Arbeitsblatt: Arbeitsfahrplan zum Referat

Material-Details

Schritte zum Erarbeiten von Referaten
Deutsch
Vorlesen / Vortragen / Erzählen
9. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

88097
1080
8
15.10.2011

Autor/in

birgit (Spitzname)
Land: Österreich
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Arbeitsfahrplan zum Referat 1. Arbeitsschritt: Thema/Buch ählen Beantworte dir folgende Fragen: Welche Themen/ Inhalte interessieren dich am meisten? Hast du einen Lieblingsautor/ eine Lieblingsautorin, von der du ein Buch noch nicht gelesen hast? Falls dir nichts einfällt: Überlege ganz allgemein, wo deine Interessen liegen und komm zu mir, ich werde dir etwas vorschlagen! 2. Ziele festlegen Dein Referat sollte ca. 67 (1 Person) bis 810 (2 Personen) Minuten dauern. Du musst dich also auf das Wesentliche beschränken, solltest aber Wichtiges nicht auslassen! Denke bei der Auswahl auch an deine ZuhörerInnen: i. Was wissen sie schon? ii. Was könnte sie interessieren? iii. Sie sollen deinem Referat vor allem folgen können! Vielleicht motivierst du ja jemanden, das Buch ebenso zu lesen 3. Arbeitsschritt: Gliederung erstellen Aufbau und Gliederung einer Präsentation Einleitung – Hauptteil Schluss Eine Präsentation besteht immer aus a. Einleitung i. Inhalte: Begrüßung der Zuhörerschaft Vorstellung des Themas evtl. Überblick über Aufbau der Präsentation. b. Hauptteil (wichtig ist eine deutliche Gliederung) Welche Aspekte soll dein Referat über das Buch beinhalten? Welche Aspekte sollen vorkommen? Buch Diese Punkte könnte ich so gliedern: a. b. c. d. c. Schluss i. Inhalte: Gibt es noch Fragen der HörerInnen? Schlussformel: Bedanken fürs Zuhören Verabschiedung 4. Arbeitsschritt: Recherchieren Je nach Thema werden unterschiedliche Informationsquellen und Medien für deine Recherche nützen: Literatur beschaffen: Um an die Literatur zu gelangen, gibt es zwei Wege: das Buchgeschäft und die Bibliothek. Es lohnt sich, billige Ausgaben des gewählten Werkes (Taschenbücher) selbst anzuschaffen. Aber auch Darstellungen über Leben und Werk eines Dichters und Kommentare zu bestimmten Werken liegen in Taschenbuchreihen vor. Andere Bücher beschafft man sich zweckmäßigerweise in einer Bibliothek. Internetrecherche Einen wichtigen Teil bei der Literatursuche spielt auch das Internet. Über Suchmaschinen (z.B. Google, Fireball, Altavista), Metasuchmaschinen (die Suchanfrage geht an mehrere Suchmaschinen und fasst das Ergebnis zusammen) und Internetkataloge (z.B. Yahoo) lässt sich so einiges aufspüren, was zur gesuchten Thematik passen könnte. Du musst deine Quellen aus dem Internet unbedingt angeben (Internetadresse und Datum) und bitte bedenke, dass du weder aus Büchern, noch aus dem Internet Sätze oder gar Abschnitte (abgesehen von Zitaten) übernehmen darfst! 5. Arbeitsschritt: ausw ählen, zusammenfassen, ordnen Was ist „Exzerpieren? Einen Text zu exzerpieren bedeutet, dessen Kernaussagen herauszuarbeiten und in übersichtlicher Form schriftlich festzuhalten. Das Exzerpt ist also eine Zusammenfassung des Sinngehalts eines Textes. Exzerpieren in vier Schritten: (1) Lies nicht sofort den gesamten Text detailliert durch, sondern finde zunächst das Thema heraus, also worum es geht. (2) Erst jetzt liest du den Text vollständig und genau durch. Viele Texte sind bereits in Sinnabschnitte gegliedert. Ist dies nicht der Fall oder sind die Abschnitte nicht sinnvoll gewählt, nimm selbst Untergliederungen vor. (3) Nun liest du Text noch einmal Abschnitt für Abschnitt durch. Es kommt jetzt darauf an herauszuarbeiten, welchen Aspekt des Themas der einzelne Textabschnitt behandelt und was er über diesen Aspekt aussagt. Beides schreibst du in knapper Form auf, zum Beispiel auf den freien Rand neben den Text. Benutze dabei unbedingt deine eigenen Worte. Dieses sogenannte Paraphrasieren ist nicht einfach, hilft aber, die Aussagen des Textes eigenständig zu durchdenken. (4) Anhand deiner Notizen bist du nun in der Lage, den Inhalt des Textes zusammenzufassen. Grundsätzlich solltest du dies in ganzen Sätzen tun, manchmal werden aber auch Stichworte ausreichen. Übung: Ein Exzerpt zu einem Sachtext erstellen. 6. Arbeitsschritt: Pr äsentationsmedien vorbereiten Oftmals ist es sinnvoll zur Unterstützung eines Referates Medien einzusetzen. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um Hilfsmittel handelt, die dazu dienen Informationen zu verdeutlichen oder Sachverhalte, z.B. als Bild oder Grafik zu vermitteln. Folgende Medien werden üblicherweise verwendet: a. Overheadfolie: Bilder, Grafiken und verbale Informationen lassen sich präsentieren. Achte auf eine ausreichende Schriftgröße (mind. 20pt, denn auch die letzte Reihe muss ALLES lesen können) und darauf, nicht zu viel Text auf die Folie zu bringen. Als Alternative bietet sich auch das Plakat an. b. PowerPointPräsentation: Mittels Beamer können besonders gut Visualisierungen gestaltet werden, allerdings werden auch technisches KnowHow und Equipment benötigt. c. Flipchart, Tafel: Informationen, die erst im Laufe einer Präsentation verschriftlicht werden, eignen sich für Flipchart oder Tafel. d. Bilder, Filme, Hörbeispiele, weiteres Anschauungsmaterial: Natürlich existieren noch weitere Möglichkeiten, die Informationen durch verschiedenste Medien besser zu vermitteln. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese nur unterstützen sollen und nicht zum Selbstzweck werden. 7. Arbeitsschritt: Anfertigung des Handouts/ des Thesenpapiers Mit einem Handout kann das Referat einerseits zuhörerinnenfreundlicher gestaltet werden und deine MitschülerInnen haben in weiterer Folge stets die Möglichkeit, nochmal nachzulesen oder während des Vortrags zusätzliche Notizen zu machen. Inhalt eines Handouts sind die Hauptinformationen des Referates (nach der vorliegenden Gliederung), welche übersichtlich und geordnet, auf 12 A4Seiten mit Hilfe des PCs, dargestellt werden. Unverzichtbare Informationen sind ferner die Überschrift (Thema) und dein Name. 8. Arbeitsschritt: Probe Ein Probedurchgang des Referates (vor Freunden oder Eltern) ist dringend zu empfehlen, da so Fehlerquellen und Probleme ausfindig gemacht werden können, man sieht, ob man „gut in der Zeit liegt und man kann Feedback bekommen, z.B. welche Punkte eventuell noch unverständlich sind bzw. was man besser oder effektiver machen könnte.