Arbeitsblatt: Narzissen
Material-Details
Grundlagentext, Pflanzenportrait
Biologie
Pflanzen / Botanik
6. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
6072
984
6
11.04.2007
Autor/in
Jörg Richner
5056 Attelwil
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Narzissen, Osterglocken – Amaryllisgewächse Die Narzisse wächst aus einer braunen Zwiebel und wird 15 40 cm hoch. Die Blüten sind gelb oder weiss und haben 6 Blütenblätter, innen mit einer Nebenkrone. Sie stehen meist einzeln auf einem langen Stengel. Die Blätter der Narzissen haben eine linealische Form und sind etwa so lang wie der Blütenstengel. Narzissen blühen von März bis Mai. Standort und Verbreitung: Wir kennen die Narzissen vorwiegend als Gartenpflanzen und Schnittblumen in den verschiedensten Variationen. Ihr natürliches Vorkommen ist sehr selten geworden. Sie wachsen auf kalkarmen Bergwiesen und in lichten Wäldern. Ihr Verbreitungsgebiet ist das südliche und westliche Europa. Name: Die Gelbe Narzisse wird auch Osterglocke und TrompetenNarzisse genannt. Die Bezeichnung Narzisse oder im wissenschaftlichen Namen Narcissus, entstammt der griechischen Mythologie. Narziss war ein griechischer Held und so schön, dass sich alle Dryaden und Waldnymphen in ihn verliebten. Er aber erwiderte ihre Liebe nicht, denn Narziss hatte nur Augen für sich selbst. So beschlossen die Götter ihn für seine Eigenliebe zu bestrafen. Als Narziss mal wieder sein Spiegelbild in einem Fluss betrachtete, wurde er so verzückt von seiner eigenen Schönheit, dass er sich selbst umarmen wollte, dabei ins Wasser fiel und ertrank. Man errichtete einen Scheiterhaufen um den toten Narziss zu verbrennen. Als aber die Flammen seinen Leichnam berühren wollten, wurden diese entrückt und zurück blieb eine Blume, nämlich die Narzisse.