Arbeitsblatt: Leseverstehen Klasse 6

Material-Details

Leseverständnis testen (Text mit Fragen)
Deutsch
Textverständnis
6. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

90884
2697
71
09.12.2011

Autor/in

Nicole Blaser-Krebs
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 7 13 19 24 29 33 37 ungenügend 40 42 genügend gut sehr gut ausgezeichnet Textverständnistest 6. Klasse „Die Tricks der Gottesanbeterinnen 22. September 2011 Name: 42 Punkte: ACHTUNG: Die einzelnen Wortgruppen Aussagen und Fragen sind nicht unbedingt der Reihe nach im Text zu finden! Finde im Text die folgenden Wortgruppen, unterstreiche diese und gib die dazugehörigen Zeilennummern an. (_ 6P.) Wortgruppe Zeile Wortgruppe sondern ein Tier das zischende Geräusch ganz besondere Insekten Zack – klemmen sie die Mahlzeit ein. besonders sonnige Hänge und Waldränder Nix wie weg! Zeile Richtig, falsch oder im Text nicht enthalten? Kreuze an und schreibe die Zeilennummer der Textstelle dazu. (_ 16P.) Aussage Richtig Falsch Nicht enthalten Zeile Um Feinde zu täuschen, spannt die Gottesanbeterin ihre Flügel auf. Männchen sind grösser als Weibchen und können diesem grossen Schaden zufügen. Sobald sich Käfer oder Maden nähern, öffnet die Gottesanbeterin sofort ihr Maul. Der dreieckige Kopf dieser Insekten ermöglicht es, dass sie ihre Beute und auch Feinde besser sichten können. Es gibt über 2300 Fangschreckenarten, die sich als welkes Laub, Grashalme oder Rindenholz tarnen. Fangschrecken sind Allesfresser. (andere Tiere, Obst, Gemüse etc.) Es gibt Fangschrecken, die bis zu 15cm lang werden. Die Gottesanbeterin kann bis zu 2 Jahre alt werden. Beantworte die folgenden Fragen in deinen eigenen Worten. (_ 20P.) Zu welcher Tiergruppe gehört die Gottesanbeterin? Schreibe die Gruppe auf und gib ein weiteres Tier an, das zu dieser Gruppe gehört. (2P.) Warum haben Gottesanbeterinnen diesen komischen Namen? (2P.) Schreibe drei Besonderheiten der Gottesanbeterinnen auf. (3P.) Wie viele Fangschreckenarten gibt es weltweit? (1P.) Warum kann es bei der Paarung von Gottesanbeterinnen so gefährlich werden? (2P.) Warum bewohnen Gottesanbeterinnen vor allem Büsche und Sträucher? (1P.) Wie schützt sich die Gottesanbeterin vor Feinden? Nenne 3 Dinge. (3P.) Warum hängen Gottesanbeterinnen gerne kopfüber an Ästen? (1P.) Wie viele Eier legt eine Gottesanbeterin und wie lange dauert es, bis die Larven schlüpfen? (2P.) Warum rennen winzige Fangschrecken als Erstes in alle Richtungen wild durcheinander? (1P.) Warum besitzen Gottesanbeterinnen einen lang gestreckten Körper? (1P.) Wie lange gibt es Fangschrecken bereits (1P.) Achtung: Du hast für diesen Test höchstens 35 Minuten Zeit! Die Tricks der Gottesanbeterinnen Sie sehen aus wie Außerirdische, haben einen seltsamen Namen, können stundenlang still sitzen – und schnappen doch blitzschnell zu: Gottesanbeterinnen sind wirklich ganz besondere Insekten Von ferne sieht der Busch auf der griechischen Insel Kreta aus wie ein ganz normales Gewächs. Sanft wiegen sich die Blätter im Wind, das Laub raschelt leise. Doch wenn man sich ihm nähert, erwacht das Gestrüpp plötzlich zum Leben: In Sekundenschnelle öffnet sich eine große grüne Blüte, und dann zischt der Blütenkelch wie eine Schlange! Seit wann machen Blumen denn Geräusche? Erst wer näher herangeht, entdeckt die Antwort: Diese Blüte ist gar keine Pflanze – sondern ein Tier. Im Busch hockt eine Gottesanbeterin! Drohend spannt sie ihre grünen Flügel auf und täuscht so ihre Feinde: Vögel oder Echsen nehmen vor der zischenden Blüte lieber gleich Reissaus. Bildunterschrift: Wenn die Gottesanbeterin in Bedrängnis kommt, spreizt sie die Flügel. So wirkt sie größer und schreckt ihre Feinde ab. Gottesanbeterinnen sind, wie alle Fangschrecken, Meister der Tarnung. Perfekt passen sie sich ihrem Lebensraum an. Nur wenige machen dabei aber so viel Wind wie die Blüten- Nachahmerin: Manche der über 2300 Fangschreckenarten sehen eher aus wie welkes Laub, andere tarnen sich als Grashalm oder Rindenstück. Eines aber ist allen Gottesanbeterinnen gleich: Ihren lustigen Namen verdanken sie ihrem Aussehen. Weil sie ihre Fangarme vor der Brust zusammenfalten, scheint es, als würden sie beten. Tun sie aber nicht: In Wirklichkeit lauern die scheinheiligen Insekten auf Beute. Stundenlang kann eine Gottesanbeterin reglos auf einem Ast sitzen. Sobald sich aber ein Käfer oder eine Made nähert, schnellen die Fangarme wie Klappmesser nach vorn! Zack – klemmen sie die Mahlzeit ein. Das alles geschieht in weniger als einer Zehntelsekunde – für das menschliche Auge kaum zu verfolgen! Manche Fänger sind so schnell, dass sie sogar Fliegen aus der Luft schnappen können. Bildunterschrift: Hocken auf Halmen: Fangschrecken können stundenlang völlig reglos verharren und auf Beute lauern. Auffällig ist ihr dreieckiger Kopf: An zwei Ecken sitzen die großen Augen, an der dritten der Mund. Am liebsten aber hängen die Schrecken kopfüber an einem Ast und beobachten mit großen Augen die Umgebung. Ihnen entgeht nichts: Ihr dreieckiger Kopf ist so beweglich, dass sie auch leicht nach hinten gucken können! Wenn sich Feinde nähern, richten sich die Insekten auf, reißen die Dornen-Ärmchen hoch und stellen drohend ihre Flügel auf. Wenn das nichts nützt, streichen sie mit ihrem Hinterleib über die Flügel – das zischende Geräusch verwirrt sogar größere Feinde wie Vögel oder Echsen. Bildunterschrift: Die Männchen sind meist deutlich kleiner als die Weibchen. Vor und nach der Paarung müssen die Verehrer gut aufpassen, dass sie nicht von den Damen aufgefressen werden. Die Tricks wirken: Immerhin gehören die Fangschrecken zu den ältesten Erdenbewohnern. Schon vor 340 Millionen Jahren schwirrten sie durch die Wälder. Eigentlich ein Wunder, dass sie so lange überlebt haben – wenn man bedenkt, dass die Insekten auch untereinander nicht gerade zimperlich sind. Etwa bei der Paarung: Nähert sich ein Männchen unvorsichtig einem Weibchen, macht es kurz Schnapp! – und der Verehrer wird verspeist. Größere Chancen hat, wer sich dem Weibchen von hinten nähert, mit den Fühlern auf dessen Hinterleib klopft und dann auf seinen Rücken springt. Nach der Paarung heißt es für das Männchen aber: Nix wie weg! Sonst endet es doch noch als Futter. Ein Weibchen kann Dutzende, manchmal sogar bis zu 400 Eier legen. Nach fünf bis sechs Wochen schlüpfen die Larven, die aussehen wie kleine Würmer. Ein paar Minuten später platzt die Hülle der Würmchen auf – und hervor kriechen winzige Fangschrecken. Und was tun sie als Erstes? Sie rennen in alle Richtungen auseinander. Man kann schließlich nie sicher sein, ob die Geschwister nicht schon zuschnappen. Steckbrief: Die Gottesanbeterin Allgemeines: Fangschrecken oder Gottesanbeterinnen gehören zu den Insekten, der zahlenmäßig größten Klasse im Tierreich. Sie sind eng mit den Schaben verwandt. Besondere Merkmale sind die zu Fangbeinen umgewandelten Vorderbeine, der frei bewegliche, dreieckige Kopf mit den großen Augen und der lang gestreckte Körper. Weltweit gibt es über 2300 Arten. Lebensweise: Gottesanbeterinnen bewohnen Büsche und Sträucher, aber man findet sie auch auf dem Boden. Sie lieben besonders sonnige Hänge und Waldränder. Denn zum Leben brauchen sie viel Wärme. Im Frühjahr legen die Weibchen bis zu 400 Eier in die so genannte Oothek ab, aus der nach fünf bis sechs Wochen die Larven schlüpfen. Größe: Die meisten Arten werden fünf bis sieben Zentimeter lang, wenige sogar bis 15 Zentimeter. Nahrung: Alle Fangschrecken sind Räuber. Sie fressen Fliegen, Heuschrecken, Wespen, Bienen und andere Insekten. Manchmal fressen sie sogar Artgenossen. Größere Fangschrecken erbeuten mitunter sogar kleine Reptilien, wie etwa Frösche.