Arbeitsblatt: Lichtquellen

Material-Details

Ein geschichtlicher Überblick über die wohl wichtigsten Lichtquellen der Menschheit. Angefangen vom Mond bis hin zur LED. Mit einem genaueren Blick auf den Erfinder Thomas Alva Edison.
Physik
Elektrizität / Magnetismus
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

71548
696
3
20.11.2010

Autor/in

Matthias Käslin
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Lichtquellen – vom Feuer der Urzeit bis hin zur LED Menschen werden wohl schon immer das Bedürfnis gehabt haben, auch in der Nacht aktiv, das heisst unabhängig von der Sonne, zu sein. Daher hatte der Mond ganz zu Beginn auch eine viel stärkere Bedeutung als heute, ja, er wurde sogar zum Teil verehrt. Irgendwann konnte der Mensch das Feuer kontrolliert zum Kochen, Wärmen und als Lichtquelle nutzen. Die ersten Lampen (Fackeln) sind auf diese Weise wohl in der Steinzeit entstanden. In Ägypten hat man Funde gemacht, dass man schon vor 3000 Jahren Lampen benutzte. Diese einfachen Geräte bestanden aus einem Gefäss, das eine entzündliche Flüssigkeit enthält, und in das ein Docht eingetaucht ist. Kerzen fand man vor allem im Norden, aber ebenfalls schon sehr früh. Sie bestanden meist aus Bienenwachs oder Talg und einem Docht aus Baumwollfäden. Diese drei Methoden der Lichterzeugung (Feuer, Öllampen, Kerzen) wurden im Laufe der Zeit natürlich noch etwas weiterentwickelt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als der elektrische Strom erst so einigermassen erforscht war, entwickelte der Amerikaner Thomas Alva Edison ein Gerät, wie man aus Strom Licht machen kann. Diese Glühbirne funktionierte so, dass man elektrischen Strom durch einen Draht fliessen lässt wobei dieser sich so stark erhitzt, dass er zu glühen beginnt. Diese Erfindung hat das Leben im 20. Jahrhundert einiges heller gemacht. Thomas Alva Edison wurde 1847 in Ohio in ärmlichen Verhältnissen geboren. Nach seiner kurzen Schulkarriere (seine Lehrer nannten ihn „Hohlkopf), wurde er von seiner Mutter unterrichtet. Schon bald war seine Begeisterung für Chemie und für wissenschaftliche Experimente zu erkennen. Der schwerhörige Edison begann bereits im Alter von zwölf Jahren als Zeitungsverkäufer bei einer Eisenbahnlinie. Vier Jahre später arbeitete er im Telegraphendienst, wo er seine ersten Erfindungen machte (Gegensprechanlage). Am 18. Juli 1877 erfindet Edison den Phonographen und hört als erster Mensch seine eigene Stimme das erste aufgenommene Wort war „Hello. Die wohl wichtigste Erfindung war allerdings die Glühlampe im Jahre 1879. Hier eine ganz kleine Aufzählung seiner Erfindungen: Schreib darunter, was sich wohl bis heute daraus entwickelt hat! Schreibmaschine 1868 Mikrofon (Für Telefon) Kleinbildfilm 1889 Etwa um 1950 herum wurde die Leuchtstoffröhre (fälschlicherweise oft auch Neonröhre genannt) erfunden. Sie hat den Vorteil, dass sie viel weniger Energie verschwendet als herkömmliche Glühbirnen. Daher wurde und wird sie sehr oft bei Strassenbeleuchtungen verwendet. Heute findet man die Leuchtstoffröhre auch schon in der modernen Version, nämlich zusammengefaltet (Kompaktleuchtstoffröhre) und mit einem Edisonsockel (Schraubengewinde) versehen. LEDs sind mittlerweile schon einige Zeit bei technischen Anlagen wie Fernseher oder Stereoanlage bekannt und zeigen an, dass ein Gerät beispielsweise auf Stand-by ist. Das praktische daran war schon immer, dass die LEDs während der Lebensdauer eines Geräts nicht kaputt gingen (eine LED kann bis zu 100‘000h brennen). Der japanische Wissenschaftler Nakamura hat diese LED (deutsch: Licht emittierende Dioden) in den 90er Jahren weiterentwickelt und für vielerlei Anwendungen nutzbar gemacht. So werden sie heute schon zum Teil in handelsüblichen „Glühbirnen eingearbeitet um Energie zu sparen oder in Fahrradlampen eingebaut, weil sie sehr widerstandsfähig sind. In den modernen LEDs wird nicht der Draht erhitzt bis er leuchtet, sondern kleine Kristalle durch Elektronen dazu angeregt, dass sie leuchten. Dabei wird etwa 50% der Energie tatsächlich zu Licht umgewandelt. (Bei der Glühbirne sind es 5%!) Die Vorteile sind: Vervollständige anhand des obigen Textes! Grösse: Effizienz: Haltbarkeit: Lebensdauer: