Arbeitsblatt: Gedichtinterpretation

Material-Details

Gedicht "Die Stadt" von Theodor Storm. 5 Punkte, die in einer Gedichtinterpretation abgehandelt werden müssen.
Deutsch
Anderes Thema
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

6377
1093
51
25.04.2007

Autor/in

Claudia Kovalik
Im Eisernen Zeit 15
8057 Zürich

078/ 717 08 80
Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Deutsch 2 Gedichte interpretieren Gedichte interpretieren Die Stadt (Theodor Storm, 1817-1843) Am grauen Strand, am grauen Meer Und seitab liegt die Stadt; Der Nebel drückt die Dächer schwer, Und durch die Stille braust das Meer Eintönig um die Stadt. Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai Kein Vogel ohn Unterlaß; Die Wandergans mit hartem Schrei Nur fliegt in Herbstesnacht vorbei, Am Strande weht das Gras. Doch hängt mein ganzes Herz an dir, Du graue Stadt am Meer; Der Jugend Zauber für und für Ruht lächelnd doch auf dir, auf dir, Du graue Stadt am Meer. Wie würdest du dieses Gedicht interpretieren? Für eine gelungene und ausführliche Interpretation eines Gedichtes musst du dir folgende Fragen stellen: 1) WAS? (Hintergrundinformationen) Autor: Was weisst du über ihn/ sie (Biografie)? Titel: Was sagt der Titel aus? Wovon wird das Gedicht handeln? Zeit: Wann wurde das Gedicht geschrieben? (Die Sprache verrät viel darüber) Dein erster Eindruck: Ist das Gedicht traurig, fröhlich, schwierig zu verstehen, langweilig usw.? schaue dir unbekannte Wörter im Duden nach! Wie ist die Stimmung im Gedicht? Welchen Eindruck hinterlässt das Gedicht? Beispiele: Das Gedicht von hinterlässt den Eindruck/ das Gefühl von Schwermut/ Verzweiflung/ Lebensfreude . Schon der Titel deutet darauf hin/ lässt erkennen/ wirft Verständnisprobleme auf. .die Sprache ist dunkel/ bildreich/ vieldeutig . Das Gedicht beschäftigt sich mit dem Problem/ der Erfahrung/ dem Thema. 2) WOVON spricht das lyrische Ich (der/die Erzähler/in)? Aus welchem Anlass/ in welcher Situation/ für wen spricht das sogenannte lyrische Ich? Welche Perspektive (Sichtweise) hat das lyrische Ich? Was ist das Thema des Gedichtes? Welcher Gedichttyp: Ist es ein Liebesgedicht, politisches Gedicht, Naturgedicht oder Weltanschauungsgedicht usw. 3) WIE aufgebaut? Aufbau des Gedichts: Wie viele Strophen und Zeilen hat das Gedicht? Wie sieht das Reimschema aus? (aa,bb,cc usw.) Sprachliche Besonderheiten: wie ist die Wortwahl des Autors (schwierige Wörter, simple Wörter), viele Wiederholungen, keine Wiederholungen usw. Hat es Bilder, Vergleiche (so wie), Metaphern (z.B. Wüstenschiff als Bezeichnung für ein Kamel), Codes im Gedicht? Beispiele: Das Gedicht besteht aus drei Strophen zu je vier Zeilen, es ist sehr regelmässig/ streng/ locker/ formlos . Das Gedicht besitzt keine regelmässige Struktur, die Strophen habe unterschiedliche Längen, es hat einen lockeren Sprachfluss. 4) INHALT? Inhalt: Was geschieht im Gedicht? Wie entwickelt sich das Gedicht von Strophe zu Strophe? Kommen bestimmte Bilder und Motive immer wieder vor? Beispiele: Das Gedicht beginnt mit der Schilderung der. In den ersten beiden Zeilen wendet sich das lyrische Ich an. In der dritten Strophe verändert sich plötzlich die Perspektive/ Sichtweise des . Die letzte Strophe/ letzte Zeilen fassen noch einmal ./ drücken . aus 5) PERSÖNLICHE MEINUNG Beispiele: Dem Gedicht merkt man an, dass es bereits . Jahre alt ist, denn . Die Thematik des Gedichts ist auch heute noch aktuell. Ich finde das Gedicht sehr gut/schlecht/interessant, weil Ich mag die Art des Autors, Gedichte zu schreiben.