Arbeitsblatt: Volley

Material-Details

Obere Zuspiel
Bewegung / Sport
Spiel
klassenübergreifend
6 Seiten

Statistik

85288
860
1
18.08.2011

Autor/in

Slin (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

1 1. Thema: Oberes und unteres Zuspiel im Vergleich. 2. Voraussetzungen 2.1. Klasse: Es handelt sich um eine Wirtschaftklasse mit 14 Knaben, welche gerade die Probezeit hinter sich gebracht hat. Die Schüler – ausser zwei Schüler sind motiviert und vor allem lernbereit. 2.2. 2.3. 2.4. 2.5. Stoff: Da es sich um eine neue Klasse handelt, sind die stofflichen Voraussetzungen als sehr unterschiedlich zu betrachten. Es wird deshalb in der ersten Stunde vor allem darauf geachtet, wie sehr die Leistungslevels der Schüler divergieren. Schule/Halle: Kantonsschule Büelrain in Winterthur/ Moderne Turnhalle Datum/Zeit: Die Unterrichtseinheit wird während 2 Wochen jeweils am Montag und am Mittwoch von 14.20 – 15.50 und 08.40 – 09.25 erteilt. Material: Volleyballnetz, 14 Volleybälle, Whiteboard für Medieneinsatz. 3. Didaktische Analyse 3.1. Thema/Begriffe – was? Warum? Wieso? Wozu? Die Klasse spielt zum ersten Mal Volleyball zusammen. Die Schüler haben schon einige Erfahrungen aus früheren Schulzeiten, doch ist anzunehmen, dass ein unterschiedliches Leistungsniveau und vor allem auch Wissen vorhanden ist. Die Schüler werden deshalb von Grund auf neu instruiert. Im Zentrum steht der unterschiedliche – und auch gemeinsame – Lernprozess der beiden Zuspielmöglichkeiten. Die Schüler sollen herausfinden, welches die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede sind. Sie sollen vor allem auch lernen, wann welches Zuspiel angewendet werden sollte. Um den Lernprozess zu unterstützen werden immer wieder Übungen angewendet, in welcher die Differenzierung der unterschiedlichen Bälle (oben – unten, Angriff – Verteidigung usw. im Zentrum steht. Am Ende der vier Unterrichtslektionen sollen die Schüler fähig sein, in einer einfachen 2:2 Spielform möglichst flüssig zu spielen (Pass auf Drei usw.) und das situativ korrekte Zuspiel anwenden. Für das Lernverhalten werden möglichst viele Sozialformen gewählt werden, sodass sich die Schüler gegenseitig besser kennenlernen und dass sie persönliche Distanzen abbauen können. Sie sollen als Klasse mehr Zusammenhalt erhalten und diesen auch gezielt fördern. 2 3.2. Lernziele: Richtziele/Grobziele Richtziele: (untergeordnet) Die Schüler können ihren Klassengeist stetig verbessern. Grobziele: Die Schüler verbessern ihre koordinativen Fähigkeiten und werden auf die unterschiedlichen Zuspielarten sensibilisiert. Die Schüler können ein „flüssiges (Pass auf drei, möglichst wenige Fehler) gegeneinander spielen und kennen die wichtigsten Regeln. Die Schüler lernen ihre koordinativen Fähigkeiten kennen und einschätzen. 3.3. Konsequenzen zu den Lernverfahren Es werden viele verschiedene Sozialformen gewählt, damit die Selbständigkeit aber auch die Teamarbeit gefördert werden kann. Sie sollen an Konflikten (zB. Regeln) wachsen und Eigeninitiative übernehmen können. Es werden deshalb immer wieder Übungen gewählt, in welcher die Schüler selbständig Felder und Regeln bestimmen müssen. Die Klasse erhält Beobachtungsaufgaben, um die koordinativen Fähigkeiten bei anderen zu erkennen und bestmöglichst auf sich selber transferieren zu können. Beim Erwerben der Zuspielarten wird ein geschlossener Lernweg vorgegeben, damit alle Schüler auf den gleichen Wissensstand gebracht werden können. 3.4. Überlegungen zu den Lernkontrollen Die technischen Kernelemente werden vor allem zu Beginn vom Lehrer überprüft, damit die Qualität im Vordergrund stehen kann. Später werden aber auch die Schüler miteinbezogen, damit Sie nebst der Aussensicht auch die Innenansicht fördern können. In der letzten Stunde werden die Fähigkeiten mit einem Abschlussturnier überprüft. 3.5. Folgerungen aus der Analyse 1. Lektion: Erwerben Oberes Zuspiel 2. Lektion: Festigen Oberes Zuspiel/Erwerben Unteres Zuspiel 3. Lektion: Festigen Unteres Zuspiel 4. Lektion: Anwenden und gestalten des Gelernten 3 4. Stoffsammlung Konzentrationsspiel Drei stehen in einer Reihe und ein Schüler steht gegenüber. Der Ball wird zugespielt und die Spieler müssen immer gegengleich zurückspielen, dh. direkter Ball wird mit einem Bodenpass zurückgespielt. Erschweren durch Klatschen vor Entgegennahme. FitballFangis Zu zweit zusammen, Ball zwischen Rücken und versuchen andere zu fangen, ohne dass der Ball runterfällt. Erfahrungen sammeln Oberes Zuspiel Zu zweit über das Netz möglichst viele Bälle einander zuspielen. Bedingung Oberes Zuspiel. Anschliessend Kernpunkte zusammentragen. (evt. Mit Tafel) Korrektur simuliert fliegenden Ball. hält ihn über der Stirn und drückt darauf. Ganze Hand am Ball. Wechsel resp. Erschweren: A wirft den Ball von unten, fängt ihn. A wirft Ball, fängt, wirft ihn hoch und spielt zurück. A spielt Ball, kurz hochspielen, zurück (Variation: Am Anfang des Netzes beginnen, dann „runterspielen. Gegensatzerfahrungen, Hände nach vorne, nur mit Finger) Spiel 2:2 Obligatorische 3 Pässe. Fangen – Hochspielen – Spielen – Fangen usw. Letze Berührung direkt. Koordinative Ballspiele Auftrag Jonglieren: Ball darf nicht auf Boden, es kann alles benützt werden. Kopf, Schulter, Ellbogen, Hände usw. Ball nach hinten werfen und fangen. Ball aufwerfen, Rückenliegen und vor der Stirne fangen. Aufwerfen, Drehen, Auffangen, Mit Absprung. Ball zwischen Beine fangen. Schwarze Löcher Den Ball über das Netz werfen, ohne dass der Gegner seinen Reifen an die Aufprallstelle legen kann und der Mitspieler den abspringenden Ball fangen kann. LaufwegÜbung 1 Ball hochwerfen, Aufprellen lassen, Pass 2 löst sich vom Netz und fängt den Ball. 3 passt zu am Netz. 4 fängt, wirft hoch und Pass zu am Netz 4 5 Pass über das Netz. fliegenden Ball. Differenzierungsübung wirft Bälle zu, und stehen auf der anderen Seite. versucht Bälle muss Bälle zu mit richtigem Passspiel zurückspielen.Rotieren LigaSpiel 2:2 Badmintonfeld, alles erlaubt Anspiel von unten. 5 ZEIT THEMA 3 BEGRÜSSUNG Info/Ziele/Netzaufstellen 1215 5 EINSTIMMEN Konzentrationsspiel Drei stehen in einer Reihe und ein Schüler steht gegenüber. Der Ball wird zugespielt und die Spieler müssen immer gegengleich zurückspielen, dh. direkter Ball wird mit einem Bodenpass zurückgespielt. Erschweren durch Klatschen vor Entgegennahme. 7 25 10 10 FitballFangis Zu zweit zusammen, Ball zwischen Rücken und versuchen andere zu fangen, ohne dass der Ball runterfällt. HAUPTTEIL Erfahrungen sammeln Oberes Zuspiel Zu zweit über das Netz möglichst viele Bälle einander zuspielen. Bedingung Oberes Zuspiel. Anschliessend Kernpunkte zusammentragen. (evt. Mit Tafel) Korrektur simuliert fliegenden Ball. hält ihn über der Stirn und drückt darauf. Ganze Hand am Ball. Wechsel resp. Erschweren: A wirft den Ball von unten, fängt ihn. A wirft Ball, fängt, wirft ihn hoch und spielt zurück. A spielt Ball, kurz hochspielen, zurück ORGANISATION/BESCHREIBUNG Persönliche Ziele, Ziele Unterrichtseinheit. Erwerben Oberes und Unteres Zuspiel, Entscheidungsfähigkeit welches Zuspiel. Koordinative Fähigkeiten. (Pritschen und Baggern) Zuerst Demo, dann 4er Gruppen. Differenzieren, Reagieren, 2 Fängerpaare mit Basketball. Feldbegrenzung. Aufmerksam machen auf Beinstellung. Gleichgewicht, Rhythmus, Orientieren. Schauen, wie gut Schüler sind, Bewegungserfahrung sammeln. Hände über Stirn Hände offen, Daumen nach hinten. Handgelenke zurücknehmen. Ball soll im Abflug nicht rotieren Ganzkörperstreckung Weiches Annehmen des Balles Auffangschritt nach vorne Gleichgewicht Orientiren zum Ziel Ellbogenstellung nicht zu breit (Variation: Am Anfang des Netzes beginnen, dann „runterspielen. Gegensatzerfahrungen, Hände nach vorne, nur mit Finger) 5 Spiel 2:2 Obligatorische 3 Pässe. Fangen – Hochspielen – Spielen – Fangen usw. Letzte Berührung direkt. Feldbegrenzung. Aufschlag durch zuwerfen von unten 6 Winner moves up, Looser down. Regeln aufhängen. Konflikte selber lösen. 5 AUSKLANG Regelprobleme besprechen. Evt. Dehnen.