Arbeitsblatt: Notenlehre

Material-Details

Zusammenstellung der Theorie zur Notenlehre.
Musik
Musiktheorie / Noten
5. Schuljahr
9 Seiten

Statistik

80944
2623
165
04.05.2011

Autor/in

Denise Utiger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Musik Notenlehre Notenschrift: Zur Darstellung von Tönen bedient man sich besonderer musikalischer Zeichen, sogenannten Noten(zeichen), Pausen(zeichen) und Artikulationszeichen. Noten: • die Noten bestehen aus einem Notenkopf, welcher hohl oder gefüllt sein kann: • an diesen Notenkopf kann ein senkrechter Strich gesetzt werden, der sogenannte Notenhals: • an diesem Notenhals können eine oder mehrere Fahnen sein: • stehen mehrere dieser Noten in Gruppen zusammen, werden statt der Fahnen sogenannte Balken verwendet: Notenwerte (Klangdauer): Um die Länge (Klangdauer) eines Tones festzulegen, gibt es verschiedene Notenformen: Ganze Note: Halbe Note: leerer (hohler) Notenkopf 1 (4/4) leerer Notenkopf mit Viertel Note: Achtel Note: Sechzehntel Note: Zweiunddreissigstel Note: Notenhals 1/2 voller Notenkopf mit Notenhals 1/4 voller Notenkopf mit Notenhals und einem Fähnchen 1/8 voller Notenkopf mit Notenhals und zwei Fähnchen 1/16 voller Notenkopf mit Notenhals und drei Fähnchen 1/32 Diese Notenwerte werden ganz nach den Regeln der Mathematik behandelt, d.h. eine ganze Note ist gleich lang wie 2 Halbe, eine Halbe gleich lang wie 2 Viertel u.s.w. Der Verlängerungspunkt: Steht rechts neben einer Note ein Punkt, so wird die Note um die Hälfte ihres Wertes verlängert: Ganze Note Halbe Note 6/4 Halbe Note Viertel Note 3/4 1/4 Note 1/8 Note 3/8 1/8 Note 1/16 Note 3/16 Die Triole: Eine Triole ist eine Gruppe von drei Tönen, welche aber nur den Zeitwert von zwei ihrer Gattung hat: Pausenwerte: Ganze Pause: Halbe Pause: Viertel Pause: Achtel Pause: Sechzehntel Pause: Zweiunddreissigstel Pause: Wie bei den Notenzeichen kann auch bei den Pausenzeichen ein Punkt neben diesem stehen. Auch hier wird der Wert der Pause um die Hälfte ihres Wertes verlängert: Ganze Pause Halbe Pause 6/4 Halbe Pause Viertel Pause 3/4 Viertel Pause Achtel Pause 3/8 Liniensystem: Das Notensystem hat fünf Linien. Die Bedeutung der Noten (Tonhöhe) auf bzw. zwischen diesen Linien wird durch Schlüssel bestimmt. Violinschlüssel: Der Violinschlüssel, auch G-Schlüssel genannt (er entstand aus dem Buchstaben G), umschliesst die zweite Linie, auf welcher sich die Note g befindet. Die übrigen Töne ergeben sich dann in folgender Anordnung: Hilfslinien: Für tiefere und höhere Töne bedient man sich sogenannter Hilfslinien, mit welchen sich das Fünfliniensystem erweitern lässt und es so ermöglicht, auch höhere oder tiefere Töne, ohne Änderung des Schlüssels, darzustellen. Bassschlüssel: Der neben dem Violinschlüssel am häufigsten verwendete Schlüssel ist der Bass- Schlüssel auch F-Schlüssel genannt, er entstand aus dem Buchstaben F). Dieser Schlüssel fixiert das kleine f. Die Noten des Bassschlüssels werden folgendermassen dargestellt: Aus diesen Beispielen ist ersichtlich, dass sich die Reihe der Töne immer wiederholt und zwar im Abstand von acht Tönen. Diesen Abstand nennt man Oktav (vom lateinischen octavus der Achte). Takteinteilung: Mehrere Schläge werden zu Takten zusammengefasst, wobei der erste Schlag stets etwas betont (lauter gespielt) wird. Takt vom lat. ‘tactus der Schlag. Anzahl und Art der Notenwerte bzw. Schläge eines Taktes werden durch Zähler und Nenner am Anfang eines Stückes angegeben z.B.: also 4/4, oder 2/4, 3/4, 3/8, 4/8 u.s.w. Der 4/4 Takt hat als Sonderzeichen einen Halbkreis (C) der in durchgestrichener Form die Halbe als Grundschlag verlangt (alla breve) und damit ein schnelleres Tempo signalisiert: Der Auftakt: Der Auftakt ist ein unvollständiger Takt am Anfang, der sich mit dem letzten Takt des Stückes zu einem vollständigen Takt ergänzt. z.B.: Taktarten: Die gebräuchlichsten Taktarten sind