Arbeitsblatt: Das Auge

Material-Details

Das Auge beschriften mit Hilfe eines Lesetextes
Biologie
Anderes Thema
9. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

85966
807
1
01.09.2011

Autor/in

Esther Esther Iten
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

3. Das Auge Das nahezu kugelförmige Auge ist aus mehreren Schichten aufgebaut. Die harte Aussenhülle wird von der weissen Lederhaut gebildet. An ihr setzen die Augenmuskeln an, die das Auge in verschiedene Richtungen bewegen können. Dann folgt die Aderhaut. Sie ist von einem dichten Geflecht aus Blutgefässen durchzogen, über die das Auge mit Nährstoffen versorgt wird. Die innerste Schicht ist die Netzhaut. In ihr liegen Millionen von lichtempfindlichen Sehsinneszellen. Durch das auftreffende Licht werden in diesen Sinneszellen Signale erzeugt. Der hinten am Augapfel austretende Sehnerv leitet diese Signale an das Gehirn weiter. Dort erfolgt ihre Verarbeitung. So sehen wir Bilder und erkennen die Dinge in unserer Umwelt. Die glasklare, gewölbte Hornhaut schliesst das Auge nach aussen ab und lässt Lichtstrahlen leicht durch. Hinter ihr liegt ein flüssigkeitsgefüllter Raum, der nach innen durch die Regenbogenhaut oder Iris begrenzt wird. Diese besitzt in der Mitte ein Loch, welches Pupille genannt wird. Die farbige Regenbogenhaut kann sich zusammenziehen oder ausdehnen. Dadurch verändert sich die Grösse der Pupille. Die Lichtmenge, die in das Auge gelangen kann, wird auf diese Weise reguliert. So entsteht auf der Netzhaut ein stets richtig ausgeleuchtetes Bild. Zu grelles Licht schädigt die empfindlichen Sinneszellen, fällt zu wenig Licht auf die Netzhaut, können wir nichts mehr erkennen. Hinter der Pupille befindet sich die Linse. Sie ist elastisch und über Bänder mit einem ringförmigen Muskel verbunden. Durch die Veränderung der Linsenwölbung können wir unser Auge auf verschieden weit entfernte Gegenstände einstellen und diese dadurch scharf sehen. Der Augeninnenraum ist mit einer gallertigen, klaren Masse, dem Glaskörper, ausgefüllt. Er gibt dem Augapfel die Form und lässt das Licht ungehindert auf die Netzhaut gelangen. Die Augen liegen gut geschützt in den knöchernen Augenhöhlen des Schädels. In zusätzliche Fettpolster eingebettet, sind sie gut gegen Stoss und Schlag abgesichert. Um klar sehen zu können muss die Hornhaut ständig sauber sein. Diese Reinigung erfolgt durch die salzige Tränenflüssigkeit aus den Tränendrüsen. Gleichzeitig wird das Auge feucht gehalten. Das Schlagen der Augenlider sorgt für eine gleichmässige Verteilung der Tränenflüssigkeit. Auch schützen die Augenlider vor zu grellem Licht. Die Wimpern und auch die Augenbrauen halten Regentropfen oder Schweisstropfen von den Augen fern. Aufgabe: Lies den Text und erstelle zur Abbildung eine Legende. Färbe die Zeichnung ein. Beantworte anschliessend folgende Fragen auf der Rückseite. 1.Nenne mind. 3 Schutzeinrichtungen und ihre Funktionen. 2. Wieso kann sie das Auge überhaupt bewegen? 1. 3. 5. 7. 9. 11. 2. 4. 6. 8. 10. Lösung: 2. Wieso kann sie das Auge überhaupt bewegen? Dank den Augenmuskeln. Die Augenmuskulatur besteht aus sechs Muskeln, die eine Rotation des Augapfels ermöglichen 1. Augenbraue 3. Hornhaut 5. Pupille 7. Lederhaut 9. Netzhaut 11. Augenmuskel 2. Augenlid 4. Iris 6. Linse 8. Aderhaut 10. Sehnerv 1.Nenne mind. 4 Schutzeinrichtungen und ihre Funktionen.