Arbeitsblatt: Mendel
Material-Details
Vererbungsregeln
Biologie
Fortpflanzung / Entwicklung
7. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
81870
984
10
22.05.2011
Autor/in
Kurt Bertschi
Hauptstrasse 14
3422 Alchenflüh
3422 Alchenflüh
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Vererbungsregeln (Mendelsche Gesetze) Nach www.mh-hannover.de/institute/biochemie/Vorlesung/Vorlesung%20Gaestel/Vererbung.HTML Die eine verwendete Erbsenlinie hatte runde Samen, die andere faltige: Den gleichen Versuch machte Mendel auch mit Pflanzen mit grünen und gelben Samen: Die Ergebnisse für die Nachkommen aus beiden Versuchen waren vergleichbar: Bei der Erbsenform gab es in der ersten Nachkommen-(Filial-)generation (F1) nur runde Erbsen und bei den Farben nur gelbe. Mendel kreuzte diese Pflanzen weiter. In der zweiten Filialgeneration (F2) sah er dann ein Verhältnis von etwa 3:1 zwischen rund und faltig bzw. zwischen gelb und grün. Eltern-(Parental-)kreuzung) F1 Phänotyp F2 Phänotyp-Verhältnis F2 verwandelt runde faltige Samen alle Samen rund 5474 Rund 1850 faltig 2.96 1 gelbe grüne Samen alle Samen gelb 6022 gelb 2001grün 3.01 1 Aus diesen Versuchen zog Mendel u.a. folgende geniale Schlüsse: • Jedes Gen besteht offenbar aus zwei Allelen, die bei der Vermehrung getrennt und auf die Nachkommen zufällig verteilt werden. • Allele können dominant und rezessiv sein. Rund (A) und Gelb (B) sind dominante Allele, Faltig (a) und Grün (b) sind rezessiv. Die Vererbung läuft also so: Eltern (P) AA aa BB bb Filialgeneration1 (F1) Aa Aa Aa Aa Bb Bb Bb Bb F2 AA Aa aA aa BB Bb bB bb Nur aa (faltig) und bb (gelb) sind sichtbar (phänotypisch) anders – in ihrem Inneren (genotypisch) sieht es anders aus und sind REZESSIV, und sind DOMINANT Fortsetzung: • Wie sähe es mit 2 dominanten bzw. mit zwei rezessiven Merkmalen aus? • Blutgruppen? • Zwei Merkmale lassen sich einzeln weitervererben (wenn sie nicht auf demselben Chromosom liegen!) • geschlechtsgekoppelter Erbfall (x und Chromosom)