Arbeitsblatt: Konjunktur
Material-Details
PP-Präsentation beschreibt die Phasen des Konjunktur Zyklus.
Geschichte
Anderes Thema
12. Schuljahr
7 Seiten
Statistik
84558
537
3
04.08.2011
Autor/in
Ober Franziska
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Konjunktur Lateinisch für coniunctura die Verbindung Konjunkturverlauf 1 2 • Textmasterformat bearbeiten 3 – Zweite Ebene – Dritte Ebene • 4 Vierte Ebene – Fünfte Ebene Konjunktur Auf und Abwärtsbewegung der Wirtschaft (z.B. Preise, Beschäftigung, Produktion) eines Landes. Wird mit verschiedenen Konjunkturindikatoren gemessen. Gesamtsituation einer Volkswirtschaft. Schwankung um den längerfristigen Wachstumstrend. auf und ab der wirtschaftlichen Aktivität. o Konjunktur wird mittels Konjunkturtheorien untersucht. (Beobachtung an Forschungs und Marktinstituten). Der Staat versucht die Schwankungen mittels Konjunkturpolitik in Grenzen zu halten. Mögliche Instrumente der Konjunkturpolitik sind z.B. Steuer/ Geld und Einkommenspolitik. Volkswirtschaft Zusammenfassung voneinander abhängigen Konsumenten und Produzenten in einem Wirtschaftsraum. Konjunkturindikatoren So wie bei einem Patienten sein Zustand gemessen werden kann (Blutdruck, Fieber usw.), so kann auch bei einer Volkswirtschaft anhand von Konjunkturindikatoren ihr Zustand gemessen werden. Anhand von: BIP Lohn und Zinsniveau, Arbeitslosenquote und Auftragseingang bei Unternehmen. Mit den Konjunkturindikatoren lassen sich Konjunkturprognosen erstellen, welche wichtig für die Marktteilnehmer sind, daraus entsteht die Konjunkturpolitik Die Indikatoren werden in drei Typen eingeteilt. Vorauseilende Indikatoren: Konjunkturprognose für die nächsten Monate, mögliche Entwicklung der Konjunktur BIP (BruttoInlandProdukt): Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen die innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft hergestellt wurden). z.B. BIP Schweiz 2007 424 Milliarden US$ Nacheilende Indikatoren: nachträgliche Betrachtung der Wirtschaft Gleichlaufende Indikatoren: momentaner Zustand (Gegenwart) Konjunkturphasen o Wird zusammengefasst als Konjunkturzyklus. Pasen sind: Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession) und Tiefphase (Depression/ Krise). vollständige Abgrenzung nicht möglich, Grenzen sind fliessend. saisonale Schwankungen (Jahreszeiten Sommer/ Winter) Aufschwung: die volkswirtschaftliche Grundstimmung ist optimistisch, die Arbeitslosigkeit sinkt, Preise und Zinsen steigen nicht mehr an Hochkonjunktur: relativ hohe Löhne, starke Nachfrage nach Gütern, Unternehmungen vollausgelastet oder überbelastet, Inflationsgefahr Abschwung: die volkswirtschaftliche Grundstimmung ist pessimistisch, steigende Arbeitslosigkeit, Gewinne und Investitionen sinken, Preise und Zinsen weiterhin auf hohem Niveau, überfüllte Lager Depression: hohe Arbeitslosigkeit, Löhne tief, sehr geringe Auslastung bei Unternehmungen, Krise Merkmale der Konjunkturphasen3 • Textmasterformat bearbeiten – Zweite Ebene – Dritte Ebene • Vierte Ebene – Fünfte Ebene wenig Arbeitslose Produktionsanlagen ausgelastet/ überlastet hohe Nachfrage Aktienkurse steigen Zinserhöhung Löhne und Preise steigen Investitionen für Notlagen Steuererhöhungen Viel Arbeitslose niedrige Nachfrage Aktienkurse fallen Zinssenkung Löhne und Preise sinken Staat vergibt Aufträge (Wirtschaftsankurbelung) Steuererleichterungen Konjunkturelle Massnahmen Investition in Forschung und Bildung Subventionen an bestimmte Wirtschaftszweige (z.B. Landwirtschaft) Aufbau Infrastruktur Staatsanleihen Steuersenkungen/ Steuererhöhungen (auch Mehrwertsteuer) Senkung/ Erhöhung der Sozialprämien Senkung/ Erhöhung Zinssätze