Arbeitsblatt: Kennenlernspiele

Material-Details

Eine Sammlung von Spielen, die sich zu Beginn des Jahres eignen. Sie dienen dem Kennenlernen und der Vertrauensbildung.
Diverses / Fächerübergreifend
Spiele
Vorschule / Grundstufe
3 Seiten

Statistik

84416
1513
20
02.08.2011

Autor/in

Magdalena Winet
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Kennenlernspiele • Kind verstecken: Ein Kind geht in Garderobe und ein Kind versteckt sich unter Tuch. Das Kind in der Garderobe versucht zu erraten, welches Kind sich versteckt hat. • Ball zurollen: Die Gruppe sitzt im Kreis. Zuerst spielt jeweils ein Kind den Ball einem anderen Kind zu und nennt dabei seinen eigenen Namen. In einer zweiten Runde rollt jeweils ein Kind den Ball einem anderen Kind zu und sagt den Namen des anderen Kindes. Wird der falsche Name genannt, wird der Ball wieder zurück an das werfende Kind gerollt. Dieses rollt nun den Ball einem anderen Kind zu. • Ich mag besonders: Ein rotes Papierherz herumgeben und jedes Kind sagt, was es besonders mag. • Gruppenbildung zu Musik: Die Kinder bilden Paare und wandern zu Musik durch den Raum. Dann stoppt LP die Musik und ruft eine Zahl, z.B. fünf. Die einzelnen Paare müssen sich dann so schnell wie möglich zu Fünfergruppen zusammenfinden. Diejenigen Kinder, die es nicht schaffen zu einer Fünfergruppe zusammenzufinden, scheiden aus. Die noch verbliebenen Kinder bilden sich zu neuen Paaren zusammen und gehen wieder zu Musik durch den Raum, bis die LP eine neue Zahl ruft. • Zählen: Es wird versucht bis Zwanzig zu zählen, indem der Spielleiter laut Eins ruft und abwartet. Nach einer gewissen Pause ruft ein Kind Zwei, dann ein nächstes Drei und so geht es weiter bis die Zahl 20 erreicht ist. Das komplizierte dabei: Es darf nur immer ein Kind eine Zahl rufen. Sollten zwei Kinder gleichzeitig eine Zahl genannt haben, beginnt das Spiel von vorne • Ordnen auf Stühlen: Vier oder fünf Stühle werden nebeneinander aufgebaut. Auf jeden Stuhl stellt sich eine Person. Nun erhalten die Kinder die Aufgabe sich nach verschiedenen Kategorien zu ordnen (Alter, Grösse, Dunkelheit der Haarfarbe etc.). Die Teilnehmer müssen nun versuchen, die Stuhlpositionen so zu wechseln, dass die Aufgabe erfüllt wird, dabei dürfen sie nicht den Boden berühren. (Als Erschwerung: Nicht sprechen). Die anderen Kinder überprüfen, ob die Aufgabe erfüllt wurde. • Optische Veränderungen: Es werden Paare gebildet. Innerhalb einer Minute muss sich jeder Teilnehmer das Äussere seines Gegenübers so gut wie möglich einprägen. Auf Kommando der LP drehen sich alle um. Sie bleiben Rücken an Rücken gewandt etwa zwei Minuten so stehen. Während dieser Zeit müssen sie etwas sich verändern. Nun drehen sich alle wieder um und sie müssen gegenseitig feststellen, was sich verändert hat. • Regentanz: In der Mitte des Kreises sind verschiedene Instrumente ausgelegt. Die Kinder suchen sich ein Instrument aus. Die erste Person beginnt einen Rhythmus. Die zweite Person beginnt einen neuen Rhythmus. Nach und nach steigt jeder in die Trommelrunde ein. • Was wäre als? Die Gruppe überlegt gemeinsam was der einzelne wohl darstellen würde wenn er kein Mensch wäre, z.B. ein Tier, eine Jahreszeit, eine Farbe. Kann sich der Einzelne damit identifizieren? Warum ja, warum nein? Was meint er, würde stattdessen besser zu ihm passen? • Das kann ich: Ein Freiwilliger stellt sich in die Mitte und beschreibt was er besonders gut kann, z.B. Rita: „Ich kann besonders gut reiten. Dann beschreibt sie, wie sie diese Tätigkeit ausführt, angefangen vom Satteln des Pferdes, über den Ausritt bis hin zur Pflege des Pferdes. • Wunschbaum: Die LP schneidet aus einem grossen Bogen Papier einen Wunschbaum aus. Dieser Baum sollte viele Äste und Zweige aufweisen. Der Baum wird mit Wünschen behangen. Jedes Kind bekommt einen ausgeschnittenen Apfel und malt seinen Wunsch auf den Apfel. Anschliessend werden die Früchte an den Zweigen und Ästen angeklebt. Nun wird der Baum vor der ganzen Gruppe ausgebreitet, so dass jeder sehen kann, was sich die anderen Wünschen. Bei diesem Spiel sollte keine anschliessende Reflexion stattfinden. Jeder kann die Wünsche in sich aufnehmen, die ihm besonders gut gefallen. (andere Möglichkeiten: Sternenhimmel, Blumenwiese etc.) • Abschlussrunde mit Stein: Die Gruppe ist im Stuhlkreis und die LP lässt einen Stein durch die Hände der Kinder wandern. Derjenige, der den Stein besitzt, kann nun etwas zum Kindergartentag sagen. Nur der mit dem Stein hat das Wort, alle andern sind Zuhörer. • Namen raten: Die LP verteilt jedem Kind ein Namenskärtli. Das Kind versucht zu erraten, wem dieses Kärtchen gehört. Den Namen auf der Karte lese ich vor. Anschliessend gibt es das Namenskärtli der Person, deren Namen er zu haben glaubt. • Jahrmarkt: Auf einem Jahrmarkt herrscht Trubel, bei diesem Spiel auch. Alle Kinder stehen im Raum verteilt. Die LP lässt Musik laufen und nennt immer wieder neue Aufgaben, z.B. Geht durcheinander, als würdet ihr etwas suchen, gebt jemanden die Hand, wenn ihr auf jemanden trefft, lächelt alle freundlich an, geht rückwärts, läuft mit jemandem Han in Hand durch den Raum, tut euch zu kleinen Kreisen zusammen und hüpft durch den Raum etc. • Scharfer Blick: Die Kinder schliessen die Augen und die LP stellt eine Frage, z.B. „Wer hat einen roten Pullover an? Ohne die Augen zu öffnen, deuten die Kinder auf das Kind, welches sie denken, sei es. Nachdem alle die Augen geöffnet haben, kann geprüft werden, wer einen roten Pullover trägt und wer richtig geraten hat. Dann geht das Spiel weiter. • Plätze tauschen: Ein Kin geht nach draussen und zwei andere Kinder tauschen die Plätze. Danach wird das Kind wieder rein gebeten und muss erraten, wer nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz sitzt. • Plumpssack: Die Kinder sitzen im Stuhlkreis, ein Stuhl ist zu wenig. Die LP stellt sich mit einem Säckchen mit Murmeln in den Kreis. Dann geht sie auf ein Kind zu und übergibt ihm das Säckchen. Dann stellt sie sich vor: „Guten Tag, ich heisseund wie heisst du? Das Kind grüsst ebenso freundlich zurück und nennt seinen Namen. Beide gehen nun Han in Hand weiter. Die LP spricht ein weiteres Kind im Kreis an und stellt sich vor. Dieses wird ebenso zum Mitgehen aufgefordert und bekommt das Säckchen. So geht es weiter, bis plötzlich ein Kind das Säckchen fallen lässt. Sofort versuchen alle einen Stuhl zu erreichen. Wer das nicht schafft, beginnt mit dem Spiel von vorn. • Kreatives Atomspiel: Die Kinder stehen im Raum verteilt. Die LP gibt eine Aufgabe vor, z.B. „Alle sollen sich zu einer Gruppe zusammentreffen, die dieselbe Augenfarbe, Haarfarbe, Finkenfarbe, Geschlecht etc. haben. • Internationale Begrüssungen: Nicht in allen Ländern gibt man sich zur Begrüssung die Hand. Die LP stellt verschiedene Begrüssungsformen vor und nimmt dabei die Ideen der Kinder an. Die Kinder gehen nun durch den Raum und begrüssen sich auf eine vorher abgemachte Begrüssung, sobald sie auf ein Kind treffen. (Inuit: Nasen aneinanderreiben, England: ohne Körperkontakt How do you do?) • Mein rechter Platz ist frei: Die Kinder sitzen im Stuhlkreis, ein Stuhl ist frei. Die LP ruft anstatt den Namen eines Kindes eine Eigenschaft, Vorliebe etc. z.B. ich wünsche mir das Kind herbei, dass gerne mit Bauklötzen spielt. Das Kind, auf das dies zutrifft, setzt sich neben die LP. Die Kinder, die rechts und links des leeren Stuhles sitzen, versuchen diesen am schnellsten zu erobern. Wer es schafft, wünscht sich danach ein anderes Kind mit einer entsprechenden Angabe neben sich, z.B. ich wünsche mir das Kind her, das eine rote Katze hat. • Verbotene Wörter: Alle Kinder gehen herum und suchen mit anderen das Gespräch. Alles ist erlaubt, nur nicht die Wörter „Ja und Nein. Wenn eines dieser Wörter fällt, müssen sich die Kinder trennen und neue Gesprächspartner suchen. • Rücken an Rücken: Immer zwei Kinder sollen sich zusammenfinden. „Schaut euch gegenseitig an und redet miteinander! Die Kinder sollen sich nun Rücken an Rücken zusammenstellen und sich gegenseitig sagen, was man beim Gegenüber alles gesehen hat: braune Schuhe, Ohrringe, dunkle Hose, blaue Augen etc. • Stimmungsbarmometer: Jedes Kind bekommt drei Smileys (ein lachendes, neutrales und trauriges). Zu Beginn der Stunde dürfen alle Kinder den gewünschten Smiley auf ein grosses Blatt kleben. Nachher wird die Gesamtsituation besprochen. (Evt. am Ende der Stunde nochmals kleben) • Lieblingsfarbe: Alle Teilnehmer können ihren Tipp abgeben, welche Lieblingsfarbe, Lieblingtier, Lieblingsessen etc. z.B. Hannah hat. Anschliessend sagt Hannah ihre Lieblingsfarbe. • Stimme erkennen: Es werden zwei Gruppen gemacht. Gruppe einigt sich im Stillen, wer lachen, gähnen, ein Wort singen, husten soll. Gruppe versucht es nun zu erraten