Arbeitsblatt: Unihockey Unterrichtseinheit

Material-Details

5 Doppellektionen zum Passen, Schiessen und Spiel 3gg3. Grobplanung.
Bewegung / Sport
Spiel
klassenübergreifend
5 Seiten

Statistik

88696
1367
15
27.10.2011

Autor/in

Fabio Saiani
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Departement Biologie Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ETH-Zentrum CH-8092 Zürich LDM DZ Sport Roger Scharpf Unterrichtseinheit von Fabio Saiani Thema/Leitidee: Unihockey Mannschaftstaktiken im 3 gg. 3 erlernen und im Spiel anwenden Analyse, angelehnt an die Leitidee Der LP sieht im 12. SJ vor, ein bis zwei Schwerpunktsspiele zu schulen. Es macht Sinn, zuerst das einfache technische Elemente, wie das Passspiel oder den zielgerichteten Schuss zu erlernen, weil: Passspiel eine unabdingbare Grundvoraussetzung für die taktische Anwendung im Spiel ist Der erfolgreiche Abschluss einer taktischen Spielvariante spielentscheidend sein kann In beidem durch Übung schnell Fortschritte erzielt werden können. Die Taktik soll je eine bis zwei Defensiv- und Offensivvarianten beinhalten, welche je nach Spielerqualitäten auf das Niveau angepasst wird. So können technisch starke gefordert und die etwas Schwächeren gefördert werden. Am Ende sollte eine homogene Mannschaft resultieren, welche aus festen Linien und einem Torhüter besteht. Die Spielvarianten sollen spielerisch und schrittweise erlernt werden, wobei allfällige Fehler sofort mündlich korrigiert werden. So erhalten die Schüler ein direktes Feedback und können Korrekturen umgehend umsetzen. Im Verlauf der Lektionen sollen die gemachte Fehler selber erkennen und sich so mit konstruktiver Kritik weitestgehend eigenständig auf ein höheres Niveau bringen. Rahmenbedingungen Situativ: Herbstsemester, Dreifachturnhalle Bachmatten (Muri), 5 Doppelstunden (5x80 Minuten), genügend Material vorhanden Personal: 12. SJ, 20 Herren Normativ: Schüler haben Erfahrung mit anderen Spielsportarten, sind technisch geschult und die Ballführung ist gut. Die Schüler sind motiviert. Grobziele (GZ) Die Lernenden kennen die verschiedenen Passtechniken (Vorhand, Rückhand, Geschlagen, Gezogen) Sie beherrschen die drei Schussarten (Gezogen, Handgelenk, Geschlagen) Die Schüler kennen verschiedene Auslösungen Sie können der Spielsituation entsprechend Mann- und Raumdeckung anwenden. Die Schüler kennen zwei Standardvarianten (Freistösse), welche sie auch selber „austüfteln können. Lernverfahren (LV) Methoden: EAG für die technischen Elemente, wie Schuss- und Passtechnik, sowie für Standardsituationen GAG für Auslösungen und Deckungsvarianten EAG zu GAG werden in den Doppelstunden im Verhältnis 1:2 angewandt. Lernkontrolle (LK) Statisches 3-PositionenZielschiessen (Geschlagen, Gezogen, Handgelenkt) Spielbewertung nach Einsatz, Technik, Taktik (individuell) Spielbewertung Taktik im Team (Auslösungen, Freistösse, Deckung) Departement Biologie Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ETH-Zentrum CH-8092 Zürich LDM DZ Sport Roger Scharpf Zeitliche Gliederung und operationalisiertes Feinziel 1. Doppelstunde Feinziel: 1. Teil: Die Schüler beherrschen den gezogenen Schuss(1), wobei sie das Ziel auch treffen. Sie können einen gezogenen Pass spielen, sowie annehmen(3). Dabei achten sie auf ihre Körperposition in Bezug auf den Ball und zum Mitspieler. 2. Teil: Die Schüler kennen die Grundaufstellungen (1-2; 2-1) und verstehen, warum sie stets gestaffelt auf dem Feld verteilt sein sollen. Inhalt: Erwerben der gezogenen Schusstechnik durch Vorzeigen, Nachahmen und direkte Korrekturen durch Lehrperson. Anwenden auf gegebene Ziele. Weitere Anwendung und Gestaltung folgt im Spiel am Ende der Doppelstunde. Selbes gilt für die Passtechnik (im Stand und Lauf mit Partner) Zunächst spielen lassen. Vorzeigen der Aufstellung auf der Taktiktafel. Umsetzen im Spiel. Einüben Tschechen-4-Eck. Umsetzen im Spiel. Im Spiel zählen nur Tore durch gezogene Schüsse. 2. Doppelstunde Feinziel: 1. Teil: Die Schüler beherrschen den Handgelenkschuss, wobei sie das Ziel auch treffen. Sie können einen Pass aus dem Handgelenk spielen. Dabei achten sie auf ihre Körperposition in Bezug auf den Ball und zum Mitspieler. 2. Teil: Die Schüler kennen die Verteidigungsarten Mann- und Raumdeckung. Sie wissen, in welcher Situation sie welche Variante anwenden müssen. Inhalt: Erwerben der Handgelenk-Schusstechnik durch Vorzeigen, Nachahmen und direkte Korrekturen durch Lehrperson. Anwenden auf gegebene Ziele. Weitere Anwendung und Gestaltung folgt im Spiel am Ende der Doppelstunde. Selbes gilt für die Passtechnik (im Stand und Lauf mit Partner) Spiel mit angesagter Manndeckung. Besprechung mit Pro und Kontra Manndeckung. Spiel mit Raumdeckung (klare Aufgabenverteilung der jeweiligen Positionen). Besprechung Vergleich Mann- vs. Raumdeckung. Spiel mit selbstgewählter Deckung. Regel: Tore zählen jeweils nur, wenn Handgelenkschuss. 3. Doppelstunde Feinziel: 1. Teil: Die Schüler beherrschen den geschlagenen Schuss (2), wobei sie das Ziel auch treffen. Zudem können sie einen Pass mit einer Direktabnahme abschliessen. Dabei ist insbesondere bei der Direktabnahme die Körperposition in Bezug auf den Ball und zum Tor wichtig. 2. Teil: Die Schüler erarbeiten sich verschiedene Auslösungsvarianten, wobei sie die Lehrperson dabei unterstützt. Inhalt: Erwerben der Schlagschusstechnik durch Vorzeigen, Nachahmen und direkte Korrekturen durch Lehrperson. Anwenden auf gegebene Ziele. Übung mit Direktabschluss aus dem Lauf. Weitere Anwendung und Gestaltung folgt im Spiel am Ende der Doppelstunde. Spiel mit bereits erworbenen Deckungsformen. Ausarbeiten der Auslösungen. Umsetzen im Spiel. Besprechung, was gut/weniger gut funktionierte. Allenfalls Korrekturen der Lehrperson. Freies Spielen zum Abschluss. Tore zählen nur auf Direktabschluss. Departement Biologie Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ETH-Zentrum CH-8092 Zürich LDM DZ Sport Roger Scharpf 4. Doppelstunde Feinziel: 1. Teil: Die Schüler beherrschen den Rückhandschuss, wobei sie das Ziel auch treffen. Sie können einen Rückhandpass spielen sowie einen Pass mit der Rückhand annehmen. Dabei achten sie auf ihre Körperposition in Bezug auf den Ball und zum Mitspieler. 2. Teil: Die Schüler erarbeiten sich zwei Freistossvarianten und setzen diese im Spiel um. Inhalt: Erwerben der Rückhand-Schusstechnik durch Vorzeigen, Nachahmen und direkte Korrekturen durch Lehrperson. Anwenden auf das Tor. Weitere Anwendung und Gestaltung folgt im Spiel am Ende der Doppelstunde. Selbes gilt für die Passtechnik (im Stand und Lauf mit Partner) Spielen mit Rückhandtoren. Erarbeiten der Freistossvarianten. Spiel mit „kleinlichem Schiedsrichter (viele Freistösse). Verbesserungen/Feedback. Spielen à la Football (Bei Tor erhält die Mannschaft, welche das Tor erzielt hat, einen Freistoss. Dadurch ist ein Zusatzpunkt möglich). 5. Doppelstunde Feinziel: 1. Die Schüler können erworbene Techniken und Taktiken im Spiel umsetzen und frei kombinieren. 2. Sie betreiben in den Linien ein Selbstcoaching. Inhalt: Spielen in 2 Teams à 10 Spieler (je 3 Blöcke) unter Anwendung der erworbenen Fähigkeiten (2 20min). Die Teaminternen Linien beobachten sich gegenseitig. In der Halbzeit erhalten sie etwas Zeit, um sich zu besprechen und Fehler zu korrigieren. Bewertung durch Lehrperson als Lernkontrolle. (Einsatz, Technik, Taktik) Departement Biologie Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ETH-Zentrum CH-8092 Zürich LDM DZ Sport Roger Scharpf Stoffsammlung www.sportunterricht.de; www.sportpaedagogik.ch; www.sportunterricht.ch (Passwort geschützt!) www.floorball-clips.de eva.unibas.ch/?c36046 Lehrmittel Sporterziehung Band 5 www.uhcsharks.ch/Maturaarbeit/Uebungssammlung/Uebungen/Technik%20Taktikuebungen.pdf (1) Gezogener Schuss (eva.unibas.ch/?c36046) (2) Geschlagener Schuss: (eva.unibas.ch/?c36044) Departement Biologie Institut für Bewegungswissenschaften und Sport ETH-Zentrum CH-8092 Zürich LDM DZ Sport Roger Scharpf (3) Ballannahme: (eva.unibas.ch/?c36041)