Arbeitsblatt: Erich Kästner
Material-Details
Kurzbiographie
Deutsch
Leseförderung / Literatur
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
64463
791
8
28.07.2010
Autor/in
Andreas Mosimann
Land:
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
ERICH KÄSTNER Erich Kästner wurde am 23. Februar 1899 in geboren. Dort verbrachte er auch seine Kindheit und besuchte die Volksschule. Kästner wanderte gern, ging oft ins Theater oder half seiner Mutter bei der Arbeit. Er war ein fleissiger Schüler und er lernte gern und viel. Der Vater von Erich, Emil Kästner, war Sattlermeister und stellte Taschen, Portemonnaies und Koffern aus Leder her. Seine Mutter war Friseuse und hatte ein eigenes Geschäft im Schlafzimmer der Wohnung. Zu ihr hatte Kästner Zeit seines Lebens ein sehr enges Verhältnis und mehr als 30 Jahre lang schrieben sie sich fast täglich Briefe. Im ersten Weltkrieg musste er bei der schweren Artillerie dienen und zog sich ein schweres Herzleiden zu, das ihn für den Rest seines Labens quälte. 1919 begann Kästner in Leipzig Geschichte, Germanistik, Theaterwissenschaften und Philosophie zu studieren. Mit Nebenjobs als Journalist und Theaterkritiker konnte er sein Studium selbst finanzieren. Als die Zeitung Kästner 1927 gekündigte (er war ihr zu kritisch geworden), zog er nach Berlin. Dort begann seine Karriere als erfolgreicher Schriftsteller. Zuerst mit kleineren Veröffentlichungen in verschiedenen Berliner Tageszeitungen und später mit Buchveröffentlichungen, darunter sein erstes und berühmtestes Kinderbuch Emil und die Detektive. Weitere Kinderbücher sollten folgten, darunter auch Das fliegende Klassenzimmer. Seine Werke wurden bei der Bücherverbrennung 1933 von den Nazis verbrannt. Von allen 24 Schriftstellern war Kästner der einzige, der die Frechheit besass, persönlich bei der Bücherverbrennung zu erscheinen. Zwischen seinem 31. und seinem 41. Lebensjahr wurde Kästner wiederholt verhaftet, aber immer wieder freigelassen. Anders als viele anderen Schriftsteller, deren Werke verboten wurden, blieb Kästner in Deutschland und flüchtete nicht ins Exil. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs lebte Kästner in München, wo er zahlreiche Lieder, Hörspiele und Reden schrieb, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzten. In der Folgezeit wurde er für seine umfassenden Werke mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1974 starb er als 75-Jähriger in München. AUFTRAG: 1 Bei den folgenden Buchumschlägen fehlen Teile des Titels. Schreib die ganzen Titel auf. Nimm das Internet zu Hilfe! 2 3