Arbeitsblatt: Sklaverei
Material-Details
Arten von Sklaverei in der Antike
Geschichte
Gemischte Themen
8. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
6721
1641
29
05.05.2007
Autor/in
Benjamin Schmid
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Arten von Sklaven Staatssklaven: Kriegsgefangene: Während Kriegszügen und Überfällen gefangen genommene Menschen. Tributsklaven: Als Entschädigung an den Sieger wurden Sklaven angeboten. Verkaufte Kinder: Aus Geldnot verkaufte Kinder blieben ihr Leben lang Sklaven, ohne Aussichten auf Freiheit. Haushaltssklaven: Schuldsklaven: Als Schuldsklaven bezeichnete man diejenigen, die von ihren Familien als Bezahlung einer Schuld dem Kreditor überlassen wurden. Fluchtsklaven: Fluchtsklaven waren alle diejenigen, die sich freiwillig in die Sklaverei begaben, um ihren Familien bzw. deren Zugriff zu entkommen. Haushaltssklaven waren nicht weiterverkaufbar und wurden meistens nach langen Dienstjahren in die Freiheit entlassen. Familiensklaven: Familiensklaven waren private Haussklaven, welche sich infolge von Armut oder aufgrund gefährlicher Umstände freiwillig in die Sklaverei begeben hatten. Meistens betraf dies nur eine einzelne Person, mitunter kam es aber auch vor, dass sich ganze Familien einem Wohltäter verpflichteten. Familiensklaven verrichteten in der Regel die niedere Hausarbeit, sie arbeiteten auf dem Feld oder im Garten. Im Allgemeinen wurden sie gut behandelt und es war ihnen zumeist auch gestattet, nebenher für sich selbst zu arbeiten und das zu behalten, was sie hierbei erwirtschaften Pfandsklaven: Pfandsklaven waren Sklaven, welche solange ihren Wohltätern dienen mussten, bis sie wieder ausgelöst wurden oder eine Schuld (einschließlich Zinsen) durch Arbeitsleistung getilgt worden war. Ihr Sklavenzustand galt daher nur als temporär. Ein solcher Pfandsklave arbeitete für seinen Pfandnehmer wie ein Familiensklave. Relativ moderne Sklavenrechte. „Macrons: Als Macrons wurden, vor allem im 17. und 18. Jahrhundert, jene Sklaven bezeichnet, die von europäischen Sklavenhändlern als „unwert oder „untauglich ausgesondert wurden. Kultsklaven: Scheinsklave: Sakral- oder Kultsklaven waren Sklaven, die zu einem bestimmten Tempel, Orakel oder anderen religiösen Örtlichkeit gehörten und welche zumeist die notwendigen Arbeiten verrichteten, um die Kultstätte zu erhalten, um die Kulthandlungen zu unterstützen oder was auch immer die Träger religiöser Titel ihnen befahlen. Solche Sklaven brauchte man in der Vergangenheit nur selten zu erwerben, die meisten kamen freiwillig. War es nötig, die Immunitätsgewährung auf Dauer auszudehnen, so war dies allerdings nur mit der Aufgabe der Freiheit auf Lebenszeit möglich, eine Rückübertragung in den Status eines Freien war zumeist nicht vorgesehen, da offiziell ein Sakralsklave als persönliches Eigentum der Gottheit galt, für die er tätig wurde. Der Scheinsklave ist ein gesellschaftliches Phänomen des Römischen Reichs. Scheinsklave ist derjenige, der einem gutgläubigen Besitzer als Sklave dient, ohne in Wahrheit ein Sklave zu sein. Das Besondere an diesem Phänomen ist die Gutgläubigkeit des Besitzers, der also davon ausgeht, dass der andere ihm tatsächlich als Sklave gehöre. Die Motive römischer Bürger, sich als Sklaven auszugeben, sind nicht abschließend geklärt, sind aber wohl im Wesentlichen wirtschaftlicher Natur. Sklaven reicher Herren lebten oftmals weitaus angenehmer als sozial niedrig stehende Freie. Eine andere Spekulation geht dahin, dass der Freie dadurch, dass er sich als Sklave ausgab, dem Militärdienst entgehen wollte. Wie viele Arten von Sklaven gibt es? Nenne sie Welche 3 Arten von Staatssklaven gibt es? Was ist der Hauptunterschied zwischen Flucht – und Schuldsklaven? Nenne 2 Gründe wieso Familiensklaven freiwillig in die Sklaverei gingen? Wann war ein Pfandsklave wieder frei? Was Sind „Macrons? Was sind Kult –und/oder Sakralsklaven? Wieso gab es Scheinsklaven? Was waren die Motive?