Arbeitsblatt: Gleich-ungleich/Mann und Frau

Material-Details

Gleichstellung von Mann und Frau unter der Lupe, Lohnungleichheit-Erwerbsarbeit
Lebenskunde
Anderes Thema
10. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

85272
951
1
18.08.2011

Autor/in

Matthias Schürch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

TK 3 Gleichungleich?! MannFrau Hilfsmittel: Gesetzestexte (Bundesverfassung)/ www.statistik.bl.ch (Gleichstellung von Mann und Frau) a) Grundlage b) Welches Grundrecht in der Bundesverfassung (Art. 736) beschäftigt sich mit der Gleichstellung von Mann und Frau? Art. 8 c) Wie heisst wohl das Gesetz, welches genauere Angaben zur Gleichstellung enthält? Gleichstellungsgesetz Gleichheitsgesetz Frauengesetz d) Repetition TK 3 Freizeit In den Unterlagen zum Thema Freizeit im TK 3 sind wir auf den Begriff „Sozialzeit gestossen. Suchen Sie diese Blätter im Ordner und beantworten Sie damit die folgenden Fragen. a) Erklären Sie mit Hilfe der Unterlagen aus dem TK 3 den Begriff „Sozialzeit. e) Nennen Sie mit Hilfe der Grafik (3.2) einen SozialzeitBereich, in dem Männer stärker engagiert sind als Frauen. f) Nennen Sie einen SozialzeitBereich, in dem Frauen stärker engagiert sind als Männer. g) Bei der Bearbeitung der Unterlagen mussten Sie damals unter 3.3/d) eine Erklärung suchen, warum Frauen in gewissen SozialzeitBereichen stärker engagiert sind als Männer. Was haben Sie damals dort notiert? h) Zusammentragen statistischer Fakten Wie sieht es mit der Gleichstellung aus. Unter dem Link www.statistik.bl.ch finden Sie interessantes und aktuelles Zahlenmaterial zur Situation im Kanton Baselland. Lösen Sie mit Hilfe dieser Zahlen die folgenden Aufträge. h.1 Bildung a) Wie hoch ist der %Anteil Frauen, welche 2009 keine Berufsausbildung abgeschlossen haben (höchste abgeschlossene Ausbildungobligatorische Schule)? i) Welcher Erklärungsansatz für tiefere Frauenlöhne lässt sich daraus ableiten? j) Nennen Sie drei Ausbildungsabschlüsse, in denen der Frauenanteil höher als der Männeranteil ist. j.1 Erwerbsarbeit: Erwerbsquoten a) Wie viel der Männer mit Kindern unter 15 Jahren sind im Jahre 2009 erwerbstätig? schürch/würgler 1 18/08/11 TK 3 Gleichungleich?! MannFrau k) Wie viel der Frauen mit Kindern unter 15 Jahren sind im Jahre 2009 erwerbstätig? l) Wie hat sich die Erwerbsquote von 20022009 entwickelt? bei Männern: bei Frauen: m) Was hat es für Auswirkungen für das BIP1 eines Landes, wenn die Erwerbsquote steigt? n) Welche Folgen für Familien mit Kindern hat eine hohe Erwerbsquote bei Männern und Frauen? n.1 Erwerbsarbeit: Arbeitspensum a) Wie viele Männer arbeiten 2008 Vollzeit? o) Wie viele Frauen arbeiten 2008 Vollzeit? p) Welcher Erklärungsansatz für tiefere Frauenlöhne lässt sich daraus ableiten? p.1 Erwerbsarbeit: berufliche Stellung a) Wie hoch sind 2009 folgende Prozentanteile? Männer in Unternehmensleitung Männer mit Vorgesetztenfunktion Frauen in Unternehmensleitung Frauen mit Vorgesetztenfunktion q) Welcher Erklärungsansatz für tiefere Frauenlöhne lässt sich daraus ableiten? q.1 Erwerbsarbeit: Lohn Wählen Sie die Ansicht, in welcher die Lohnunterschiede nach Tätigkeit und Anforderungsniveau unterschieden werden. a) Bei welchen beruflichen Tätigkeiten sind die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau am grössten? berufliche Tätigkeit Lohnunterschied in im Anforderungsniveau 12 im Anforderungsniveau 34 r) Ausnahmen, welche die Regel bestätigen: suchen Sie Tätigkeiten, bei welchen die durchschnittlichen Frauenlöhne höher als die Männerlöhne sind. s) Suchen Sie Ihre eigene berufliche Tätigkeit. Wo lässt sich Ihr Lehrberuf am ehesten zuordnen? t) Wie sieht es in diesem Bereich mit dem Lohnunterschied aus? 1 BIP: s. Unterlagen TK 2 schürch/würgler 2 18/08/11 TK 3 Gleichungleich?! MannFrau u) erklärbare Lohnunterschiedunerklärbare Lohnunterschiede Die statistischen Angaben, welche Sie im Kapitel 3 zusammengetragen haben, liefern Erklärungsansätze für Lohnunterschiede. Das bedeutet, dass die tieferen Frauenlöhne zum Teil durch objektive Tatsachen erklärbar sind. a) Tragen Sie diese statistischen Tatsachen hier nochmals zusammen. Frauenlöhne können tiefer sein, weil Dennoch ist laut Studien2 ein Teil des Lohnunterschieds nicht zu erklären. Dieser Teil ist damit diskriminierend und verstösst gegen die Bundesverfassung. Betroffene Frauen können sich vor Gericht dagegen wehren. v) zum Schluss noch dies: v.1 Politik a) Wie hoch ist der Frauenanteil in den Gemeinderäten im Kanton BL im Jahre 2008? w) Warum gab es vor 1972 gar keine Frauen in den Gemeinderäten? w.1 Gewalt a) Wie hoch ist der Männeranteil bei den schweren Gewalttaten im Jahre 2010? 2 z.B. „Analyse der Löhne von Frauen und Männern anhand der Lohnstrukturerhebung 2008, Büro für arbeits und sozialpolitische Studien BASS AG, www.buerobass.ch schürch/würgler 3 18/08/11