Arbeitsblatt: Modi

Material-Details

Erklärung der Anwendung von Indikativ, Imperativ, Konjunktiv I + II als "Färbung " einer Aussage (mit Beispielen)
Deutsch
Grammatik
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

631
2347
90
08.03.2006

Autor/in

Martin Schnyder
Sagistr. 25
8545 Rickenbach ZH
052 337 17 78
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die drei Modi der deutschen Sprache. (Singular: der Modus) Modalformen «färben» eine Aussage in bestimmter Art und Weise. Modalform «Färbung» Beispiel Indikativ als Tatsache, als Wirklichkeit Ich erreichte den Zug noch. Imperativ als Befehl Zeige mir deine Fahrkarte! Konjunktiv als Möglichkeit, nicht Er sagt, es stimme ganz sicher, nicht garantiert sicher. (indir. Rede) Konjunktiv II GR-MODI Färbung der Aussage als Vergleichssatz Man tut, als ob es stimme. als Aufforderung, Wunsch Man nehme ein Kilo Butter. Es werde Licht! Gott schütze dich! als Gedachtes, nur Vorgestelltes Das täte ich nicht. (Das würde ich nicht tun.) Sie büke einen Küchen. (Ungebräuchliche (Sie würde einen Kuchen Formen werden durch backen.) «würde» Infinitiv ersetzt.) Regeln: 1. In der indirekten Rede muss der Konjunktiv hörbar sein. 2. Wenn der Konjunktiv gleich lautet wie der Indikativ (also nicht hörbar), verwenden wir den Konjunktiv II. Bsp.: Indikativ: Die Eltern kommen heim. Konjunktiv I: Er sagt die Eltern kommen heim. Konjunktiv II: Er sagt, die Eltern kämen heim. Konjunktiv Konjunktiv II Weil in der indirekten Rede mal Konjunktiv und mal Konjunktiv II angewendet werden, sprechen wir hier vom «gemischten Konjunktiv». GR-MODI Färbung der Aussage