Arbeitsblatt: Aussprache

Material-Details

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Deutsch
Gespräche
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

83030
1302
5
17.06.2011

Autor/in

Pascal Kunz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Aussprache www.mittelschulvorbereitung.ch Div14 Ähnlich wie für die Rechtschreibung gibt es im Deutschen auch Regeln für die Aussprache. Wie man ein Wort ausspricht, kann im Aussprache-Duden nachgeschlagen werden. Dazu sollte man aber etwas mit der internationalen Lautschrift (die wir vor allem aus den EnglischWörterbüchern kennen) vertraut sein. Für unser tägliche Sprechen und Vorlesen macht es nichts, wenn ein leichter Schweizer Akzent hörbar ist. Auch bundesdeutsche Fernsehsprecher haben nicht immer ein ganz korrektes Deutsch. Wer in der Schweiz mit einem ZDF-Akzent spricht, wirkt lächerlich. Wer ein gepflegtes Bühnendeutsch anstrebt, dem hören wir gerne zu, am Radio, am Fernsehen und bei Diskussionen, die z.B. wegen anderssprachigen Teilnehmern Hochdeutsch geführt werden. Grundlegenden Ausspracheregeln: KONSONANTEN 1. und ck dürfen nicht „kratzen Komm, kleiner Kuckuck. Kühne Kühe küssen kühler. 2. ch darf nicht „kratzen nach i, e, ä, ö, ei, eu, äu ich, recht, Bäche, möchte, leicht, leuchten, Sträucher nach Konsonanten in der Silbe –chen solche, manche, welcher Melcher? ein Kelch Häuschen, Kätzchen, Blümchen, ein Hündchen 3. ch soll leicht „kratzen nach , o, u, au 4. ch klingt wie k, wenn vor dem ch ein Vokal und hinter dem ch ein steht. 5. Nach und soll man ein hören Ach, such doch auch noch im Bach nach den Sachen! 6. Sprich qu als kw Qual, Quitte, Quadrat, Quartier, quer, bequem, 7. Nichts verschlucken, nichts verschleifen: Aussprache (nicht: Auschprache) unmöglich (nicht: ummöglich) Gedächtnis (nicht: Gedächnis) Fuchs, Dachs, Ochse, Eidechse, Flachs, Sachsen Tee, tot, Tür und Tor, Peter und Paula sind ein Paar VOKALE 8. Wo eine Silbe mit einem Vokal beginnt, dort oben (nicht:dortoben) neu einsetzen 9. klingt heller als im Berndeutschen helles, langes a: helles, kurzes a: 10. langes, helles (geschlossenes e) 11. kurzes, offenes (wie hochdeutsche ä) 12. kurzes, gedämpftes (nicht so helles) am Schluss eines Wortes und in den Vorsilben be- und ge13. langes, geschlossenes o: 14. kurzes, offenes o: 15. ö langes, geschlossenes ö: 16. au entsteht durch schnelles Gleiten von zu 17 ei und ai entstehen durch sehr schnelles Gleiten von zu kurzem, geschlossenem (nicht äi) 18. eu und äu entstehen durch sehr schnelles Gleiten von offenem zu ö (nicht öi) im Ausland (nicht: imausland) Hör zu: Das ist manchmal kurz wie in Schurz. Manchmal aber sehnt es sich, dann dehnt es sich, dann passt ihm kein Schuh, und es gibt keine Ruh fragte, sagte, Spass an, das, ab, herab Wer geht des Wegs? Er. Herz, Schmerz. Der Zwerg am Berg. müde, bereiten, gesehen. Scheue heute keine Mühe. vor, schon, Tor Es lispelt und wispelt und fispelt von, davon, Wort der Sperling am Dach. gröber, höchst Es binkert und zwinkert und flinkert Auto, laufen, auf der Fink bei den Schatten. gleiten, streiten, Mai Es schnattert und dattert und flattert der Enterich am Bach. heute, neu, läuten Es klucket und bucket und ducket die Henne sich sehr.