Arbeitsblatt: Reformation
Material-Details
Überblick zur Reformation, Luther, Calvin, Zwingli
Geschichte
Neuzeit
7. Schuljahr
14 Seiten
Statistik
65295
1840
111
11.08.2010
Autor/in
Rahel Niederhauser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Unterscheide zwischen den Konfessionen: Katholisch Papst Vertreter Gottes auf Erden Verehrung von Gott, Jesus, Mutter Maria und Heiligen Sünde (schlechte Taten) müssen wieder gut gemacht werden durch gute Taten 7 Sakramente ( Abendmahl Taufe Beichte Abendmahl: (Hostie Wein) Hostie ist Leib Christi Wein ist Blut Christi Reformiert Verehrung von Gott, Jesus Schlechte Taten können nur durch Gottes Gnade wieder in Ordnung gebracht werden. Abendmahl: (Brot Wein/Traubensaft) Brot symbolisiert Leib Christi Wein symbolisiert Blut Christi Die Reformation Die Erneuerung des Glaubens – die Ausgangslage Das Christentum Jesus von Nazareth predigte und starb im heutigen Israel. Nach seinem Tod verbreiteten die Apostel (seine Anhänger) seine Lehre im ganzen Römischen Reich. Die römischen Kaiser hielten das Christentum jedoch für gefährlich, weil sie Angst hatten, dass durch die Christen die Ordnung des Reiches durcheinander geraten würde. Deshalb verfolgten sie die Christen. Wenn diese ihren Glauben nicht verleugneten, wurden sie hingerichtet. Doch die meisten Christen zogen es vor als Märtyrer zu sterben. Durch die Tapferkeit der Märtyrer verbreitete sich der christliche Glaube immer mehr. Die Menschen dachten, nur wer den richtigen Glauben habe, könne so tapfer und standhaft sein. So gab es immer mehr Anhänger des Christentums. Schliesslich sah Kaiser Konstantin um 300 n.Chr. ein, dass man das Christentum nicht ausrotten konnte und gab die Verfolgung auf. Er wurde sogar selber Christ und förderte das Christentum. Dadurch stieg das Christentum zur Staatsreligion im Römerreich auf. Die Organisation der Kirche Die Christen hatten sich schon in römischer Zeit gut organisiert. Über den Mitgliedern einer Gemeinde stand der Priester, über den Priestern einer Stadt der Bischof. Die Bischöfe der wichtigsten Städte wurden als Erzbischöfe den andern übergeordnet. Am meisten Bedeutung gewann aber der Bischof von Rom, der von den Stadtrömern „Papa – also Papst genannt wurde. Der Papst genoss grosses Ansehen, weil Rom die Hauptstadt eines Weltreichs war und weil man glaubte, der Apostel Petrus sei der erste Bischof von Rom gewesen und dort hingerichtet und begraben worden. An seiner Grabstätte wurde im 4. Jahrhundert die erste Peterskirche erbaut. Der Papst erhob den Anspruch, als Nachfolger des Apostels Petrus über allen Erzbischöfen und Bischöfen zu stehen. In Westeuropa erreichte er dieses Ziel. Die Christen in Griechenland, in Russland und im Orient unterordneten sich ihm dagegen nicht. Daher bezeichnete man die Kirche in jenem Teil der christlichen Welt, der den Papst als Oberhaupt anerkennt, als römisch-katholische Kirche. Der Ämteraufbau in der katholischen Kirche: Die Reformation Die Erneuerung des Glaubens – die Ausgangslage Frühe christliche Kirche 5. 7. Jahrhundert 11. Jahrhundert Christliche Kirchen im Orient Griechisch orthodoxe Kirche (Osteuropa) 15. Jahrhundert 16. Jahrhundert Reformation Reformierte Protestantische Kirche Römischkatholische Kirche Russischorthodoxe Kirche Griechischorthodoxe Kirche Die Reformation Die Erneuerung des Glaubens – Traditionen und Missstände in der Katholischen Kirche im Spätmittelalter Welches ist der richtige Glaube? Aufgabe der Kirche war es, den Menschen den christlichen Glauben zu lehren. Der Inhalt dieses Glaubens stand in der Bibel. Aber über die richtige Auslegung dieser gab es oft Streit. So gibt zum Beispiel die Bibel keine klare Antwort auf die Frage, ob Priester heiraten dürfen oder ob Maria, die Mutter von Jesus Christus auch etwas Göttliches sei, wenn sie die Mutter des Sohn Gottes war Der Papst erhob den Anspruch, solche Fragen alleine zu beantworten. Bei wichtigen Problemen berief er allerdings eine Versammlung der Erzbischöfe und Bischöfe, das Konzil ein. Wer sich nicht an den Entscheid des Konzils oder des Papstes hielt, galt nicht mehr als Christ, sondern als Ketzer. Ab 1200 versuchte die Kirche durch die Inquisition (lat. Untersuchung) alle Ketzer zu ermitteln und zu töten. Das Jüngste Gericht Wenn ein Mensch um das Jahr 1500 in eine Kirche trat, erblickte er über dem Eingang oft ein Relief – ähnlich dieser Abbildung. Es erinnerte ihn an die wichtigsten Punkte der christlichen Lehre, an die er glaubte: Der Mensch ist ein Sünder. Immer wieder verstösst er gegen die Gebote Gottes in der Bibel. Er kann andererseits auch Gutes tun. Zur Zeit des Weltendes wird Gott über alle Menschen Gericht halten. Jene, die mehr Sünden begangen haben als gute Taten, werden auf ewig in die Hölle kommen, die anderen in den Himmel zu Gott. Auch im täglichen Leben war man auf Gott angewiesen. Immer wieder gab es tödliche Seuchen, Hungersnöte und Naturkatastrophen. Die Menschen zu jener Zeit waren sich einig, dass es von Gott abhängt, ob sie geschahen und ob man sie überlebte. Heiligenverehrung Um in den Himmel zu kommen unternahmen die Menschen im Mittelalter alles Mögliche, um Gott gnädig zu stimmen. Sie gingen zum Priester und beichteten ihre Sünden. Dann durften sie in der Messfeier vom heiligen Brot essen, wodurch ihnen die Sünden vergeben wurden. Sie beteten auch nicht nur zu Gott, sondern vor allem zu den Heiligen. Heilige waren Menschen, die ein besonders gutes Leben geführt hatten und nun bei Gott im Himmel lebten. Man glaubte, die Heiligen könnten für einen bei Gott ein gutes Wort einlegen. Daher errichtete man ihnen Altäre in den Kirchen. Jeder Heilige hatte seinen Anhängerkreis, der dann am Namenstag seines Heiligen einen Umzug durchführte und ein Fest feierte. Als Heilige wurden zuerst Märtyrer verehrt, später auch standhafte Bekenner des christlichen Glaubens. Ausserdem verehrte man die Apostel und Maria. Reliquien Mit grossem Eifer wurden Reliquien ( Überreste) gesammelt. Dies waren Körperteile von Heiligen oder Gegenstände, mit denen Jesus oder ein Heiliger zu tun gehabt hatte. Man glaubte, dass diese Reliquien Wunder bewirken und einen vor Unglück bewahren konnten. Daher waren sie sehr wertvoll und man unternahm alles, um sie zu erwerben. Als zum Beispiel ein Dieb in Köln den Schädel des heiligen Vinzenz stahl und nach Bern brachte, erhielt er von den Bernern zum Dank eine Anstellung als Beamter und eine Alterspension. Die Reliquien selbst wurden nicht verehrt. Die Verehrung galt nur den Menschen, an die sie erinnerten. Reliquien, die nicht im Altar eingeschlossen waren, wurden in Reliquienkästen oder in kostbaren Gefässen aufbewahrt. Busse Die Menschen im Mittelalter waren sich bewusst, dass sie Sünder sind und gegen Gott und die Kirche verstossen. Deshalb war es für sie sehr wichtig, sich mit Gott und der Kirche auszusöhnen. Dies geschah in der Regel durch die Busse: • Reue • • Vorsatz Beichte • Lossprechung • Busswerke Erkennen der Verwerflichkeit der Sünde, neue Hinwendung zu Gott und seinem Willen das Böse meiden und Gutes tun Bekenntnis der Sünden vor dem Priester als dem Vertreter der Kirche, gegen die man gefehlt hat Der Priester kann einen von den Sünden freisprechen Der Sünder zeigt seinen Umkehrwillen zum guten Menschen durch Gebet, Fasten und Wallfahrten Ablass Durch Beichte und Lossprechung war die Sündenschuld vergeben. Der Sünder musste aber noch eine Sündenstrafe verbüssen. Ursprünglich wurde er auf eine bestimmte Zeit von der Kommunion ausgeschlossen. In späteren Zeiten auferlegte der Beichtvater dem Sünder Busswerke (Fasten, Wallfahrten,). Seit dem 12. Jahrhundert bot die Kirche Ablassbriefe zum Kauf an, in denen festgelegt war, dass für dieses oder jenes fromme Werk so und so viele Sündenstrafen nachgelassen würden. Die Menschen konnten sich also durch Geldspenden an die Kirche von den Strafen im Fegefeuer, vor dem sie grosse Angst hatten, befreien. Für die Kirche war dies ein gutes Geschäft. Deshalb wurden immer häufiger Ablassaktionen veranstaltet. Die Reformation Luther – der Film 1505: Luther schwört in einem Gewittersturm Mönch zu werden, falls er das Gewitter überleben würde 1510: Luther reist nach Rom 1517: Luther veröffentlicht seine 95 Thesen 1520: Päpstliche Bulle – darin droht der Papst Luther aus der Kirche zu verbannen 1521: Luther wird vor den Reichstag in Worms eingeladen. Er soll seine 95 Thesen widerrufen (ungültig machen), damit er nicht als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Luther widerruft nicht. Der Kurfürst von Sachsen „entführt ihn auf die Wartburg und versteckt ihn dort. 1525: Heirat mit Katharina von Bora 1555: Augsburger Religionsfrieden: Lehre von Luther wird anerkannt: Protestantische Kirche wird nun als gleichberechtigte Kirche angeschaut. Martin Luther (1483-1546) Studierte Jura Katharina von Bora (1499-1552) Nonne im Zisterienserkloster in Marienthron Schwor in einem Gewitter, Mönch zu werden Trat in das Augustinerkloster in Erfurt ein Professor der Theologie Flieht ins Kloster von Wittenberg Heiratet Luther 1525 Hat mit Luther 6 Kinder, führt den Haushalt mit einem grossen Gutsbetrieb, sorgt für die vielen Gäste im Haus Friedrich der Weise Kurfürst von Sachsen (1463 – 1525) Regierte ab 1486 in Sachsen Gründete Universität Wittenberg 1502 Förderte Luther, schützte ihn auf der Wartburg Studierte Luthers Schriften – sie begegneten sich aber persönlich nie Er half zwar der Reformation, blieb aber bis zu seinem Tod der Katholischen Kirche treu Georg Spalatin (1484 – 1545) Sekretäter und Vertrauter von Friedrich dem Weisen Vermittelte zwischen Friedrich dem Weisen um Luther Johann von Staupitz (1468 – 1524) Augustinermönch im Kloster zu Erfurt Papst Leo (1475-1521) Studierte Theologie und Kirchenrechte Wurde 1513 zum Papst gewählt Will mit Ablasshandel den Petersdom errichten Professor für Theologie an der Uni zu Wittenberg Luther wurde sein Nachfolger Er unterstützte Luther, hat aber die Lehre von Luther nie wirklich verstanden. Johannes Tetzel (1465-1519) Dominikanermönch Ablassprediger in verschiedenen deutschen Ländern Andreas Karlstadt (1482-1541) Professor an Uni Wittenberg, Lehrer von Luther War auch gegen den Papst, trieb die Reformation voran, als Luther auf der Wartburg versteckt war Radikalisierte mit Gewalt Luthers Lehren Girolamo Aleander (1480-1542) Gesandter des Papstes Gegenspieler Luthers Kaiser Karl (1500-1558) deutsch-römischer Kaiser Philipp Melanchthon Professor an der Uni zu Wittenberg für Griechisch Freund von Luther Die Reformation Die Ausbreitung der Reformation Kaiser Karl V. Kaiser Karl V. stammte aus dem Herrschergeschlecht der Habsburger. Die Habsburger regierten Österreich, das Königreich Böhmen, Teile des heutigen Italiens, Frankreichs und der Niederlande sowie ganz Spanien. In Südamerika hatten sie Kolonien gegründet. Doch gerade in Deutschland versuchten die Landesfürsten, die Macht von Kaiser Karl V. so klein als möglich zu halten. 1521 hatte er den Vorsitz im Reichstag zu Worms innegehabt und das Edikt gegen Luther erlassen. Dann war er neun Jahre lang nicht mehr in Deutschland gewesen. Während dieser langen Abwesenheit konnte sich die Lehre Luthers fast ungestört ausbreiten. Viele Landesfürsten, die die von Luther geforderte Kirchenreform unterstützten, führten in ihren Ländern die Reformation durch. Die Augsburger Konfession Im Jahre 1530 kam Kaiser Karl V. wieder nach Deutschland. Auf dem Reichstag zu Augsburg übergaben ihm die Anhänger Luthers ihr Glaubensbekenntnis. Melanchthon, ein Freund Luthers, hatte dessen Lehre in der Augsburger Konfession zusammengefasst. Er wollte damit beweisen, dass die lutherische Lehre auf der Bibel beruht und dass seine Anhänger keine Ketzer sind. Karl V. veranlasste eine katholische Gegenschrift und erklärte damit die Augsburger Konfession für widerlegt. Eine Einigung war nicht in Sicht. Der Schmalkaldische Bund Die protestantischen Stände rechneten nun mit Gewaltanwendung des Kaisers und schlossen sich bei Schmalkalden in Thüringen zum Schmalkaldischen Bund zusammen (1531). Sie wollten ihr protestantisches Bekenntnis mit Waffen verteidigen. Ein Krieg schien unvermeidlich. Da aber die Türken zu einem neuen Vorstoss auf Ungarn und Österreich rüsteten, brauchte der Kaiser die Hilfe der reformierten Fürsten. Er gewährte deshalb den Anhängern der Augsburger Konfession Religionsfreiheit bis zu einem allgemeinen Konzil. Da der Kaiser zwölf Jahre durch Kriege mit der Türkei und mit Frankreich beschäftigt war, kam dieses Konzil erst 1545 in Trient zustande. Das Konzil von Trient – oder die Gegenreformation Für das Jahr 1545 berief der Papst ein Konzil nach Trient ein. Die Verhandlungen schleppten sich, mit Unterbrechungen, 18 Jahre lang dahin. Schlussendlich war das Konzil von Trient für die katholische Kirche von grosser Bedeutung. Viele Missstände innerhalb der katholischen Kirche konnten beseitigt werden. Es erfolgte eine klare Abgrenzung der Glaubenslehre gegenüber den neuen protestantischen Glaubensbekenntnissen. Der katholische Glaube erhielt seine heutige Gestalt. Der Schmalkaldische Krieg Da die Vertreter der katholisch gebliebenen Länder Europas am Konzil in Trient in der Überzahl waren, erkannte der Schmalkaldische Bund dieses Konzil nicht an. Darauf entschloss sich Karl V. gegen die Protestanten mit Gewalt vorzugehen, der Papst unterstützte ihn dabei mit Geld und Soldaten. Nach anfänglichen Erfolgen verloren die Protestanten den Kampf. Karl V. glaubte, sein Lebensziel erreicht zu haben: Der Protestantismus schien zerschlagen. Doch das wollten die protestantischen Fürsten nicht hinnehmen: Sie verbündeten sich mit dem französischen Känig, dem alten Rivalen des Kaisers. Es kam zu neuen Kämpfen und Kaiser Karl V. musste dabei aus Deutschland fliehen. Dies erlebte Luther nur noch teilweise: 1546 starb er nach längerem Herzleiden auf einer Reise in der Stadt Eisleben. Der Augsburger Religionsfriede Der Augsburger Religionsfriede im Jahr 1555 beendete den Kampf zwischen Katholiken und Protestanten. Seine wichtigsten Beschlüsse waren: 1. Beide Religionsbekenntnisse sind von nun an gleichberechtigt. Keine Seite darf gewaltsam gegen die andere vorgehen. 2. Die Untertanen sollen dem gleichen Bekenntnis angehören wie der Landesherr. Andersgläubige dürfen auswandern. 3. In den Reichsstädten darf jeder sein Bekenntnis frei wählen und danach leben. Dabei sollen die Bürger friedlich nebeneinander leben. Die Reformation Die Reformation in der Schweiz In der Schweiz gab es zwei grosse Reformatoren. Einer kam aus der Ostschweiz, genauer gesagt aus Wildhaus. Sein Name ist Huldrych Zwingli (häufig auch Ulrich Zwingli). Der andere heisst Johannes bzw. Jean Calvin aus Genf. Arbeitsauftrag: 1. Lies die Biographien zu den beiden Reformatoren aus der Schweiz durch und fülle die Lücken mit den kursiv gedruckten Lückenwörtern! 2. Vergleiche die drei Reformatoren in einer Art „Kurzsteckbrief miteinander. Ulrich Zwingli (1484 – 1531) Ulrich Zwingli stammte aus einer reichen Bauernfamilie. Seine Eltern hatten genügend Geld, um Ulrich eine Ausbildung zu ermöglichen. Zwingli, der äusserst sprachbegabt war und die Bibel sowohl im als auch im Original lesen konnte, wurde 1519 als so genannter ans Grossmünster in Zürich berufen. Zwingli vertrat die Überzeugung, dass die Bibel das einzige sei und dass dem Katholizismus später hinzugefügte Interpretationen oder Regeln einer Grundlage entbehrten. Er war für die vollständige von, gleichzeitig appellierte er jedoch an die Behörden, ihre Gesetze den Gesetzen Gottes anzupassen. Sein Ziel war die und die Neuorganisation der Eidgenossenschaft, wobei ihm ein engeres Bündnis der Kantone unter protestantischer Leitung vorschwebte. Zwingli starb 1531 in einem Kampf gegen Soldaten aus der Zentralschweiz. Jean Calvin (1509 – 1564) Der Franzose Jean Calvin kam 1536 zum ersten Mal nach Genf, nachdem er mit der römisch katholischen Kirche gebrochen hatte. Genf war zu dieser Zeit noch kein Teil der, pflegte jedoch enge Beziehungen zu und . 1538 verliess Calvin Genf wieder, da die Bevölkerung gegen seine strengen moralischen Vorgaben revoltierte. 1541 holten ihn seine Anhänger jedoch wieder zurück und er setzte sein fort. An seiner Haltung hatte sich zwar nichts geändert, seine Massnahmen waren diesmal jedoch effizienter. Calvin gelang es diesmal, die Regierung von seinen Grundsätzen zu überzeugen: Calvin propagierte und erklärte, Wohlstand sei eine Belohnung Gottes. Diese Philosophie begünstigte die Entwicklung des modernen . Calvin setzte sich für eine gute Ausbildung in Wissenschaft und Kunst ein und förderte auch Handwerk und Handel, was dazu führte, dass Genf zu einer florierenden Stadt wurde. Calvin starb, von Konflikten ausgezehrt und von Krankheiten geschwächt, kurz vor seinem 55. Geburtstag. Toggenburger – Reformationswerk – Kapitalismus – katholische – Glaubensinstrument – ausgezeichnete – hebräischen – Unabhängigkeit – Eidgenossenschaft – harte Arbeit – Leutpriester – griechischen – Kirche und Staat – Bern – Verbreitung des Reformationsgedankens – Zürich Luther: Name Vorname geboren gestorben Berufe Sprachen Name Vorname geboren gestorben Berufe Sprachen Name Vorname geboren gestorben Berufe Sprachen Zwingli: Calvin: Was bleibt Nicht alle Städte in der Schweiz machten die Reformation gleich mit wie Zürich. Einige von Ihnen blieben sogar gänzlich beim katholischen Glauben. Finde heraus, welche Städte das sind. Zeichne auf der Karte die Städte grün ein, welche die Reformation annahmen, rot diejenigen, die dem katholischen Glauben treu blieben. Folgende Städte musst du mindestens anmalen: Zürich, Bern, Basel, Luzern, Neuenburg, Genf, Freiburg, Schaffhausen, St. Gallen Beantworte folgende Fragen. 1. Wo konnte man nach Luthers Meinung den wahren Glauben lernen? 2. Wie kommt man nach Luthers Meinung in den Himmel und nicht in die Hölle? 3. Wie konnte man nach Luthers Meinung die Gnade Gottes erreichen? 4. Die katholische Kirche hatte die Autorität über den Menschen – Luther war damit nicht einverstanden. Was meinte er dazu? 5. Welches Ereignis führte 1517 dazu, dass Luther die Kirche reformieren wollte? 6. Was folgte auf dieses Ereignis? 7. Wie reagierte die Kirche auf Luthers „Tat? 8. Welche Tat von Luther war für die Menschen damals besonders wichtig? Die Kunst des Buchdrucks Überlege dir, was es alles benötigt, damit man heute ein Buch drucken kann! Versetze dich gedanklich nun zurück und erkläre anhand dieses Bildes, wie man wohl früher Bücher hergestellt hat! In der Reformation wurde eine ganz neue Technik erfunden, um Bücher zu vervielfältigen. Auf diesem Bild sind verschiedene Vorgänge. Versuche in Worte zu fassen, was hier passiert!