Arbeitsblatt: Grobplanung GETU
Material-Details
drei schwierige Elemente werden von grund auf angeschaut, Niveau-Unterricht ermöglicht es allen SuS auf ihrem Stand am Unterricht teilzunehmen.
Bewegung / Sport
Geräte
9. Schuljahr
6 Seiten
Statistik
76475
846
4
11.02.2011
Autor/in
Nicole Wernli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
1 Sachanalyse Volleyball Allgemein Genauso wie im Tchoukball kann auch im Volleyball nicht nur an der Sachkompetenz sonder auch an der Selbst und Sozialkompetenz gearbeitet werden. Im Spiel erfahren sich die SuS in der Auseinandersetzung mit Mitspielern, in Momenten der Spannung, des Gelingens aber auch des Nichtgelingens, Momente der Freude und der Enttäuschung. Dabei lernen sie sich selber und andere besser kennen. Eine gelungene Spielerziehung arrangiert Spielsituationen vielfältig so dass alle sechs Sinnrichtungen abgedeckt werden können: • Sich wohl und gesund fühlen: Spiellust befriedigen, den Alltag vergessen, sich freuen. • Erfahren und entdecken: neue Spielformen kennenlernen, richtig und immer besser spielen können. • Gestalten und darstellen: andere durch das eigene Können beeindrucken, sich am eigenen Können erfreuen. • Üben und leisten: spielspezifische Elemente systematisch üben, die eigenen Leistungsgrenzen erweitern, fair spielen und sich an Regeln halten. • Herausfordern und wetteifern: sich dem Wettspiel stellen und fair kämpfen, den unsicheren Ausgang ertragen, mit Sieg und Niederlage umgehen können. • Dabei sein und dazu gehören: mit oder gegeneinander spielen, sich am Sieg freuen, Niederlagen gemeinsam ertragen, sich gegenseitig unterstützen, den Teamgeist geniessen. Volleyball spezifisch Da im Volleyball die Teams durch ein Netz voneinander getrennt sind, hat man als Lehrperson nicht viel mit unfairem Verhalten zu kämpfen. Meiner Meinung nach ist die grösste Schwierigkeit beim Schulvolleyball das Spiel am Laufen zu halten. Ein Volleymatch kann nur gelingen, wenn das ganze Team ständig in Bewegung und in Reaktionsbereitschaft ist. Dies ist in der Schule oft schwer zu erreichen, ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt in kleinen Gruppen, maximal 4 SuS zu spielen und Formen zu wählen, bei denen die SuS gezwungen sind sich zu bewegen. Dies gelingt zum Beispiel durch Zusatzaufgaben nachdem der Ball das Netz überquert hat oder durch Formen wie „Queen of the court bei dem träges Verhalten vom gegnerischen Team sofort ausgenutzt wird. Ich werde deshalb hier den Schwerpunkt im Praktikum setzen. 2 Didaktische Reduktion Volleyball Im Volleyball mit der G2 geht es ebenfalls um eine Einführung in ein neues Spiel. Die Grundregeln sollten hier zwar bekannt sein, laut Praktikumslehrer mangelt es aber noch stark an Grundtechnik und Grundtaktik. Hier habe ich das Glück, die Klasse drei Wochen zu unterrichten, somit bleibt etwas mehr Zeit auch für die Arbeit im technischen Bereich. Ich finde es aber wiederum wichtig, dass die SuS so viel wie möglich ganzheitlich spielen. Da auch in dieser Klasse das Aufwärmen jeweils von einem SuS übernommen wird, habe ich im Einlaufen nicht schon die Möglichkeit Übungen zur Balltechnik zu machen. So muss ich auch hier mit relativ wenig eigentlicher Unterrichtszeit auskommen. In den ersten beiden Lektionen lege ich den Fokus aufs oberer Zuspiel, die SuS sollen das Passen sowohl im ganzheitlichen Spiel üben, als auch in einem kurzen theoretischen Block, sowie einer TechnikÜbung erlernen oder repetieren. Ich werde in diesen beiden Lektionen darauf achten dass die SuS vor allem mit dem oberen Zuspiel spielen und die Manschette noch weglassen, da diese technisch einiges schwieriger ist als der Pass. Ausserdem sind die SuS beim oberen Zuspiel dazu gezwungen sich unter den Ball zu verschieben, was später auch bei der Manschette ein zentraler Kernpunkt ist. In den zweiten zwei Lektionen lege ich den Fokus aufs untere Zuspiel, die SuS sollen dies wiederum sowohl im ganzheitlichen Spiel üben und wiederum in einem kurzen theoretischen Block sowie einer ausgewählten TechnikÜbung, die dem wichtigsten Kernpunkt der Manschette, dass sie „aus den Knien heraus gespielt wird, dienlich sein soll. Im anschliessenden Spiel sind nun beide Formen oberes und unteres Zuspiel erlaubt. In den dritten zwei Lektionen lege ich den Fokus auf den Angriff, dies tue ich da es einerseits ein sehr komplexer Bewegungsablauf ist, bei dem viele verschiedene Faktoren zusammenpassen müssen, damit ein schöner Smash gelingt. Zwei dieser Faktoren sind zum Beispiel Anlauf, Absprung und Timing. Im technischen Input lege ich das Augenmerk auf den SmashAnlauf. Ich verzichte auf diesem Niveau, respektive die SuS können dies im ganzheitlichen Spiel selbständig üben. Im anschliessenden Spiel lege ich grossen Wert auf ein schönes Spiel. Die Teams sollen kooperativ spielen und zählen welches Team am häufigsten auf drei spielen kann, der Sieger wird am Schluss eine Belohnung erhalten. Auf taktische Inputs wie Aufstellung, optimale Feldabdeckung beim Angriff oder das Spiel 6:6 verzichte ich, da mein Praktikumslehrer ein eher tiefes Niveau erwartet. Sollte ich widererwarten feststellen, dass die SuS für so Übungen in diesem Bereich bereit wären, würde ich selbstverständlich meine Planung entsprechend anpassen. 3 Lehrplanbezug Sportspiele gemeinsam lernen, über eine längere Zeit trainieren und dabei Technik und Taktik entwickeln und verfeinern. Fair und kooperativ spielen. Die SuS haben aus ihrer Schulzeit schon Vorkenntnisse im Volleyball, diese sind jedoch sehr gering und so können sie bei mir im Praktikum durch viel ganzheitliches Spiel ihre Technik und Taktik entwickeln und verfeinern. Ich habe immer wieder Formen eingeplant, wo das Ziel ein schönes, also kooperatives Spiel ist, so können die SuS diesen Punkt hier üben. 4 Lernziele Die SuS erlernen die Grundtechniken und Grundtaktiken dieses Spiels. • • • • Die SuS können in Kleingruppen ein kooperatives Volleyball Spiel gestalten. Die SuS erlernen und üben die Techniken des oberen/unteren Zuspiels. Die SuS erlernen und üben den SmashAnlauf und den Smash. Die SuS können in Kleingruppen ein intensives Volleyball Spiel gestalten. 4.1 Grobplanung 6 Lektionen Grobziel Volleyball: Die SuS erlernen die Grundtechniken und Grundtaktiken dieses Spiels. • • • • Die SuS können in Kleingruppen ein kooperatives Volleyball Spiel gestalten. Die SuS erlernen und üben die Techniken des obern/untern Zuspiels. Die SuS erlernen und üben den SmashAnlauf und den Smash. Die SuS können in Kleingruppen ein intensives Volleyball Spiel gestalten. Datum Zeit Mi 13.01 13.3015.00 13.30 5‘ 13.35 13.35 13.55 13.55 14.00 20‘ 5‘ Inhalte Arbeitsweise/Vorgehen, Methoden Organisations formen/Aktivitäten LP und SS. Sozial formen Material, Medien • • LP stellt sich vor LP macht Appell/ organisiert was die nicht Turner machen. KA Klassenliste Absenzzettel • EA Vorgegebene Kriterien • Ein SuS macht das Aufwärmen LP schaut zu überprüft die vorgegebenen Kriterien Diskussion des Erlebten. • LP umreisst Ablauf der 1&2 Lektion G2 Begrüssung • LP stellt sich vor • Appell/ organisation nicht Turner • Gibt Wort an die Aufwärmen macht. Aufwärmen • Organisiert durch SuS ca. 15‘ • Besprechung durch LP und Praxis LP ca. 5‘ Einklang • Studenorganisation • KU KU Lernziele • SuS kennen die Lernziele der Lektion. • Stunde. LP erklärt Lernziele der Lektion. 14.00 14.30 30‘ Hauptteil • Schnappball • Volleyball in Kleingruppen • Technik oberes Zuspiel • Schlangenpassen • Volleyball gemeinsam 14.00 14.50 20‘ Spiel Volleyball Turnier. SuS bilden 4er Guppen • Schnappball, Ball darf nur über Kopf gefangen werden. • Volleyball in Kleingruppen wiederum nur mit oberm Zuspiel, wer den Ball übers Netz spielt, muss die Grundline berühren. • Technik Input zum oberen Zuspiel • Schlangen passen übers netz, immer 2 Teams zusammen. • Volleyball in Kleingruppen, wenn Ball übers Netz gespielt wird, zusammen kommen und rotieren um eine Position. Die zwei Teams spielen zusammen nicht gegeneinander. GA • GA • • Ein Team bleibt fix, die andern rotieren. Anspiel mit Pass, nicht dass so zuviele Fehler passieren. Lp hat coaching Funktion bei allen Mannschaften einmal zuschauen ist das Ziel. Netz längs 3 Bälle 14.50 15.00 10‘ Abschluss Aufräumen Welche Ziele wurden erreicht? LP verteilt Aufträge. LP und SuS machen Lernprozesse sichtbar. KU Datum Zeit Inhalte Arbeitsweise/Vorgehen, Methoden Organisations formen/Aktivitäten LP und SS. Sozial formen Material, Medien • LP macht Appell/ organisiert was die nicht Turner machen. KA Klassenliste Absenzzettel • Ein SuS macht das Aufwärmen LP schaut zu überprüft die vorgegebenen Kriterien Diskussion des Erlebten. EA Vorgegebene Kriterien Mi 13.01 13.3015.00 13.30 5‘ 13.35 13.35 13.55 13.55 14.00 20‘ 5‘ 3&4 Lektion G2 Begrüssung • Appell/ organisation nicht Turner • Gibt Wort an die Aufwärmen macht. Aufwärmen • Organisiert durch SuS ca. 15‘ • Besprechung durch LP und Praxis LP ca. 5‘ Einklang • Studenorganisation • SuS kennen die • • • KU KU LP umreisst Ablauf der Stunde. Lernziele Lernziele der Lektion. • LP erklärt Lernziele der Lektion. 14.00 14.30 30‘ Hauptteil • Queen of the Court • Input zum untern Zuspiel • Manchetten mit Bänkli • Spiel in Kleingruppen 14.00 14.50 20‘ Spiel Volleyball Turnier. SuS bilden 3er Guppen • Erklärung mit Herausforderer und Punktefeld plus Demonstration auf einem Feld. • Zwei Spiele, acht 3er Gruppen vier Teams pro Spiel. • Input zum untern Zuspiel • SuS übern Manchette zu zweit mit aufstehen vom Bänkli, damit sie Manschette aus den Knien heraus gespielt wird. SuS bilden 4er Gruppen • Sechs 4er Gruppen. Oberes und unteres Zuspiel erlaubt, wiederum nachdem Ball übers Netz gespielt wurde Grundlienie berühren vom ganzen Team. Die beiden Teams spielen zusammen. GA • GA • • Ligaturnier, Sieger steigt ein Feld auf, Verlierer ein Feld ab. Anspiel mit Pass, nicht dass so zuviele Fehler passieren. Lp hat coaching Funktion bei allen Mannschaften einmal zuschauen ist das Ziel. Bälle Netz längs Bänkli Netz längs 3 Bälle 14.50 15.00 10‘ Abschluss Aufräumen Welche Ziele wurden erreicht? LP verteilt Aufträge. LP und SuS machen Lernprozesse sichtbar. KU Datum Zeit Inhalte Arbeitsweise/Vorgehen, Methoden Organisations formen/Aktivitäten LP und SS. Sozial formen Material, Medien • LP macht Appell/ organisiert was die nicht Turner machen. KA Klassenliste Absenzzettel • Ein SuS macht das Aufwärmen LP schaut zu überprüft die vorgegebenen Kriterien Diskussion des Erlebten. EA Vorgegebene Kriterien Mi 13.01 13.3015.00 13.30 5‘ 13.35 13.35 13.55 20‘ 5&6 Lektion G2 Begrüssung • Appell/ organisation nicht Turner • Gibt Wort an die Aufwärmen macht. Aufwärmen • Organisiert durch SuS ca. 15‘ • Besprechung durch LP und Praxis LP ca. 5‘ • • KU 13.55 14.00 5‘ Einklang • Studenorganisation • SuS kennen die Lernziele der Lektion. KU • • LP umreisst Ablauf der Stunde. LP erklärt Lernziele der Lektion. Lernziele 14.00 14.30 30‘ Hauptteil • Volleyball in Kleingruppen • Input zum Smash • Einsmashen • Spiel in Kleingruppen 14.00 14.50 20‘ Spiel Volleyball Turnier. SuS bilden 4er Guppen • SuS spielen Volleyball in Kleingruppen, wenn Ball übers Netz gespielt wurde, zusammenkommen und rotation um eine Position. • Input zum Smash Lp demonstriert Smashanlauf, alle SuS machen 10 Smashanläufe. • Einsmashen ohne Zuspiel, SuS auf Kasten halten den Ball, restliche SuS versuchen darauf zu schlagen. Alle SuS auf einem Feld. • Spiel in Kleingruppen, wer kann am häufigsten auf drei spielen, mit einem schönen Angriff abschliessen. Preis. Die beiden Teams spielen zusammen. GA • GA • • 14.50 15.00 10‘ Abschluss Aufräumen Welche Ziele wurden erreicht? • • • Ligaturnier, Sieger steigt ein Feld auf, Verlierer ein Feld ab. Anspiel mit Pass, nicht dass so zuviele Fehler passieren. Lp hat coaching Funktion bei allen Mannschaften einmal zuschauen ist das Ziel. LP verteilt Aufträge. LP und SuS machen Lernprozesse sichtbar. Evaluation Praktikum. KU Bälle Netz längs Netz längs 3 Bälle Evaluationsbla tt