Arbeitsblatt: Perlentiere

Material-Details

Material und Technik zum Herstellen von Perlentieren wird erklärt. Es braucht Geduld, Fingerspitzengefühl und Zeit von der jeweiligen Schülergruppe. Idealerweise für Interessengrppe (Projektarbeit)
Werken / Handarbeit
Anderes Thema
6. Schuljahr
1 Seiten

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20.01.2011

Autor/in

Petra Infanger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Perlentiere: Material und Technik Die Perlen Rocailles oder Indianerperlen mit einem Durchmesser von meist 2,5 mm gibt es in grosser Vielfalt im Fachhandel zu kaufen. Nach Geschmack kann man zwischen opaken, irisierenden oder metallicfarbenen Perlen, transparenten und glasigen Perlen mit Farb- oder Silbereinzug u.a. wählen. Der Messingdraht Die Perlen werden auf einen Messingdraht mit dem Durchmesser von 0,3 mm aufgezogen. Für die Körper der Figuren benötigt man zwischen 1,20 und 2,10 m, für die Details je nach Größe 20 bis 70 cm. Wichtig: Der Draht darf beim Verarbeiten niemals Schlingen bilden! Sie werden beim Festziehen zu Knicken und führen schon bald zu Bruchstellen. Schlingen deshalb immer vor dem Anziehen des Drahtes aufdrehen. Die Hilfsmittel Ein Seitenschneider ist zum Abschneiden des Drahtes ideal. Eine Spitzzange erleichtert das Verdrehen der beiden Drahtenden zum Schluss. Das Anfertigen der Körper Die Körper werden plastisch, indem Reihen im ständigen Wechsel einmal nach oben und einmal nach unten geschoben werden. Wenn sich in der Vorlage zwei Reihen zwischen zwei Strichen befinden, bedeutet das immer, dass die obere Reihe oben liegen muss und die zweite Reihe unten. Die Perlen der ersten Reihe ( oben) immer in die Mitte des Drahtes schieben. Die Perlen der zweiten Reihe ( unten) mit einem Drahtende aufnehmen und das andere Drahtende entgegengesetzt durch die Perlen der zweiten Reihe schieben, beide Drahtenden gut anziehen. Jede weitere Reihe des Körpers wird in der gleichen Weise gefertigt wie die zweite Reihe, immer im Wechsel von oben und unten. Deshalb wird bei den Vorlagen nur die Drahtführung am Anfang gezeigt. Alle Besonderheiten sind jedoch mit genauer Drahtführung angegeben und zusätzlich beschrieben. An der Nahtstelle zwischen den oberen und unteren Reihen ist der Draht in einer Zickzacklinie sichtbar, deshalb die Drahtenden immer gut anziehen, damit die Linie möglichst klein bleibt. Mit einer kleinen Schere oder Stricknadel die oberen Reihen rund nach oben und die unteren rund nach unten wölben, dann nochmals die Drahtenden getrennt voneinander anziehen. Dadurch wird der Körper plastisch und die Zickzacklinie des Drahtes noch unauffälliger. Hinweis: Alle zusätzlichen Drähte für Details am besten durch die Perlenreihe ziehen, solange sie noch nicht festgezogen ist. In der Vorlage sind diese Reihen immer nochmals neben dem Körper aufgezeichnet. Den Draht „vernähen Entweder ein Drahtende durch eine nahe liegende Reihe zum anderen Draht ziehen, mit diesem überkreuzen und mit der Spitzzange mehrmals verdrehen, Überstände abschneiden und das verdrehte Stück wegbiegen. Oder beide Drahtenden getrennt mehrmals um den Führungsdraht wickeln und dann abschneiden.