Arbeitsblatt: Überblick über die fünf Weltreligionen

Material-Details

Verschiedene Blickwinkel: Geografie; Bauten, Schriften, Lehre
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
7. Schuljahr
22 Seiten

Statistik

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30.10.2011

Autor/in

Lilo Lätzsch
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Religion und Kultur Lektionsreihe von Lilo Lätzsch Februar 2007 Religion und Kultur Einführung Religionspädagogische Überlegungen Das Fach wird neu von allen Schülerinnen und Schülern einer Klasse besucht. Es nehmen Kinder aus Familien mit grossem religiösem Engagement neben Kindern aus völlig säkularisiertem Milieu teil. Meine Lektionsreihe steht am Anfang des Unterrichts, der zwei Jahre dauern wird. Gemeinsam ist allen Schülerinnen und Schülern, dass sie bewusst oder unbewusst im Alltag religiösen Dingen begegnen. Als Einstieg habe ich verschiedene Zugänge zu den fünf Weltreligionen gewählt. Dabei geht es von der Geografie über die Gebäude (Architektur) bis hin zu den Glaubensbekenntnissen einer Religion. Dabei wird bewusst, dass das Äussere immer auch ein Spiegel des Inneren ist. Die Schüler/innen werden Bekanntes finden und Neuem begegnen. Sie sollen neugierig auf den kommenden Unterricht werden. Insbesondere sollen sie religiöse Aspekte aus ihrer Umwelt wahrnehmen. Vor der eigentlichen Lektion habe ich jedes Mal versucht, einen ganz aktuellen Einstieg zu finden z.B. bei den Bauten die Frage „Sollen in der Schweiz Minarette gebaut werden? Rahmenbedingungen Ich führte die Lektionsreihe mit drei ersten Sekundarklassen durch. In zwei Klassen nahmen alle Schüler/innen teil, in einer Klasse haben sich drei Jugendliche abgemeldet. Der grösste Teil gibt als Konfession „reformiert oder „katholisch an. Es gibt aber auch ein paar Muslime, einen Juden, einen Schüler, der serbisch /orthodox ist und eine Gruppe, die keiner Glaubensgemeinschaft angehört. In allen Gruppen sind die religiösen Kenntnisse gering (Ausnahmen: christliche Inderinnen, ein Moslem). Eine Lektion umfasst eine Doppelstunde. Ziele und Aufbau Grobziel Die Schüler/innen können die fünf Weltreligionen nennen. FeinzieleLilo Lätzsch Seite 2 von 24 Religion und Kultur Einführung Lektion 1: Religion und Geografie Die Schüler/innen kennen die Namen der fünf Weltreligionen und deren geografische Verteilung über die Kontinente. Lektion 2: Religiöse Bauten (Kunst) Die Schüler/innen kennen die Namen und wichtigsten Merkmale der Bauten. Lektion 3: Religiöse Schriften (Geschichte) Die Schüler/innen ordnen die Schriften den einzelnen Religionen zu, erkennen den Unterschied zwischen den „Buchreligionen und den anderen. Lektion 4: Religiöse Symbole Die Schüler/innen erkennen Symbole der fünf Weltreligionen. Selbstkontrolle: KreuzworträtselLilo Lätzsch Seite 3 von 24 Religion und Kultur Lektion 1: Lektion 1: Religion und Geografie Religion und Geografie Feinziel Die Schüler/innen kennen die Namen der fünf Weltreligionen und deren geografische Verteilung über die Kontinente. Lektionsskizze a. WT: Alle „Religionen notieren, die die Schüler/innen nennen. Begriffsklärung: Weltreligionen/Konfessionen. b. Farbigen Karte: In Gruppen zehn beliebige Länder auswählen, Ergebnisse (In welchen Ländern findet man welche Religionen) der Klasse vorstellen. c. Diskussion über Karte*, gemäss Angaben der Karte. Nennen der fünf Weltreligionen. d. Jede Gruppe sucht zu jeder Religion ein Land. e. Zahlen für die Schweiz. Hausaufgabe: Jeder Schüler/in schreibt drei eigene Gedanken zu den Zahlen einer Religion der Schweiz auf. Erweiterungsmöglichkeiten: Kolonialismus, Migration.Lilo Lätzsch Seite 4 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 1: Arbeitsblatt Religion und Geografie Jedes Land erhält die Farbe der dort vorherrschenden Religion. Wenn zwei Religionen in einem Land annähernd gleich verbreitet sind (z. B.: 45:55), soll das Land in beiden Farben gestreift koloriert werden. Da dies eine Karte der Religionen ist, zählt der Anteil der Religionslosen nicht mit. Religionszugehörigkeit in der Schweiz 2000 Religion Mitglieder Protestantisch 2 569 124 35,3 Römischkatholisch 3 047 887 41,8 131 851 1,8 17 914 0,2 Islamisch 310 807 4,3 Keine Zugehörigkeit 809 838 11,1 Andere Keine Antwort 400 589 5,5 7 288 010 100,0 Christlichorthodox Jüdisch Bevölkerung Quelle: Bundesamt für StatistikLilo Lätzsch Seite 5 von 24 Religion und Kultur Lektion 2: Lektion 2: Religiöse Bauten Religiöse Bauten Feinziel Die Schüler/innen kennen die Namen und wichtigsten Merkmale der Bauten. Lektionsskizze a. Fünf Gruppen: Jede Gruppe bearbeitet ein Thema. Neben den Aufgaben des Arbeitsblattes werden die Schüler/innen aufgefordert, eigene Fragen zu formulieren. b. Jede Gruppe präsentiert ihre Ergebnisse. c. Diskussion: Verbindendes, Trennendes. Erweiterungsmöglichkeiten, aktueller Bezug: Warum haben die religiösen Bauten „Türme? (Diskussion „Minarette in der Schweiz.) Hausaufgabe: Bilder von Kultbauten ausschneiden und die Namen der Religionen bzw. der Gebäude dazuschreiben.Lilo Lätzsch Seite 6 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Christentum Kultbauten Christentum Notre Dame; Paris 1. Woran kann man erkennen, dass es eine christliche Kirche ist? 2. Was fällt bei den Türmen auf? 3. Versuche die untenstehenden Angaben zu finden. Aussenlänge gesamt Innenlänge gesamt Breite gesamt Länge des Langhauses Breite des Langhauses ohne Stützpfeiler Breite des Langhauses mit Stützpfeilern Außenbreite des Querschiffs Breite des Querschiffs in der Vierung Höhe des Vierungsturms Breite des Chors Gesamtbreite der Apsis Höhe des SüdwestTurms (inkl. Kreuz) Höhe des NordwestTurms (inkl. Kreuz) Höhe des Gewölbes im Langhaus 95,17 87 33,70 38,70 8m 15 31 11 57,45 9,30 31,15 75 77 21,90Lilo Lätzsch Seite 7 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Islam Kultbauten Islam Grosse Moschee von Damaskus 1. 2. 3. 4. Welche Elemente von christlichen Kirchen kann man erkennen? Was ist anders als bei christlichen Kirchen? Welche Teile (s. unten) kann man bei der grossen Moschee von Damaskus erkennen? Beschreibe den Innenraum der Moschee. Grundsätzlicher Aufbau einer Moschee (1) (2) (3) (4) (5) (6) Mihrab Gebetsnische Mimbar Kanzel Kursi Vorlesepult Dikka Estrade Innenhof mit Reinigungsbrunnen MinarettLilo Lätzsch Seite 8 von 24 Religion und Kultur Lektion 2: Arbeitsblatt Islam Innenraum einer Moschee Die islamische Architektur wird auch „Architektur des Schleiers genannt, weil die Schönheit in den inneren Räumen (Höfen und Räumen) liegt und nicht strassenseitig von aussen sichtbar ist. Innenraum der AlabastermoscheeLilo Lätzsch Seite 9 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Judentum Kultbauten Judentum Grosse Synagoge, Budapest 1. 2. 3. 4. Woran kann man erkennen, dass es ein neueres Gebäude ist? Was ist anders als in der Kirche oder Moschee? Beschreibe die Kleidung der Gläubigen (s. unten). Welche Symbole erkennst du? Grundriss Synagoge GläubigeLilo Lätzsch Seite 10 von 24 Religion und Kultur Lektion 2: Arbeitsblatt Judentum rot: Toraschrein türkis: Lesepult (Almemor/Bima) 3. gelb: Frauengalerie 4. blau: SitzplätzeLilo Lätzsch Seite 11 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Buddhismus Kultbauten Buddhismus Stupa, Bodhanath, Nepal Im Bild sind die vier Grundelemente zu erkennen: eine quadratische Plattform als Basis, das halbkugelige Kuppelgewölbe, eine ReliquienKammer und die Spitze, oft auch durch einen stilisierten Schirm ersetzt, die mit einer „Krone, einem sogenannten „Juwel (welches oft wörtlich zu nehmen ist) abgeschlossen ist. Diese vier Elemente stehen für die Elemente des Buddhismus: den Sangha (Basis), das Dhamma (die Kugel), den Buddha (die Reliquienkammer, die Spitze) und das Nibbana (das Juwel). 1. 2. 3. 4. Wie viele Stupas erkennt man? Welche Farben haben die Flaggen? In welcher Stellung wird Buddha dargestellt? Was ist am(?) Gesicht des Buddha auffällig? BuddhaStatueLilo Lätzsch Seite 12 von 24 Religion und Kultur Lektion 2: Arbeitsblatt BuddhismusLilo Lätzsch Seite 13 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Hinduismus Kultbauten Hinduismus ChamundiTempel in Mysore 1. 2. 3. 4. Wie viele Stockwerke hat der Tempel? Wie viele Gottheiten kann man im Grundrissplan finden? Wie gross ist die Anlage? Welches ist wohl das wichtigste Heiligtum? Grundriss der Tempelanlage in MaduraiLilo Lätzsch Seite 14 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 2: Arbeitsblatt Übersicht Kultbauten ÜbersichtLilo Lätzsch Seite 15 von 24 Religion und Kultur Lektion 3: Lektion 3: Religiöse Schriften Religiöse Schriften Feinziel Die Schüler/innen ordnen die Schriften den einzelnen Religionen zu, erkennen den Unterschied zwischen den „Buchreligionen und den anderen. Lektionsskizze a. Schüler/innen schreiben die fünf Weltreligionen auf. b. In Zweier/Dreiergruppen werden die religiösen Texte auf dem Arbeitsblatt den Religionen zugeordnet. c. Diskussion der Lösungen. d. In welchen Sprachen waren die Sätze ursprünglich verfasst? e. Input der Lehrperson Buchreligionen. f. Schüler/innen lesen Infotexte zu Tora, Bibel und Koran. Erweiterungsmöglichkeit: Sprichworte religiösen Ursprungs suchen. Hausaufgabe: Einen anderen Satz zu einer der fünf Weltreligionen suchen und aufschreiben.Lilo Lätzsch Seite 16 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 3: Arbeitsblatt Religiöse Texte Religiöse Texte Text 1 „Geh hin zur Mutter, gehe hin zur Erde, der weitgestreckten, breiten, segensreichen () Öffne dich, Erde, tu ihm nichts zuleide., Empfang ihn freundlich und mit liebem Grusse. Text 2 „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten. Text 3 „Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen. Text 4 „Und jene tiefe Wahrheit habe ich mir zu eigen gemacht, die schwer zu erfassende, schwer zu verstehende, () nur den Einsichtigen erkennbare. Text 5 „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Sprachen der Weltreligionen Hebräisch Arabisch Vedisch Sanskrit GriechischLilo Lätzsch Seite 17 von 24 Religion und Kultur Lektion 3: Arbeitsblatt Bücher Arbeitsblatt: Bücher Der Koran Der Koran oder Quran alqurān, „die Lesung, Rezitierung) ist die heilige Schrift des Islam, die gemäss dem Glauben der Muslime, Gottes wörtliche Offenbarung an den Propheten Muhammad, vermittelt durch den Erzengel Gabriel, enthält. Er stellt für viele Muslime das unerschaffene Wort Gottes in arabischer Sprache dar, dem Folge zu leisten ist. Ob der Koran letztlich doch erschaffen sei, ist einer der Gegenstände der islamischen Philosophie. Der Koran besteht aus 114 mit Namen versehenen Suren, von denen 113 mit der Basmala bismi llāhi rrahmâni rrahīm, „Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Barmherzigen) anfangen. Der Tanach (Hebräische Bibel) Die jüdische Bibel, der Tanach, besteht aus den drei Hauptteilen Tora, Neviim (Nebiim; Propheten) und Ketuvim (Ketubim; Schriften). Die Bibel (Christliche Bibel) Die Bibel bedeutet „Bücher (von lat. biblia Bücher und griech.: o biblíon, byblíon Papierrolle von Bíblos, Býblos Papyrusstaude, bast). Die Bibel ist eine Sammlung von Schriften, die in einem Zeitraum von über tausend Jahren (ca. 1300 v. d. Z. bis 100 n. Chr.) geschrieben und gesammelt wurden. Je nach Zählung umfasst die gesamte christliche Bibel mindestens 66 Bücher – das alte Testament beinhaltet die Schriften vor Christi Geburt, das neue Testament solche nach Christi Geburt.Lilo Lätzsch Seite 18 von 24 Religion und Kultur Lektion 4: Lektion 4: Religiöse Symbole Religiöse Symbole Feinziel Die Schüler/innen erkennen die Symbole der fünf Weltreligionen. Lektionsskizze a. Schüler/innen haben den Auftrag Illustrierteund Zeitungen mitzunehmen. Sie suchen in Zweiergruppen religiöse Symbole und schneiden sie aus. Je drei Gruppen gestalten ein Plakat mit Symbolen. b. Symbole der Weltreligionen erkennen/ergänzen. c. Glaubensbekenntnisse zu den Symbolen legen. d. Diskussion: Hinduismus „Einheit in der Vielfalt. Hausaufgabe: KreuzworträtselLilo Lätzsch Seite 19 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 4: Arbeitsblatt Religiöse Symbole Religiöse SymboleLilo Lätzsch Seite 20 von 24 Religion und Kultur Arbeitsblatt: Lektion 4: Arbeitsblatt Lösung Kernaussagen Solange der Geist seine Natur nicht erkannt hat, gehört zum Leben zwar Freude, aber auch Leid. Zumindest Alter, Krankheit und Tod sind unvermeidbar und werden als unangenehm erlebt. Es gibt bestimmte Ursachen, warum der Geist seine wahre Natur nicht sieht. Jeder kann die Natur seines Geistes erkennen, also erleuchtet werden. Es gibt praktische Mittel, um das zu erreichen. Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde () Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn. Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria () () aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters () () Ich glaube an die Auferstehung der Toten. Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt ausser dem Gott. Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte des Gottes ist. Höre Israel, der Ewige, unser Gott, der Ewige, ist einzig! Gelobt sei der Name der Herrlichkeit seines Reiches immer und ewig. Du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deinem ganzen Vermögen. Die hinduistische Literatur sowie der hinduistische Glaube sind vielfältig. Es gab durchaus Entwicklungen innerhalb der hinduistischen Religionsgeschichte. So standen in der klassischen Zeit die Götter gleichbedeutend nebeneinander, später jedoch traten einzelne Götter besonders hervor. Brahma, Vishnu und Shiva bilden im Hinduismus eine sogenannte Dreiheit. Brahma symbolisiert die Schöpfung, Vishnu hingegen die Erhaltung und Shiva die Zerstörung der Welt. Diese drei Götter können sich verwandeln, irdische Gestalt annehmen und können somit den Menschen zu Hilfe eilen, aber ebenfalls deren Existenz bedrohen. Diese drei Götter sind verheiratet: Brahma mit Sarasvati, der Göttin der Weisheit, Vishnu mit Lakshmi, der Göttin der Schönheit und des Glücks und schließlich Shiva mit Durga, die ebenfalls als Zerstörerin zu verstehen ist. Die weiblichen Göttinnen besitzen ebenfalls die Fähigkeit irdische Gestalt anzunehmen, übernehmen bestimmte Funktionen und sind somit für den Menschen bzw. den Hindu gegenwärtig. Neben den großen Gottheiten, gibt es zudem unzählige kleine Götter, die die unterschiedlichsten Aufgaben übernehmen. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Götter des Hinduismus sterblich sind, also selbst dem Gesetz der Vergänglichkeit ausgeliefert sind und erst nach der Schöpfung der Erde zu existieren begannen.Lilo Lätzsch Seite 21 von 24 Religion und Kultur Lektion 4: Arbeitsblatt Lösung Arbeitsblatt: Kreuzworträtsel 1. Die Christen leben im der Erdhalbkugel. 2. In dieser Sprache wurde die Tora geschrieben. 3. So heissen die Kultorte der Hindus. 4. Die Gebetsstätten der Buddhisten heissen . 5. Die Kanzel der Christen heisst für die Moslem 6. In dieser Sprache wurde das Neue Testament der Christen geschrieben. 7. Die Schweiz zählt 2007 über 400 000 Angehörige dieser Weltreligion. 8. Auf der östlichen Halbkugel der Erde (?) Im östlichen Teil der Welt ist der vorherrschend. 9. Der Ort, an dem sich die Juden zum Gebet versammeln. 10. In der Schweiz ist diese christliche Konfession zahlenmässig am Grössten. 11. Ein Teil des alten Testamentes heisst für die Juden . 12. Diese Religion ist fast ausschliesslich auf ein Land begrenzt. 13. Von diesem Ort aus wird in der reformierten Kirche gepredigt. 14. Dies ist das heilige Buch der Moslem. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Lösungswort:Lilo Lätzsch Seite 22 von 24 Religion und Kultur Lektion 4: Arbeitsblatt Lösung Lösung 3 e 5 i 6 7 8 u 9 10 a 13 14 2 p 4 b r o d n o 11 12 a o 1 e a s a T z e t e i i n n s e b ä s h p c s s d m g a s h s h s uLilo Lätzsch Seite 23 von 24 Religion und Kultur Lektion 4: Arbeitsblatt Lösung Reflexion Die Lektionsreihe kann als ein möglicher Beginn in das Fach Religion und Kultur eingesetzt werden. Für die Sek war es grundsätzlich etwas zu anspruchsvoll, da viel Eigenleistung verlangt war und vernetztes Denken im Zentrum stand. Zu den einzelnen Lektionen Karte und Geografie: Einige Schüler/innen kannten sich auf der Weltkarte noch gar nicht gut aus. Es war einige Zeit in den Umgang mit der Karte Geografiekenntnisse zu investieren (die dann in der Geografie gespart werden kann). Spannend waren einige Diskussionspunkte: Wer entscheidet, ob die Moslem (?) in der Schweiz erwähnt werden oder nicht? Was heisst das, wenn es keine Färbung in der Karte hat? Was heisst das für mich, wenn ich eine christliche Konfession habe, aber gar nicht weiss, was es bedeutet? Religiöse Bauten: Die Qualität der Schülerbeiträge war sehr unterschiedlich. Für diejenigen, die gar keine Vorkenntnisse hatten, war es viel Lernstoff. Die wichtigen Dingen (Namen der fünf Weltreligionen, Vorkommen, Name der Gebäude) mussten mehrmals geübt werden, damit das Minimalziel erreicht wurde. Religiöse Schriften: Ich denke nicht, dass alle Schüler/innen den Unterschied zwischen einer Buchreligion und den anderen erkannt haben. Dieser Teil war wohl zu theoretisch. Religiöse Symbole: Es hat alle erstaunt, wo man überall religiöse Symbole findet. Ich habe als Einstieg das Plakat der Züspa gewählt, um zu belegen, wie präsent auch Begriffe z.B. Messe heute noch sind. Das fanden die Schüler/innen spannend. Mehr Schwierigkeiten hatten sie, Kernaussagen /„Glaubensbekenntnisse zu verstehen. Die Schüler/innen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören, hatten das grösste Interesse an den Stunden. Es zeigte sich, dass die ReligionKulturStunden bei den Sek Schüler/innen sehr beliebt ist, auf Sek Stufe ist es aber eher ein Fach von geringem Interesse. Bei den Besichtigungen der Kirchen und Moschee (Synagoge ist noch ausstehend) konnte ich feststellen, dass die Schüler/innen mit Interesse dabei waren und viele Fragen gestellt haben. Es ist meiner Meinung nach unbedingt notwendig, einen konkreten Bezug z.B. Besichtigung einer Moschee zu schaffen. Dies gehörte nicht mehr in diese Lektionsreihe. Änderung Die vierte Lektion „ Schriften würde ich nächstes Mal weglassen und z.B. durch eine Übersicht „Kulte in den fünf Weltreligionen ersetzen und dabei nach Möglichkeit mit kurzen Filmsequenzen arbeiten.Lilo Lätzsch Seite 24 von 24