alli rüefe: Tello, chom, hebe de Siff, mir gheie abe! „Magge nix, wenn tutti cabutti, ihr elende Knabe! go go spaziere de Hohle Gass und do passiere en lustige Spass! So, jetzt no luege, obi hani lade de Flinte Natürlig sarf, nid öppe blinde! Do, uf einmol hani höre en gheibe Spegdaggel glaube, er ghunt mit sim Glepper, de Laggel! So, jetz hinder de Baum, direggt an Bode. De Gessler mi seh und säge: Tello – du magge nu Spass! Chum in Ochse und magge en Jass! Chas dengge, gagge du jetz dini Testament! Eis, swei drü häs Chugle im Grind! So stande jetzt still mit dine lahme Simmel! Do gits en grosse Chlapf und de Gessler ist im Himmel!