Arbeitsblatt: Benjamins Traum - Eine Klanggeschichte

Material-Details

Eine Geschichte, die die Schüler mit Instrumenten "erzählen" sollen. Ich lese diese vor, die Schüler überlegen sich Klänge zu den prägnanten Ereignissen. Dann wird gelesen und gespielt, zuletzt nur gespielt, die Handlung im Kopf nachverfolgt.
Musik
Musizieren
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

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704
1
29.09.2011

Autor/in

Michael Karow
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Benjamins Traum Eines Nachmittags saß Benjamin zu hause und wusste nicht, was er machen sollte. Ihm war schrecklich langweilig. Seine Lieblingsserie im Fernsehen war schon vorbei und auch sonst gab es nichts zu tun. Außerdem wünschte er sich Schnee. Das tat er schon ziemlich lange, denn es war schon Mitte Dezember und Benjamin hatte immer noch keinen Schneemann bauen können. Traurig blickte Benjamin auf die dunkle Welt vor seinem Fenster. Er dachte darüber nach, was er wohl als erstes machen würde, wenn es endlich schneien würde. Als er eine ganze Weile so nachgedacht hatte, fiel kaum sichtbar eine kleine Schneeflocke gegen das Fenster. Im nächsten Augenblick war draußen das tollste Schneegestöber, das Benjamin je gesehen hatte! Dicke, schwere Schneeflocken tanzten und jagten sich gegenseitig und es waren so viele, dass Benjamin kaum den Baum erkennen konnte, der sonst so groß und unheimlich vor dem Fenster stand. Jubelnd sprang Benjamin auf. Er lief sofort in den Flur, zog sich seine dicke Winterjacke an und wäre fast die Treppe runter gefallen, so schnell rannte er die Stufen hinunter. Als er draußen auf der großen Wiese vor dem Haus ankam, lag schon so viel Schnee, dass seine knirschenden Schritte dicke Fußstapfen auf dem Boden hinterließen. Lachend liefen noch mehr Kinder aus den anderen Häusern an der Wiese und ehe Benjamin wusste wie im geschah, war er schon mitten drin, in einer super Schneeballschlacht. Da sausten die Schneekugeln hin und her wie besonders große Schneeflocken. Nach einer Weile musste Benjamin erst einmal eine Pause machen. Er war ganz außer Atem und seine Backen glühten rot. Er setzte sich auf eine Bank und sah, wie seine Freunde anfingen einen Schneemann zu bauen. Sofort war es vergessen, dass er grade noch nach Luft geschnappt hatte, Benjamin musste einfach hinlaufen und mitbauen. Schnell schafften sie es gemeinsam drei große Schneekugeln zu rollen. Die größte kam nach ganz unten. Die zweite war so groß und schwer, dass sie zu dritt anfassen mussten, um sie auf die Erste zu setzten. Und die dritte musste so hoch, dass die Kinder eine Räuberleiter bauen mussten, um sie oben anzubringen. Kurze Zeit später lächelte der Schneemann mit seinem Kohlenmund und eine große, orange Karottennase zierte sein Gesicht. Lachend tanzten die Kinder um den Schneemann und alle waren sich einig: das war der schönste Schneemann den sie je gebaut halten. Plötzlich hörten sie ein leises Klingeln aus der Ferne. Dazu kam ein Poltern und Benjamin schaute sich ängstlich um. Da bog ein herrlicher Pferdeschlitten um die Ecke! Vorne weg lief ein weißer Schimmel, der den grünen Schlitten mit den lustigen Glocken durch den Schnee zog. Das Klingeln wurde immer lauter und lauter und plötzlich wachte Benjamin auf. Er saß immer noch im Wohnzimmer auf dem Sofa und merkte erst jetzt, dass das Klingeln nicht von einer Pferdekutsche, sondern vom Telefon kam! Enttäuscht davon, dass alles nur ein Traum war, nahm Benjamin den Hörer ab. Am anderen Ende war Kalle, sein bester Freund. „Treffen wir uns gleich draußen auf der Wiese? fragte Kalle, „Ich würde gern einen Schneemann bauen!. Benjamin schaute zum Fenster. Tatsächlich: während er geschlafen und vom Schnee geträumt hatte, hatte es draußen wirklich geschneit! Jubelnd sprang Benjamin auf. Er lief sofort in den Flur, zog sich seine dicke Winterjacke an und wäre fast die Treppe runter gefallen, so schnell rannte er die Stufen hinunter.