Arbeitsblatt: frauen in Männerberufen Männer in Frauenberufen
Material-Details
Texte in denen ein Mädchen und ein Junge einen ungewöhnlichen Berufswunsch haben. Mit arbeitsaufträgen für einzel oder partnerarbeit
Lebenskunde
Berufswahl
7. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
78987
993
8
20.03.2011
Autor/in
Nadine Kaiser
Land: Deutschland
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Alexandra will Tischlerin werden Alexandra geht in die 7. Klasse. In Arbeitslehre hatten sie gerade das Thema Berufswahl und sie ist sich sicher – sie möchte Tischlerin werden! Gerade hat Alexandra ihrem Vater von ihrem Berufswunsch erzählt. Dieser lächelt und sagt: „Ehrlich, willst genau wie ich einen handwerklichen Beruf erlernen, das freut mich aber! Alexandra ist sehr erleichtert über die Reaktion ihres Vaters und antwortet: „Du weißt doch, dass ich schon immer gerne in Opas Werkstatt geschnitzt habe. Ich würde wahnsinnig gerne dieses Hobby zu meinem Beruf machen! Und es würde mir auch nichts ausmachen unter Männern zu arbeiten, denen werde ich zeigen, dass auch Frauen handwerklich was drauf haben! Mittlerweile strahlt Alexandras Vater über das ganze Gesicht und sagt: „Ja, da bin ich mir auch ganz sicher, du wirst dich in diesem Beruf behaupten können. Und du würdest später ganz bestimmt auch die Meisterprüfung schaffen, da habe ich keine Zweifel. „Na ja, und ich würde direkt nach der Schule eigenes Geld verdienen, fügt Alexandra noch hinzu. Der Vater ist sehr stolz auf seine Tochter! Arbeitsaufträge 1. Lest den Text still durch und unterstreicht wichtige Wörter und/oder Satzteile. 2. Diskutiert in der Gruppe über den Inhalt des Textes. 3. Welche Einstellung hat der Vater? 4. Welche Gründe nennt er? 5. Findet Gründe für eine andere Einstellung. 6. Schreibt die Gründe dafür und dagegen in Stichworten auf das vorbereitete Plakat. 7. Stellt eure Geschichte und das Plakat der Gruppe vor. Hilfstext Alexandra Alexandra spricht auch mit ihrer Mutter über ihren Berufswunsch. Diese ist sehr erschrocken und sagt mit erhobener Stimmt: „ Das ist doch nicht dein Ernst, das kommt überhaupt nicht in Frage! Du kannst doch nicht dein Leben lang körperlich so schwere Arbeit an solch gefährlichen Maschinen tun, das ist Männerarbeit! Du machst dich schmutzig, bekommst Holzsplitter in die Hände und außerdem schickt es sich nicht, als junges hübsches Mädchen allein unter Männern zu arbeiten. Nein, kommst in den Ferien mit mir ins Büro, da ist es sauber und man kleidet sich angemessen! Johannes will Erzieher werden Johannes geht in die 7. Klasse. In Arbeitslehre hatten sie gerade das Thema Berufswahl und er ist sich jetzt ganz sicher – er möchte Erzieher werden! Gerade hat er seinem Vater von seinem Berufswunsch erzählt. „Das ist nicht dein Ernst, oder, sagt dieser mit erhobener Stimme, „Du spinnst ja, das kommt überhaupt nicht in Frage! Johannes ist erschrocken und ehe er etwas sagen kann, spricht sein Vater weiter: „Das ist doch kein Beruf für einen richtigen Mann, du kannst doch nicht dein Leben lang nur mit Kindern spielen. Und überhaupt, alle im Dorf werden dich belächeln und sich über dich lustig machen. Willst du etwa, dass ich mich vor meinen Kollegen auf dem Bau schämen muss? Nein, du kommst in den nächsten Ferien mal mit mir und lernst richtige Männerarbeit kennen! Arbeitsaufträge 8. Lest den Text still durch und unterstreicht dabei wichtige Wörter und/oder Satzteile. 9. Diskutiert in der Gruppe über den Inhalt des Textes. 10. Welche Einstellung hat der Vater? 11. Welche Gründe nennt er? 12. Findet Gründe für eine andere Einstellung. 13. Schreibt die Gründe dafür und dagegen in Stichworten auf das vorbereitete Plakat. 14. Stellt eure Geschichte und das Plakat der Gruppe vor. Hilfstext Johannes Johannes spricht auch mit seiner Mutter über seinen Berufswunsch. Sie freut sich sehr darüber, dass sich ihr Sohn für einen Beruf entschieden hat, in dem er für die Betreuung und Erziehung von Kleinkindern zuständig sein wird. Sie sagt zu Johannes: „ Da trägst du dann eine große Verantwortung, aber ich bin sicher, dass du ihr gewachsen sein wirst! Außerdem ist es für Kinder in ihrer Entwicklung sehr wichtig, dass sie den Einfluss von Männern und Frauen gleichermaßen erfahren.