Arbeitsblatt: Die Schlachten der Eidgenossen

Material-Details

Von Morgarten 1315 bis Marignano 1515
Geschichte
Schweizer Geschichte
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

72308
1504
19
03.12.2010

Autor/in

Hannah Moser
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Schlachten der Eidgenossen: Von Morgarten 1315 bis Marignano 1515 Die Eidgenossen führen Krieg Innerhalb von 200 Jahren (1315 Morgarten 1515 Marignano) lieferten sich die Eidgenossen gegen verschiedene Gegner immer wieder blutige Schlachten. Die Eidgenossen waren bekannt für ihren Kampfwillen und ihre Unerschrockenheit. Teilweise besiegten sie Heere, die ihnen zahlenmässig weit überlegen waren (Bsp.: Morgarten, Sempach). Die Schlachten dienten hauptsächlich dazu das Gebiet der Eidgenossenschaft zu vergrössern oder zu verteidigen. Allerdings wuchs die damalige Schweiz nicht alleine durch Siege bei Schlachten, viel wichtiger war der Erwerb von Land durch Kauf. Datum Schlachtort Vert. Gegner Angr. 1315 Morgarten Habsburg 1339 Laupen FR, BE 1386 Sempach Habsburg 1388 Näfels Habsburg 1403 Vögelinsegg Abt v. SG 1405 Stoss SG, Seestädte 1415 Aargau Habsburg 1422 Arbedo Habsburg 1444 St. Jakob (BS) 1460 Thurgau Habsburg 1468 Sundgau Habsburg 1474 Héricourt Burgund (F) 1475 Grandson Burgund (F) 1476 Murten Burgund (F) 1477 Nancy Burgund (F) 1478 Giornico Mailand (I) 1499 Taufers Schwaderloh Dornach 1513 Novara Frankreich 1515 Marignano Frankreich Venedig Armagnaken Süddeutscher Städtebund Die Eidgenossen kaufen Land Im Mittelalter kaufte man mit einem Stück Land auch gleichzeitig die Rechte über diese Region. Das heisst, die neuen Eigentümer waren nun auch Richter und Gesetzgeber. Oftmals beschränkte sich das Richteramt auf kleinere Gerichtsfälle (niedere Gerichtsbarkeit) wie Körperverletzungen, Beschimpfungen, unerlaubtes Handeln, Spielen oder Waffentragen. Grössre Fälle (höhere Gerichtsbarkeit) wurden immer noch von der Gemeinde behandelt, die das Stück Land verkauft hatte. Dazu gehörten unter anderem: Mord, Totschlag, Raub, Diebstahl, Ehrverletzung und Streitigkeiten um Grund und Boden. Ebenso konnten die neuen Besitzer des Landes von ihren Bürgern Zinse, Steuern und Militärdienst verlangen. Die Stadt Luzern ist ein gutes Beispiel für die Vergrösserung ihrer Hoheitsgebiete durch Kauf. Einzelne Gemeinden schlossen sich auch freiwillig Luzern an. Ein kleiner Einblick: 1277 König Rudolph von Habsburg verleiht den Bürgern der Stadt Luzern das Recht, ausserhalb der Stadtgebiete kaufen zu können. 1352 Bereit haben viele Bürger Dörfer und Weiler in der Umgebung Luzern gekauft. 1380 Die Stadt kauft Weggis und Viznau samt hoher Gerichtsbarkeit. 1386 Burgerrecht an Stadt Sempach, Schlacht bei Sempach (Gebietsgewinn durch Schlacht) Fett Siege der eidgenossen, Normal Niederlagen der Eidgenossen 1394 Friedensvertrag mit Habsburg. Luzern erhält hohe Gerichtsbarkeit im Entlebuch, Ruswil, Rothenburg, Kriens und Horw. 1394 Merenschwand unterstellt sich freiwillig der Stadt Luzern. 1406 Luzern kauft die hohe Gerichtsbarkeit zwischen Luzern und Zugersee. Rückkauf der niederen Gerichtsbarkeit von Stadtbürgern in dieser Region. Nun hat Luzern beide Gerichtsbarkeiten inne. ab1422 Luzern kauft gezielt von eigenen Bürgern die niedrige Gerichtsbarkeit in diversen Städtchen auf (Horw, Eigental, Büron, Ebikon, Littauen, Malters). Nun ist die Stadt Luzern ein einheitliches, organisiertes Gebiet und es können allgemein gültige Gesetze verabschiedet werden. Die Eidgenossen kaufen Land Im Mittelalter kaufte man mit einem Stück Land auch gleichzeitig die Rechte über diese Region. Das heisst, die neuen Eigentümer waren nun auch Richter und Gesetzgeber. Oftmals beschränkte sich das Richteramt auf kleinere Gerichtsfälle (niedere Gerichtsbarkeit) wie Körperverletzungen, Beschimpfungen, unerlaubtes Handeln, Spielen oder Waffentragen. Grössre Fälle (höhere Gerichtsbarkeit) wurden immer noch von der Gemeinde behandelt, die das Stück Land verkauft hatte. Dazu gehörten unter anderem: Mord, Totschlag, Raub, Diebstahl, Ehrverletzung und Streitigkeiten um Grund und Boden. Ebenso konnten die neuen Besitzer des Landes von ihren Bürgern Zinse, Steuern und Militärdienst verlangen. Die Stadt Luzern ist ein gutes Beispiel für die Vergrösserung ihrer Hoheitsgebiete durch Kauf. Einzelne Gemeinden schlossen sich auch freiwillig Luzern an. Ein kleiner Einblick: 1277 König Rudolph von Habsburg verleiht den Bürgern der Stadt Luzern das Recht, ausserhalb der Stadt gebiete kaufen zu können. 1352 Bereit haben viele Bürger Dörfer und Weiler in der Umgebung Luzern gekauft. 1380 Die Stadt kauft Weggis und Viznau samt hoher Gerichtsbarkeit. 1386 Burgerrecht an Stadt Sempach, Schlacht bei Sempach (Gebietsgewinn durch Schlacht) 1394 Friedensvertrag mit Habsburg. Luzern erhält hohe Gerichtsbarkeit im Entlebuch, Ruswil, Rothenburg, Kriens und Horw. 1394 Merenschwand unterstellt sich freiwillig der Stadt Luzern. 1406 Luzern kauft die hohe Gerichtsbarkeit zwischen Luzern und Zugersee. Rückkauf der niederen Gerichtsbarkeit von Stadtbürgern in dieser Region. Nun hat Luzern beide Gerichtsbarkeiten inne. ab1422 Luzern kauft gezielt von eigenen Bürgern die niedrige Gerichtsbarkeit in diversen Städtchen auf (Horw, Eigental, Büron, Ebikon, Littauen, Malters). Nun ist die Stadt Luzern ein einheitliches, organisiertes Gebiet und es können allgemein gültige Gesetze verabschiedet werden.