Arbeitsblatt: Die Schweiz als Auswanderungsland

Material-Details

Text und Fragen zu "Die Schweiz als Auswanderungsland"
Geschichte
Schweizer Geschichte
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

86793
1231
3
17.09.2011

Autor/in

mare (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Schweiz als Auswanderungsland Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Vor zweihundert Jahren war die Schweiz ein armes Land. Am Anfang des 19. Jahrhunderts (1800) herrschte in der Schweiz eine grosse Krise. Arbeitslose und hungernde Menschen traf man da und dort an. Es gab praktisch noch keine Fabriken. Die meisten Schweizer und Schweizerinnen waren Bauern, aber Missernten und geringe Einträge zwangen die Menschen, nach Amerika, Kanada, Russland und Australien auszuwandern. Man hatte ja nichts mehr zu verlieren. Zahlreiche Melker und Kuhhirten gingen für eine oder mehrere Saisons ins Ausland. Halbwüchsige Mädchen aus dem Welschland mussten als Dienst- oder Kindermädchen in entfernten Ländern arbeiten. Die Marroniverkäufer, welche im Winter keine Arbeit fanden, zogen alljährlich in die Städte Norditaliens und Frankreichs. Ebenso gab es Zuckerbäcker, die viele Jahre im Ausland verbrachten. Die kleinen Kaminfegerknaben aus dem Tessin, die nach Italien verkauft wurden, zeigen, wie gross die Not der Eltern gewesen sein muss. Die positiven Nachrichten, die von den ausgewanderten Freunden und Bekannten in die Schweiz kamen, liessen aber auch vermögendere Schweizer ihr Land verkaufen und ins Ausland emigrieren (auswandern). Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (1850) waren etwa 5000 Schweizer und Schweizerinnen ausgewandert. In der zweiten Jahrhunderthälfte machte vielen ärmeren Leuten die Umstellung von Heim- auf Fabrikarbeit zu schaffen. Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Immer mehr Leute mussten in Fabriken arbeiten, da die maschinelle Herstellung von Produkten ihnen die Handarbeit wegnahm. Achtzig und mehr Wochenstunden Arbeit in der Fabrik waren die Regel. Viele Gemeinden zahlten ihren Bürgern die Reisekosten ins Ausland, wenn diese versprachen, nicht mehr zurückzukommen. Allein zwischen 1850 und 1890 wanderten 17700 Schweizer und Schweizerinnen aus. Fragen zum Text: Die Schweiz als Auswanderungsland 1. Was bedeutet das Wort „Missernte? Kreuze die richtige Aussage an! zu wenig Nahrung zu wenig Helfer bei der Ernte des Getreides schlechtes Wetter das Getreide wuchs in Folge schlechten Wetters nicht 2. Warum wanderten die Schweizer damals aus? 3. Wohin wanderten sie aus? 4. Riskierten die Leute viel, wenn sie auswanderten? 5. 6. Verbinde die Satzteile, die zusammengehören! Marroniverkäufer zogen nach zogen als Dienstmädchen ins Ausland. Kleine Kaminfegerknaben aus dem Tessin Norditalien und Frankreich. Halbwüchsige Mädchen aus dem Welschland wurden nach Italien verkauft. Zuckerbäcker verbrachten viele Jahre im Ausland. Warum wanderten später auch reichere Schweizer aus? 7. Wie viele Schweizer wanderten bis 1850 aus? 8. Worin unterscheiden sich Heim- und Fabrikarbeit? 9. Wie viele Stunden arbeiteten die Leute damals pro Woche? 10. Unter welchen Bedingungen wurden den Auswanderern die Reisekosten bezahlt? Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt. Zur Anzeige wird der QuickTimeª Dekompressor ãÒ bentigt.