Arbeitsblatt: Grundtöne und Akkorde

Material-Details

Dur - Moll- Vermindert - Uebermässig
Musik
Musiktheorie / Noten
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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1200
9
12.03.2011

Autor/in

Tony Palmieri
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Grundton Als Grundton bezeichnet man in der Musik: • • den ersten Ton einer Tonleiter, der der zugehörigen Tonart den Namen gibt; den tiefsten Ton eines Akkords in Grundstellung – bei einem in beliebiger Umkehrung auftretenden Akkord ist nicht zwangsläufig der tiefste Ton auch der Grundton; es gibt auch Akkorde, bei denen der Grundton im Sinne der Partialtonreihe fehlt. Akkord Ein Akkord ist in der Musik das gleichzeitige Erklingen unterschiedlicher Töne, die sich harmonisch deuten lassen. Arten und Aufbau von Akkorden Normalerweise bezeichnet man erst mindestens drei unterschiedliche Töne als Akkord, wobei es sehr häufig auch Zusammenklänge nur zweier Töne gibt, die trotzdem akkordische Funktionen erfüllen. Diese nur aus zwei Tönen bestehenden Zusammenklänge, nennt man auch Zweiklang. Es fehlt dann häufig die Quint zum vollständigen Dreiklanghäufig werden Zweiklänge in der Rockmusik in Form eines Powerchord, also nur Grundton und Quinte ohne die Terz, angewandt. Von Dreiklang spricht man nur, wenn sich die drei erklingenden Töne in Terzen übereinander schichten lassen und der dabei resultierende tiefste Ton auch der Grundton dieses Akkords ist. Analyse von Akkorden Beim Zählen der unterschiedlichen Töne in einem Akkord werden lediglich verschiedene Tonnamen unabhängig von ihrer Tonhöhe berücksichtigt. Nach dieser Transformation werden die enthaltenen Töne des Akkordes als Intervalle zum tiefsten Ton des Akkordes benannt, im genannten Beispiel als Terz und Quinte zum tiefsten Ton, obwohl sie tatsächlich als Quint und Dezime vorlagen. Die konkrete Bezeichnung des Akkordes hängt vom Benennungssystem ab. Dreiklänge Als Dreiklang bezeichnet man in der Musik einen dreistimmigen Akkord, der aus übereinander geschichteten TerzIntervallen besteht. Ein Dreiklang besteht aus Grundton, Terzton und Quintton. Grundstellung 1. Umkehrung (Sextakkord) 2. Umkehrung (Quartsextakkord) Dreiklänge können in zwei Umkehrungen auftreten: • • • Grundstellung, z. B. in C-Dur: - - g; die Grundstellung ist an der Schichtung in Terzen zu erkennen; 1. Umkehrung, in diesem Beispiel - - c, genannt Sextakkord, da es nichts Besonderes ist, dass unten eine Terz ist, aber wohl, dass es vom tiefsten zum höchsten Ton eine Sexte statt einer Quinte ist; 2. Umkehrung, in diesem Beispiel - - e, genannt Quartsextakkord, da sowohl Quarte statt Terz im unteren Teil des Akkords als auch Sexte statt Quinte als Rahmenintervall zu bemerken sind. Da man „große und „kleine Terzen unterscheidet, gibt es vier Möglichkeiten, zwei Terzen aufeinander zuschichten. Die resultierenden Dreiklangstypen benennt man nach ihrem Tongeschlecht beziehungsweise nach der Größe ihres Rahmenintervalls: 1. Der Dur-Dreiklang besteht aus Grundton großer Terz reiner Quinte 2. Der Moll-Dreiklang besteht aus Grundton kleiner Terz reiner Quinte 3. Der verminderte Dreiklang besteht aus Grundton kleiner Terz verminderter Quinte 4. Der übermäßige Dreiklang besteht aus Grundton großer Terz übermäßiger Quinte Übersicht: Bezeichnung: C-Dur c-Moll c-verm. C-überm.