Arbeitsblatt: Biografie Edison
Material-Details
Eine kurze Biografie zu Alva Edison.
Physik
Elektrizität / Magnetismus
6. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
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1411
18
01.07.2010
Autor/in
Jolanda Wittweiler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Thomas Alva Edison der König der Erfinder Als sechsjähriger Junge kehrt Thomas Edison weinend nach Hause zurück. Der Lehrer hat ihn heimgeschickt, weil er verlangsamt sei. Die Mutter tröstet ihren Sohn und meint: „Von nun an werde ich dich unterrichten, und wir werden deinem Lehrer beweisen, dass du klüger bist als alle deine Mitschüler. Der Beweis gelang. Aus Thomas Alva Edison (1847-1931) wurde der Erfinderkönig des 19. Jahrhunderts. Er war ein Genie. Von der Phantasie dieses Amerikaners entsprangen ungefähr 1328 urheberrechtlich geschützte Erfindungen. Riesige Firmen mit Hunderttausenden von Mitarbeitern stellen seine Tüfteleien in Massen her. Zum Beispiel das Tonband, die Schreibmaschine, die Glühbirne oder die HiFi-Anlage. Und dumm war Edison auch als Kind nicht. Ihn hatte zu dieser Zeit eine Scharlacherkrankung schwerhörig gemacht. Doch mit Hilfe seiner Mutter machte er rasche Fortschritte. Er interessierte sich besonders für die Physik. In einem Schuppen richtete ihm der Vater ein kleines Labor ein. Doch bald brannte bei einem missglückten Experiment das ganze Gebäude ab. Sechs Jahre später hat Edisons Vater kein Geld mehr. Der Junge muss sich einen Job suchen. Mit etwa zwölf Jahren wird er Kellner in einer Eisenbahn. Der schlaue Thomas erkennt bald, dass die Reisenden an Neuigkeiten interessiert sind. Schliesslich sind sie oft tagelang unterwegs. Kurz entschlossen kauft sich der 12jährige eine uralte Druckerpresse und gibt jetzt als Drucker und Journalist in einer Person eine Bahnzeitung heraus! Zu Schlagzeilen verhelfen ihm die Telegraphisten, die ihm auf den Bahnhöfen die wichtigen Tagesnachrichten weitergeben. Der Junge hat zudem auch noch genug Energie, sich in einem Zugabteil ein kleines Labor einzurichten. Aber das Pech verfolgt ihn. Bei einem plötzlichen Stopp des Zuges fällt ihm ein Behälter mit einer chemischen Lösung auf den Boden und entzündet sich. Das Abteil brennt ab und Thomas Alva Edison ist seinen Job los. Jedoch lernt und arbeitet der junge Erfinder weiter. Edison bringt sich selber das Telegraphieren bei und wird bei der Bahn angestellt. Jede halbe Stunde muss er hier der Nachbarstation das Morsezeichen 6 durchgeben. Als Beweis seiner Anwesenheit. Der junge Forscher bastelt flink einen Apparat, der, ausgelöst von einer Uhr, eben dies pünktlich für ihn tut. Das fällt auf, als man ihn bei einer unangemeldeten Kontrolle schlafend vorfindet, wird Edison gefeuert. Der Tüftler reist also nach New York. Und hier findet er endlich sein Glück. Für einen Börsenmakler entwickelt er einen automatischen Goldpreisanzeiger und erhält 40000 Dollar als Lohn. Dafür kauft sich Edison eine eigene Werkstatt und wird hauptberuflich Erfinder. So verbessert Edison in den nächsten Jahren die soeben erfundene Schreibmaschine. Die Buchstaben springen noch unregelmässig, und die Schriftlinien gleichen daher einem Zickzackkurs. Diese Fehler werden von Edison verbessert und seine perfekte Maschine nennt er nun Remington. Diese Schreibmaschinen-Marke ist bis heute bekannt. Dann nimmt er sich das Telefon vor. Es funktioniert zwar, aber man kann nur ein paar Kilometer auseinander sein. Zudem muss gebrüllt werden. 1876 entwickelt Edison einen Verstärker für das Mikrofon. Nun kann man auch über Hunderte von Kilometern miteinander plaudern, ohne schreien zu müssen. Im Jahr darauf erfindet er den Sprechapparat. Grenzenlos ist die Verblüffung seiner Mitarbeiter, als er ein Kindergedicht in den Metalltrichter eines Holzgerätes spricht und Sekunden später der Apparat blechern seine Worte wiederholt. Und bald staunt die ganze Welt. Mit diesem Holzkasten beginnt etwas Erstaunliches: Ohne ihn gäbe es nämlich keine Schallplattenspieler, Walkman oder Diktiergeräte. Unglaubliche Erfindungen folgen Schlag auf Schlag. Edison entwirft und baut das erste Fertighaus. Ebenfalls arbeitet er an einem Apparat zur Aufnahme von bewegten Bildern. Das soll die Geburt der Filmkamera und damit auch des Kinos sein. Und dieser sich für alles interessierende Edison erleuchtet endlich auch unsere Welt! Ihm gelingt die Herstellung der ersten Glühbirne, die für die Massenproduktion taugt. Kein Mensch hat je so viel erfunden wie dieser Zauberer.