Arbeitsblatt: Klassenlagerplanung durch Schüler

Material-Details

Die Kinder planen einen grossen Teil des Klassenlagers selber. Dabei müssen sie zum Beispiel das Budget erstellen, Carfirmen anschreiben, eine Einkaufsliste schreiben etc.
Administration / Methodik
Anlässe / Projekte
klassenübergreifend
12 Seiten

Statistik

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21.05.2011

Autor/in

Michael Gerber
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

FINANZEN AUFGABEN: Die Finanzgruppe überwacht das Budget. Wir haben natürlich nur einen begrenzten Batzen zur Verfügung. Du erstellst dabei eine Kostentabelle und rechnest, wie viel wir wo ausgeben können. Aber Achtung. Dabei handelt es sich um einen, für dich, sehr grossen Betrag (mehrere tausend Franken). Die Aufgabe beträgt auch das Einzahlen von Rechnungen. O RT I E Du lernst ein Budget zu machen, das wirst du in deinem Leben noch viel brauchen. Du lernst ein bisschen Programmieren im Excel Du arbeitest auch mit anderen Gruppen mit, da diese teilweise auch Geld brauchen. Das musst du bewilligen. Schon wieder Mathe;-) NACHTEILE: VORAUSSETZUNGEN: Du hast Freude am Rechnen Zuverlässigkeit Systematisches Denken Du kennst dich mit Computern aus UFGABEN 1. Schätz wie teuer das Klassenlager sein wird. Listet dazu die verschiedenen Posten (Kostenpunkte, z.B. Essen, Unterkunft, Reise) in einer Tabelle in der linken Spalte auf. In die rechte Spalte schreibt ihr, wie viel die einzelnen Posten kosten. Wie viel kostet das Klassenlager insgesamt. Wie viel pro Schüler? 2. Betrachtet die Abrechnung des letzten Klassenlagers in den Flumserbergen und erstellt in ein leeres Budgetformular ein erstes Budget für das neue Klassenlager. Für das Erstellen eines Budgets gibt es ein paar Regeln: 1. Es wird grosszügig budgetiert (man rechnet damit, dass es eher ein bisschen mehr kostet) 2. Nehmt einfache Zahlen (statt 83.75 schreibt ihr 90.-) 3. Erstellt auch einen Posten für Unvorhergesehenes (z.B. Wenn bei einem Unfall ein Taxi gerufen werden muss) 4. Rechnet das Budget zweimal durch 3. Übertragt das Budget in das Formular im Excel. Falls ein Posten leer bleibt, tragt ihr einfach eine Null ein. Im Excel kann man die Budgetposten automatisch ausrechnen lassen. Die Information, wie teuer die Unterkunft ist, findet ihr auf Die Carfahrt hat im letzten Klassenlager in Kandersteg 1900.- gekostet. Dieses Mal wirds wahrscheinlich ein bisschen teurer, da die Dieselpreise gestiegen sind. (Besprecht das mit der Gruppe Reise, sie holen die Offerten für die Reise ein) 1. Multiplizieren im Excel: Das Kollektivbillet kostet pro Person 35.00. Wir sind 21 Personen. Die Informationen stehen im Feld D21 und G21. Das Resultat steht im Feld J21. Wie programmiere ich das? Ganz einfach. Ich muss die beiden multiplizieren also trage ich bei J21 folgendes ein: G21 D21 2. Beim Addieren(), Subtrahieren(-) oder Dividieren(/) ist das gleich. Zum Addieren einfach die beiden Felder durch ein verbinden. 3. Natürlich können auch Kettenrechnungen erstellt werden, dabei muss aber mit Klammern gearbeitet werden. Zum Beispiel: (F23G23H23) /B23 4. Rechnet aus, wie viel Essensgeld für jede Person zu Verfügung steht. Pro Morgenessen, Mittagessen, Abendessen. Notiert das Resultat und besprecht das mit der Gruppe, welche für das Essen zuständig ist. 5. Wir möchten in den Seilpark gehen. Verlangt vom Seilpark eine schriftliche Offerte: Wenn ihr diese erhalten und mit Herrn Gerber abgesprochen habt, könnt ihr eine Reservation für den Mittwoch Nachmittag vornehmen. VERPFLEGUNG AUFGABEN: Natürlich wollen wir im Lager nicht hungern, sondern uns mit verschiedenen Köstlichkeiten satt essen. Die Hauptaufgabe besteht darin einen Menuplan zu erstellen. Danach gilt es herauszufinden, was für die ganze Woche einzukaufen ist. Es werden alle mindestens ein Mal in der Küche stehen, wenn du in dieser Gruppe bist musst du nicht mehr abwaschen oder kochen. Du kannst aber bestimmen was. Zudem wird diese Gruppe verschiedene Lebensmittelgeschäfte anfragen, um herauszufinden, wer uns die besten Gipfeli liefert. O RT I E Es ist eine sehr vielfältige Aufgabe. Es gibt kein Menu, das dir nicht passt. Nicht zu viel naschen, sonst gehen die Zähne kaputt. NACHTEILE: VORAUSSETZUNGEN: Eventuell bereits Erfahrung im Kochen Zuverlässigkeit Du kennst verschiedene Menus UFGABEN 1. Erstellt einen Wochenplan mit folgenden Kategorien: Morgenessen, Znüni, Mittagessen, Zvieri, Abendessen. 2. Erstellt eine Liste, wo ihr für jede Mahlzeit Ideen notiert. Denkt daran: Die Menus müssen einfach zu kochen sein und dürfen nicht zu teuer sein. Wie viel die einzelnen kosten dürfen, erfährt ihr von der Gruppe Finanzen. 3. Ihr organisiert die Einteilung der 4 Kochgruppen. In jeder Kochgruppe müssen Mädchen und Knaben sein (je mindestens zwei) und jemand von eurer Gruppe. Überlegt euch gut, wie ihr das machen wollt. Per Los, damit nicht immer dieselben zusammen sind? Durch Diskussion, damit alle mitreden können? Wollt ihr die Einteilung selber vornehmen? Besprecht euer Vorgehen mit Herrn Gerber. 4. Ihr erstellt eine Aufgabenliste für die einzelnen Kochgruppen: Jede Gruppe muss einen ZNacht kochen. (Die anderen Verpflegungen organisiert ihr). Was braucht es alles dazu? 5. Ihr teilt mit der Klasse die Kochgruppen ein (sofern ihr sie nicht selbständig eingeteilt habt) und erklärt die Aufgaben. 6. Ihr arbeitet mit eurer Kochgruppe am Menu, Einkaufsliste, Rezept 7. Ihr erstellt eine Menuplan für den Zmorgen, Zmittag (in Lunch Form), Znüni und ZVieri. Denkt daran, dass ihr nur beschränkt Budget habt. 8. Ihr erstellt eine finale Einkaufsliste und sprecht mit Herrn Gerber, wie wir den Einkauf durchführen. PROGRAMM AUFGABEN: Neben dem Tagesprogramm, welches grösstenteils bereits organisiert ist, haben wir 4 Abende, an welchen das Programm auf die Beine gestellt werden muss. Ihr organisiert dieses und auch den Abschlussabend. O RT I E Du kannst aktiv mitbestimmen, was wir im Klassenlager machen Wenns dir langweilig wird, bist du wenigstens selber schuld Vielleicht dies oder jenes. NACHTEILE: VORAUSSETZUNGEN: Etwas organisieren können Zuverlässigkeit Gute Ideen besitzen UFGABEN 1. Erstellt einen Wochenplan mit folgenden Kategorien: Morgenprogramm ca. 8.30 – 12.00, Nachmittagprogramm ca. 13.30 – 17.00 und Abendprogramm ca. 19.00 – 21.30. 2. Das Tagesprogramm ist weitgehend vorgegeben. Am Dienstag steht eine Tageswanderung an und zwar ins Gasteretal. Am Mittwochnachmittag gehen wir (voraussichtlich) in den Seilpark. Am Donnerstag gehen wir auf Wanderung vom Morgen bis ca. 14.00. 3. Den Mittwochmorgen organisiert eure Gruppe. Entweder ihr gebt Freizeit, organisiert ein Turnier, schickt alle ins Bett Was jedoch nicht erlaubt ist, ist eine DVD zu schauen. 4. Es stehen 4 Abende an. Überlegt euch, was ihr für ein Programm organisieren wollt. Spezielles Augenmerk legt ihr dabei auf den Schlussabend. Ich möchte, dass ihr für jeden Abend eine saubere Planungstabelle erstellt (Spalten: Zeit, Programm, Material, Verantwortlicher). Natürlich könnt ihr auch die Klasse fragen, oder Abstimmungen durchführen etc. 5. Ihr überlegt euch für 2 Tage ein Schlechtwetterprogramm. Dafür könnt ihr auf dem Internet nach Informationen suchen, was an diesen Tagen unternommen werden könnte. 6. Ihr erstellt einen sauberen Wochenpicasso mit allen Informationen darauf. Dafür müsst ihr auch mit dem Essenteam und dem Reiseteam Rücksprache nehmen. REISE PACKLISTE AUFGABEN: Irgendwie müssen wir nach Kandersteg kommen. Das werden wir aber nicht zu Fuss und auch nicht mit dem Velo. Du organisiert eine Car/Zugfahrt nach Kandersteg und zurück. Dabei schreibst du verschiedene Firmen an, welche dir dann eine Offerte schicken. Du wählst die beste aus. Zudem kannst du bestimmen, was für eine DVD wir uns auf der Reise anschauen. Neben der Reise wird sich diese Gruppe auch damit auseinandersetzen, was wir alles mitnehmen werden/dürfen. O RT I E Du wirst den DVD im Car mögen Du kannst sehr aktiv an den Lagerregeln mitarbeiten Du lernst im Internet verschiedene Firmen zu suchen und sie anzufragen. Vielleicht werden nicht alle mit deinem DVD einverstanden sein. NACHTEILE: VORAUSSETZUNGEN: Du kennst viele verschiedene Filme Du kannst einen Brief korrekt verfassen. 1. Irgendwie müssen wir von Urdorf nach Kandersteg kommen. Zu Fuss? Neeee. Mit dem Velo, viel zu anstrengend. Also bleiben noch zwei Möglichkeiten: Zug oder Car. Schreibt auf einem Blatt die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten auf. 2. Sucht nun auf dem Internet Carfirmen und verlangt eine Offerte für die folgende Leistung: Hinfahrt Urdorf, Weihermattstrasse 50 nach Kandersteg, Cevi Lagerhaus. Abfahrt 08.00 Rückfahrt nach Urdorf, Weihermattstrasse 50. Abfahrt in Kandersteg ca. 13.00 jeweils 24 Personen 3. Verlangt auch von der SBB eine Offerte: Urdorf, Weihermatt nach Kandersteg Bahnhof und zurück. 4. Vergleicht die Offerten und untersucht jede auf Vor- und Nachteile. (Komfort, Preis, DVD). Entscheided euch für eine Offerte und zeigt diese Herrn Gerber. 5. Bereitet eine Präsentation vor, in welcher ihr eure Wahl der Klasse vorstellt und begründet. 6. Verlangt von der betreffenden Firma den Vertrag, lautend auf Michael Gerber, Schulhaus Weihermatt, Weihermattstrasse 50, 8902 Urdorf. 7. Schreibt eine Packliste. HAUSTEAM AUFGABEN: Das Haus muss geputzt und sauber gehalten werden. Aber Achtung, das ist nicht deine Aufgabe. Du wirst aber ein Konzept entwerfen wer das macht (nur nicht Herr Gerber;-) Dann bist du für die Zimmereinteilung verantwortlich. Das ist eine sehr schwere aber auch interessante Aufgabe. Zudem setzt du die Zimmerordnung durch. Zu einem Klassenlager gehört auch ein Abschlussabend und dazu gehört noch Dekoration. Du kannst mitbestimmen, wie das aussehen wird. O RT I E Es ist eine sehr vielfältige Aufgabe. Du kannst beim Putzen bestimmen, anstatt es selber zu machen. Du darfst als erster ins Haus Du darfst dein Zimmer auswählen. Verantwortlich zu sein, ist vielleicht gar nicht so einfach. NACHTEILE: VORAUSSETZUNGEN: Zuverlässigkeit Fairness (Für die Zimmereinteilung und die Zimmerregeln) 1. Betrachtet die Broschüre des Lagerhauses, sowie die Bilder auf der Internetseite, damit ihr ein Bild von der Unterkunft bekommt. 2. Überlegt euch wie ihr die Zimmereinteilung organisieren werdet. Teilt ihr die Kinder zu? Wollt ihr das mit der ganzen Klasse besprechen? Welche Zimmer belegt wer? (Natürlich dürft ihr die besten für euch aussuchen. 3. Erklärt der Klasse eure Zimmereinteilung oder teilt mit der ganzen Klasse die Zimmer ein. Besprecht vorgängig mit Herrn Gerber, wie ihr vorgehen werdet. 4. Ihr gestaltet Zimmerblätter, wo z.B. die Namen aller Kinder, welche im Zimmer schlafen draufstehen oder „Dusche – Mädchen, „Dusche Knaben etc 5. Ihr überlegt euch eine Zimmerordnung, welche von allen eingehalten werden muss! 6. Für den Schlussabend überlegt ihr euch eine Dekoration, welche ihr organisiert und ins Lager mitnehmen werdet. Sprecht euch dafür mit der Gruppe Programm ab, damit ihr wisst, was das Thema des Abschlussabends ist. 7. Am Freitag muss das Haus geputzt werden. Dafür erstellt ihr einen Putzplan und teilt die Kinder ein (Die Kochgruppe vom Freitagmorgen ist für die Küche verantwortlich). Überlegt euch, was alles geputzt werden muss und ob es jemanden gibt, welcher dazu am besten geeignet ist (z.B. die eigenen Zimmer putzen) 8. Erstellt eine Checkliste für jedes Zimmer, was gemacht werden muss. 9. Ihr bestimmt zwei Kinder von euch, die am Freitag im Lager nicht mit Putzen beschäftigt sind. Diese zwei Kinder werden die Arbeit der anderen abnehmen, d.h. sie werden kontrollieren, ob sauber geputzt wurde. PROJEKTLEITER UND PROJEKTLEITERIN (NEBENJOB Ihr überprüft die Fortschritte der einzelnen Gruppen und habt den Überblick, wo was ansteht. Ihr seid die direkte Ansprechspersonen von Herrn Gerber. Aufgaben Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Reise und Packliste Programm Verpflegung Hausteam Finanzen