Arbeitsblatt: AB Syntax

Material-Details

Arbeitsblätter zur Satzlehre
Deutsch
Grammatik
6. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

79014
804
7
20.03.2011

Autor/in

Anselm Perriard
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Satzlehre – Syntax 1. Satzreihe oder einfacher Satz: Kennzeichne im folgenden Text die Satzreihen und die einfachen Sätze mit einem Marker: Am Rand der kleinen, kleinen Stadt lag ein alter verwahrlostenGarten. In dem Garten stand ein altes Haus, und in dem Haus wohntePippi Langstrumpf. Sie war neun Jahre alt, und sie wohnte ganzallein da. Sie hatte keine Mutter und keinen Vater, und eigentlichwar das sehr schön, denn so war niemand da, der ihr sagenkonnte, daß sie zu Bett gehen sollte, gerade wenn sie mittenim schönsten Spiel war, und niemand, der sie zwingen konnte, Lebertran zu nehmen, wenn sie lieber Bonbons essen wollte. Früherhatte Pippi mal einen Vater gehabt, den sie schrecklich lieb hatte.ja, sie hatte natürlich auch eine Mutter gehabt, aber daswar so lange her, daß sie sich gar nicht mehr daran erinnernkonnte. Die Mutter war gestorben, als Pippi noch ein ganz kleinesDing war, das in der Wiege lag und so furchtbar schrie, daßes niemand in ihrer Nähe aushalten konnte. Pippi glaubte,daß ihre Mutter nun oben im Himmel sei und durch ein kleinesLoch auf ihr Kind runterschaue, und Pippi winkte oft zu ihr hinaufund sagte: Hab keine Angst um mich! Ich komm schon zurecht!Ihren Vater hatte Pippi nicht vergessen. Er war Kapitänund segelte über die großen Meere. 2. Satzverbindung: Kennzeichne die Satzverbindungen mit einem Marker: Da hupt es! Sie kommen! Der Omnibus rollt die Straße entlang, biegt vorsichtig in die Einfahrt und hält. Der Chauffeur steigt aus und hebt fleißig ein kleines Mädchen nach dem anderen aus dem Wagen. Doch nicht nur Mädchen, sondern auch Koffer und Taschen und Puppen und Körbe und Tüten und Stoffhunde und Roller und Schirmchen und Thermosflaschen und Regenmäntel und Rucksäcke und gerollte Wolldecken und Bilderbücher und Botanisiertrommeln und Schmetterlingsnetze, eine kunterbunte Fracht. Zum Schluss taucht, mit seinen Habseligkeiten, im Rahmen der Wagentür das zwanzigste kleine Mädchen auf. Ein ernst dreinschauendes Ding. Der Chauffeur streckt bereitwillig die Arme hoch.Die Kleine schüttelt den Kopf, dass beide Zöpfe schlenkern. Danke nein!, sagt sie höflich und bestimmt und klettert, ruhig und sicher, das Trittbrett herab. Unten blickt sie verlegen lächelnd in die Runde. Plötzlich macht sie große, erstaunte Augen. 3. Satzgefüge (Haupt- und Nebensätze unterscheiden): Unterstreiche Haupt- und Nebensatz: Sie hatte die rote Morgenjacke ihres Vaters angezogen und ein Kopfkissen darunter gewürgt, sodass sie einer runden verbeulten Teekanne glich. Die dünnen nackten Beine, die unter der Jacke vorguckten, wirkten wie Trommelstöcke. Auf dem Kopf schaukelte Bertas Sonntagshut. Das war ein tolles Ding aus buntem Stroh. In der einen Hand hielt Pünktchen das Nudelholz und einen aufgespannten Regenschirm, in der anderen einen Bindfaden. An den Bindfaden war eine Bratpfanne festgebunden, und in der Bratpfanne, die klappernd hinter dem Kind hergondelte, saß Piefke, der Dackel, und runzelte die Stirn. Übrigens runzelte er die Stirn nicht etwa, weil er verstimmt war, sondern er hatte zu viel Haut am Kopf. Und weil die Haut nicht wusste, wohin, schlug sie Dauerwellen. 4. Stellung der Nebensätze: Entscheide, ob Vordersatz (rot), Zwischensatz (blau) oder Nachsatz (grün), und unterstreiche: Harry Potter lebt bei Mr. und Mrs. Dursley, seinem Onkel und seiner Tante. Da er schon als ganz kleines Kind bei ihnen gelandet war, erscheint es ihm nicht verwunderlich, dass er im Schrank wohnen muss, keine Geschenke und kaum etwas zu essen bekommt und sein Cousin ihm immer vorgezogen wird. Dieser ist zwar strohdumm, aber seine Eltern halten ihn für ein Genie. Das einzige, was er wirklich gerne macht, ist Harry zu verfolgen und zu piesaken.Da kommt eines Tages ein Brief. Für Harry. Und, da sein Onkel ihm den Brief nicht gibt, kommen täglich immer mehr und mehr und mehr Briefe für Harry. Die Familie flüchtet vor diesen Briefen bis zu einem Ort, wie niemals ein Briefträger hinkommen könnte aber es nützt alles nichts. Harry erhält den Brief und erfährt, dass er in die Schule der Zauberer aufgenommen wurde. Und bei dieser Gelegenheit erfährt er auch, dass seine Eltern nicht, wie er immer glaubte, bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, sondern von -duweißtschonwem- getötet wurden. Dass er im Reich der Zauberer eine Berühmtheit ist, erfährt er auch noch gleich: denn -duweißtschonwem- ist es nicht gelungen, auch ihn zu töten.