Arbeitsblatt: Altsteinzeit bis Eisenzeit

Material-Details

Überblick Urzeit
Geschichte
Altertum
6. Schuljahr
5 Seiten

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866
10
27.09.2011

Autor/in

pm (Spitzname)
Land: Schweiz
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Textauszüge aus dem Inhalt:

Altsteinzeit Wir müssen über vier Millionen Jahre zurückgehen, um unsere ersten Vorfahren zu besuchen. Sie lebten in Afrika Wissenschaftler nennen diese Vormenschen Australopithecus. Sie sahen dem Menschenaffen noch sehr ähnlich, konnten aber schon aufrecht gehen wie wir. Das war enorm wichtig für die Entwicklung des Menschen. Denn durch den aufrechten Gang konnte der Vormensch Gefahren rascher erkennen und sich dadurch besser schützen. Außerdem hatte der Mensch nun endlich die Hände frei. Er konnte Nahrung sammeln und sie seinen daheimgebliebenen Artgenossen mitbringen. Das war sehr vorteilhaft um die Arbeit in einer Gruppe besser aufzuteilen. Die Frauen und Alten konnten jetzt im Lager bleiben und hüteten die Kinder beschützt von einigen Männern. Der Rest der Gruppe sammelte Nahrung für alle. 1 Diese Entwicklungsstufe von den Menschen dauerte sehr lange, ungefähr drei Millionen Jahre. * Erfindungen vom Mittelalter bis heute ARBEITSBLATT * Die dümmsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts FOLIE Vom Affen zum Menschen Evolutionstheorie nach CHARLES DARWIN. Der Australopeticus lebte vor rund 4 bis 2,9 Millionen Jahren in Ostafrika. Zu dieser Art gehört u. a. das Fossil LUCY. Aus dem Australopeticus entwickelte sich der Homo erectus. Der Homo erectus war ein Erfolgsmodell: Er lebte über 1,5 Millionen Jahre auf der Erde, und er verbreitete sich über die halbe Welt. Vor etwa 900.000 Jahren hatte H. erectus noch einmal einen Entwicklungssprung gemacht: Sein Gehirn wurde deutlich grösser. Es entwickelte sich der Neandertaler. 2 Schon vor 500.000 Jahren entwickelte sich auch in Afrika der moderne Mensch, der Homo sapiens. Er hatte noch einmal ein grösseres Gehirn als der Neandertaler. Die Steinzeit wird deshalb so genannt, weil der Mensch sich zuerst Werkzeuge aus Stein herstellte. Er lebte noch als Jäger und Sammler in Höhlen und zog den Herden hinterher Die Männer jagten mit Speeren. Mammut Säbelzahntiger Faustkeil 3 Mittelsteinzeit 9500 bis 5500 Jahre vor Christus Die Mittelsteinzeit wurde geprägt von einem neuen Klima, von einer sich verändernden Pflanzenvegetation und einem Wandel in der Tierwelt. Male mit den Farbstiften blau und rot die Temperaturgrafik aus. Der Lehrer zeigt es an der Wandtafel vor. Der Klimawandel brachte die besten Voraussetzungen für das Gedeihen der Wälder in Mitteleuropa mit sich. Diese Veränderungen gingen nicht spurlos an Mensch und Tier vorbei. Sicher spielten die gewaltigen Wassermassen, die nun von den schmelzenden Gletschern freigegeben wurden, auch eine Rolle. 4 Gleichzeitig gaben die weichenden Gletscher neues Land frei, das nun von den Menschen besiedelt wurde. Neu in der Mittelsteinzeit: • Jagd in den dichten Wäldern, wo man sich viel näher an die Beute anpirschen musste. • Dazu gab es immer weniger grosse Tierherden auf offenem Gebiet. Lösung: Die Menschen mussten umdenken. In dieser Zeit entwickelten sie Pfeil und Bogen. Eine Jagdwaffe, deren Einsatz man lautlos aus einem Versteck vorbereiten konnte, ohne sich ruckartig bewegen zu müssen, wie mit der Speerschleuder. Jungsteinzeit In Mitteleuropa etwa ab 5000 vor Christus. Der Übergang vom nomadischen (den Tieren hinterherziehen) zum sesshaften Leben. Die Menschen beobachteten die Natur und lernten ihr Zusammenhänge begreifen. So lernten sie Vieh zu züchten Ackerbau zu betreiben, die Holzbearbeitung, die Herstellung von Tonwaren, was Vorratshaltung möglich machte und die 5 Herstellung von Textilien für Kleidung und Haushalt. Als Folge der sesshaften Lebensweise veränderte sich das Leben grundlegend. Werkzeuge: Spinnwirtel, Webstuhl, Beil, Bohrer etc. machten Holzbearbeitung, Herstellung von Textilien und Töpferwaren möglich. Beile und Schmuck Erntemesser Kunst Landwirtschaft: Der Mensch ist nicht mehr vollständig von der Natur abhängig. Durch Pflanzung und Gestaltung verbessert sich seine Ernährungssituation. Er wird vom Ausbeuter zum Produzenten und dadurch kann die Bevölkerung zunehmen, dennoch sind Wetter und Fruchtbarkeit der Erde immer noch von grösster Bedeutung. 6 7 Bronze und Eisenzeit 2300 – 15 Jahre vor Christus 8 Bronzezeit Eisenzeit Schon in der Jungsteinzeit waren die Menschen vertraut mit der Verarbeitung von Metall, sie beschränkten sich aber auf Metalle wie Gold, Silber und Kupfer, welche rein vorkamen, und nicht erst hergestellt werden mussten. Bronze aber, ist eine Legierung, und besteht zu 90 aus Kupfer und zu 10 aus Zinn. Das macht Bronze wesentlich härter als Kupfer. Der Übergang in die Eisenzeit ging nach und nach von statten. Die Eisenerze waren einfacher zu gewinnen, es bedurfte weder weiter Handelswege, noch des speziellen Bergbaus. Immer mehr Waffen und Gegenstände des täglichen 9 Gebrauchs wurden nun aus Eisen hergestellt. Eisen war günstiger und leichter zu besorgen. 10