Arbeitsblatt: Musik und Märchen

Material-Details

Im Zusammenhang mit Musik und Sprache werden Märchen vertont.
Musik
Gemischte Themen
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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1289
11
13.05.2010

Autor/in

Xenia Hofer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

EMU – Musik Sprache Erweiterter Musikunterricht: Märchen vertonen Ziele Grobziel: Feinziele: Die Kinder können ein ihnen zugeteiltes Märchen mit Hilfe verschiedener Instrumente vertonen. Die Kinder wissen, wie sie mit verschiedenen Instrumenten Spannung, Trauer, Freude, etc. ausdrücken können. Die Kinder hören den Vertonungen der anderen Gruppen gut zu und erkennen, welche Stimmungen die Gruppen ausdrücken wollen. Die Kinder verstehen das Märchen, so dass sie geeignete Stellen musikalisch unterstützen können. Kinder können anhand der Musik sprachliche Elemente aus einem Märchen betonen/hervorheben. Fertigkeit: Die Kinder können sich in der Gruppe einordnen und andere Meinungen und Ansichten akzeptieren. Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 1 EMU – Musik Sprache Didaktisches Konzept Musik und Sprache Woche 1 2 Woche 3 4 Woche 5 Woche 6 Sprache Musik Musik Märchen Was sind Märchen? Wie werden sie erzählt? Welche Stimmungen kommen da vor? Märchen lesen Märchen besprechen Wer schreibt Märchen? Geräusche Mit welchen Instrumenten können welche Geräusche erzeugt werden? Bodypercussion PA GA/ Plenum PA GA/ Plenum Märchen Bilder Instrumente Woche 7 Fach Musik Inhalte Filmmusik Wirkung Filmmusik Walt Disney Zauberlehrling Was erzählt die Musik Sozialformen Plenum Medien/Lernhilfen Ausschnitte Filmmusik Zauberlehrling Disney Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 Märchen Geräusche Märchen mit Geräuschen unterstützen Musik und Übungsphase Gleichzeitig erzählen und mit Geräuschen unterstützen Gruppen erhalten GA/ Plenum Instrumente Märchen Märchen und Geräusche Märchen mit Geräuschen erzählen Das Märchen ist bereits bekannt, wird nicht mehr erzählt nur noch Geräusche gespielt. Die anderen Gruppen finden heraus, um welches Märchen es GA/ Plenum Märchen Instrumente 2 EMU – Musik Sprache Verlauf der Lektion Zeit Verlauf u. Methode Didaktische Begründung Sozialform 5 min kleines Intro einer vertonten Geschichte durch die Lehrperson Kinder werden abgeholt Interesse kann geweckt werden Plenum 5 min Gruppenauftrag wird erläutert. Auftrag ist schriftlich auf dem HP aufgelegt In 3 Gruppen wird je ein Märchen vertont und den anderen vorgetragen Zur Verfügung stehen verschiedene Instrumente Ziel: Wichtige Passagen des Textes mit Instrumenten oder Körpergeräuschen hervorheben, betonen Kinder wissen genau, was sie zu tun haben und kennen die Zielsetzung des Auftrags. Auftrag ist schriftlich auf dem HP aufgelegt, damit die Kinder während der Arbeit nachlesen können, was genau erwartet wird. 20 – 30 min 15 min die Gruppen erhalten ihren Märchentext Zeit für Erarbeitung des Gruppenauftrags Gruppen tragen ihre Märchen den anderen vor. Nach der Beendung der Präsentation kurze Feedbackrunde: Was ist gut gelungen, was hätte anders/ besser gemacht werden können? Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 Material verschiedene Instrumente -Auftragsblatt Plenum Kinder vertonen mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten ein Märchen und versuchen, wichtige Textpassagen hervorzuheben, zu betonen Dabei setzen sich die Kinder intensiv Gruppenarbeit mit dem Märchentext auseinander und versuchen, sprachliche Aussagen mit Hilfe von Musik zu betonen. Lehrperson agiert als Berater und Hilfe für die Kinder Kinder können ihre geleistete Arbeit vorzeigen Wertschätzung ihrer Plenum Arbeit Kinder erhalten gleich ein Feedback über ihre geleistete Arbeit Märchentexte verschiedene Instrumente Utensilien für Präsentation 3 EMU – Musik Sprache Dornrösschen Nach langem Warten wird einem König endlich eine Tochter geboren. Aus Freude darüber lädt er seine Untertanen zu einem Fest, darunter auch zwölf weise Frauen(Feen). Die dreizehnte, die aus Mangel an Geschirr nicht zur Taufe der neugeborenen Königstochter eingeladen worden war, belegt das Mädchen mit einem Fluch, dass es sich an seinem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und daran sterben solle. Eine der zwölf übrigen Feen, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Todesfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Spindeln im Königreich verbrennen lässt. An des Mädchens fünfzehntem Geburtstag erkundet es ein Turmzimmer, in dem es eine alte Frau beim Spinnen entdeckt. Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Das Schloss wird mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln. Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten. Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 4 EMU – Musik Sprache Aschenputtel Die junge Tochter eines reichen Kaufmannes wächst wohlbehütet auf, bis etwa ein halbes Jahr nach dem Tod der Mutter der Vater eine Witwe heiratet, die zwei Töchter mit ins Haus bringt. Stiefmutter und Stiefschwestern machen dem Mädchen auf alle erdenkliche Weise das Leben schwer. Weil es nicht nur gröbste Schmutzarbeit leisten, sondern fortan auch in der Asche neben dem Herd schlafen muss, wird das Mädchen Aschenputtel genannt. Als der Vater einmal zu einer fernen Messe reisen will, fragt er die drei Mädchen, was er ihnen mitbringen soll. Während die Stiefschwestern schöne Kleider, Perlen und Edelsteine verlangen, wünscht sich Aschenputtel nur ein Reis (kleiner Zweig), das dem Vater auf der Rückreise an den Hut stößt. Dieses Haselreis pflanzt Aschenputtel auf das Grab der Mutter, und es wächst zu einem Strauch (im Märchen: schöner Baum), dem Aschenputtelihr Leid klagen kann. Wenn Aschenputtel dort weint und betet, erscheint auf dem Bäumchen ein weißer Vogel, der ihr manchen Wunsch erfüllt. Der König lässt bald darauf auf seinem Schloss ein dreitägiges Fest ausrichten, zu dem alle Jungfrauen des Landes eingeladen werden, damit sein Sohn eine Gemahlin wählen kann. Die Stiefmutter und die eitlen Stiefschwestern wollen nicht, dass Aschenputtel auch an dem Fest teilnimmt, obwohl sie darum bittet. Die Stiefmutter gibt ihr stattdessen auf, Linsen aus der Asche zu lesen (auszusortieren). Dies gelingt Aschenputtel mit Hilfe der von ihr herbeigerufenen Tauben: „ die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen! Trotz des Lösens der gestellten Aufgabe verweigert ihr die Stiefmutter weiterhin die Teilnahme am Ball mit der Begründung, dass Aschenputtel keine geeigneten Kleider habe, und zieht mit ihren leiblichen Töchtern los. Nun eilt Aschenputtel zum Grab der Mutter. Wieder ist es der weiße Vogel, der Aschenputtel ein prächtiges Kleid und mit Seide und Silber bestickte Pantoffeln hinunterwirft. Aschenputtel legt diese Kleidung an, läuft zum Fest und mischt sich unerkannt unter die Gäste. Der Königssohn verliebt sich in das Mädchen und möchte wissen, wer diese schöne Unbekannte ist – doch zweimal gelingt es Aschenputtel, ihm zu entkommen. Beim dritten Mal verliert es einen ihrer goldenen Pantoffeln auf der Schlosstreppe, und der Verliebte lässt nach der Jungfrau suchen, der dieser Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 5 EMU – Musik Sprache Pantoffel passt, damit er sie als Braut heimführen könne. Er fragt auch Aschenputtels Vater, der jedoch seine eigene Tochter nicht wiedererkannte, obwohl er sich nach jenem Tanzabend fragte, ob es wohl Aschenputtel gewesen sein könnte. Als erstes lässt der Königssohn auch im Haus des Vaters nachforschen. Die beiden Stiefschwestern versuchen vergebens, den zierlichen Schuh über ihre Füße zu ziehen. Auf den Rat der Mutter hin schneidet sich die erste den großen Zeh ab und die zweite die Ferse. Beim Vorbeiritt am Grab wird der Betrug jedoch beide Male durch zwei Tauben vom Haselbäumchen aufgedeckt: „Rucke di guck, rucke di guck, Blut ist im Schuck (Schuh)! Der Schuck ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim. Das Aschenputtel, der als einzige der Schuh passt, wird schließlich als wahre Braut erkannt, und die Stiefschwestern erhalten ihre gerechte Strafe. Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 6 EMU – Musik Sprache Rotkäppchen Ein kleines Mädchen, dem seine Großmutter einst eine rote Kappe geschenkt hatte, wird von der Mutter geschickt, der in einem Haus im Wald wohnenden, bettlägerig kranken Großmutter einen Korb mit Leckereien zu bringen. Im Wald, auch wenn sie durch diesen nicht hätte gehen dürfen, lässt sich Rotkäppchen auf ein Gespräch mit einem Wolf ein. Der Wolf horcht Rotkäppchen aus und überredet es, noch einen Blumenstrauß zu pflücken, was Rotkäppchen trotz Warnung der Mutter tut. Der Wolf verabschiedet sich, eilt zur Großmutter und frisst sie auf. Er legt sich in Großmutters Nachthemd in Großmutters Bett und wartet auf Rotkäppchen. Bald darauf erreicht Rotkäppchen das Haus, tritt ein, und begibt sich an Großmutters Bett. Dort wundert sich Rotkäppchen über die Gestalt seiner Großmutter, erkennt aber nicht den Wolf, bevor es von diesem ebenfalls gefressen wird. Beide Opfer werden von einem Jäger aus dem Bauch des Wolfes befreit, dieser näht dem Wolf anstatt Steine in den Bauch. Als der Wolf aufwacht ist er schrecklich durstig, schleppt sich zum nächsten Brunnen und wird vom Gewicht der Steine in die Tiefe gerissen. Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 7 EMU – Musik Sprache Hänsel und Gretchen Hänsel und Gretel sind die Kinder eines armen Holzfällers, der mit seiner Frau im Wald lebt. Als die Not zu groß wird, überredet sie ihren Mann, die beiden Kinder nach der Arbeit im Wald zurück zu lassen. Der Holzfäller führt die beiden am nächsten Tag in den Wald. Doch Hänsel hat die Eltern belauscht und legt eine Spur aus kleinen weißen Steinen, anhand derer die Kinder zurückfinden. So kommt es, dass der Plan der Mutter scheitert. Doch der zweite Versuch gelingt: Dieses Mal haben Hänsel und Gretel nur eine Scheibe Brot mit, die Hänsel zerbröckelt, um eine Spur zu legen. Diese wird jedoch von Vögeln gefressen. Dadurch finden die Kinder nicht mehr nach Hause und verirren sich. Am dritten Tag finden die beiden ein Häuschen, das ganz aus Brot, Kuchen und Zucker hergestellt ist. Zunächst brechen sie Teile des Hauses ab, um ihren Hunger zu stillen. In diesem Haus lebt jedoch eine Hexe, die eine Menschenfresserin ist. Die Hexe hört sie und ruft: Knuper, knuper, kneischen, wer knupert an meinem Häuschen? Die Kinder antworten darauf: „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind. Die Hexe lässt sich nicht täuschen, fängt die beiden, macht Gretel zur Dienstmagd und mästet Hänsel in einem Käfig, um ihn später aufzuessen. Hänsel wendet jedoch eine List an: Um zu überprüfen, ob der Junge schon dick genug ist, befühlt die halbblinde Hexe jeden Tag seinen Finger. Hänsel streckt ihr nun jedes Mal einen kleinen Knochen entgegen, weil er Angst vor dem Tod hat. Als sie erkennt, dass der Junge anscheinend nicht fett wird, und sie die Geduld verliert, will sie ihn dann doch braten. Die Hexe bittet Gretel, in den Ofen zu gucken, ob dieser schon heiß sei. Aber Gretel behauptet, dass sie zu klein sei, um in den Ofen zu schauen. Deshalb muss die Hexe selbst nachsehen. Als sie den Ofen öffnet, schiebt Gretel die böse Hexe in den Ofen. Die Kinder nehmen Schätze aus dem Hexenhaus mit und finden den Weg zurück zum Vater. Die Mutter ist inzwischen gestorben. Nun leben sie glücklich und leiden keinen Hunger mehr. Nadine Sieber, Tanja Wiederkehr, Xenia Hofer 2010 8