Arbeitsblatt: Puma

Material-Details

wichtigste Infos zum Puma
Biologie
Tiere
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

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15.12.2011

Autor/in

mare (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

PUMA Allgemeines Unter den Kleinkatzen ist der Puma die grösste Art. Die Hinterbeine sind etwas länger als die Vorderbeine. Der Kopf ist verhältnismässig klein und rund. Der Puma kann zwar nicht brüllen, hat aber ein breites Spektrum an Tönen, sogar einen menschenähnlichen Schrei, den man während der Paarungszeit hören kann. Die Pumas haben eine Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren. Feinde Als einziger natürlicher Feind gilt der Wolf, der Jagd auf die PumaJungen macht. Der Mensch ist eigentlich der größte Feind des Pumas. Lebensweise Der Puma gilt als Einzelgänger, der seinen Artgenossen bereits aus dem Weg geht, wenn er sie nur riecht. Der Grund, warum der Puma seinen Artgenossen aus dem Weg geht ist der, dass Pumas untereinander sehr friedlich sind. Reviere werden nicht verteidigt, nur markiert. Pumas markieren ihr Revier durch Kot und Harnmarken, Männchen sogar noch extrem durch Kratzspuren an Bäumen. Der Puma ist zwar in der Lage auf kurzen Strecken sehr schnell zu laufen, er nutzt diese Fähigkeit aber nur äußerst selten. Einem Beutetier, was verfehlt wird, jagt er nicht hinterher. Selbst wenn der Puma, z.B. von Wölfen verfolgt wird, flüchtet er eher auf einen Baum, als dass er flieht. Ernährung Die Nahrung ist abhängig von der Umgebung in der der jeweilige Puma lebt. Sie besteht aus Säugetieren von unterschiedlichster Grösse, von Mäusen bis Elchen eben je nach Gebiet. Auch Vögel und in Ausnahmefällen auch mal Eidechsen stehen auf dem Speiseplan. Leider fallen hin und wieder auch Haustiere dem Puma zum Opfer. Pumas schleichen sich entweder an die Beute heran oder lauern ihr auf. Wenn das Beutetier nahe genug ist, springt der Puma überfallartig aus seiner Deckung das Tier an und tötet es mit einem Biss ins Genick, der einen Genickbruch verursacht. Fortpflanzung Der Puma ist in der Lage, sich das ganze Jahr über fortzupflanzen, die meisten Jungen werden aber zwischen Februar und September geboren. Während der Ranzzeit kommt es, obwohl die Pumas untereinander sonst friedlich sind, oft unter den Katern zu heftigen Kämpfen. Nach einer Tragzeit von 3 Monaten bringt das Weibchen in einem Versteck, das sie mit Moos und Laub ausgepolstert hat, 2 bis 4 Junge mit einer Länge von 20 bis 30 cm und einem Gewicht von 230 bis 500 zur Welt. In seltenen Fällen können es auch mal bis zu 6 Jungen sein. Bei der Geburt sind die Jungen schwarz gefleckt und noch blind. Die Augen öffnen sich mit etwa 10 Tagen. Etwa fünf Wochen lang werden die Jungen ausschließlich gesäugt. Danach beginnt die Mutter, den Jungen Beutetiere zuzutragen. Mit etwa 6 Monaten werden die Jungen dann entwöhnt. Die Flecken verlieren die Jungen innerhalb ihres ersten Lebensjahres. Ihre Mutter verlassen die Jungen mit gut 1,5 Jahren. Pumas werden mit 1,5 bis 2 Jahren geschlechtsreif. Status Der Bestand der Pumas nimmt stetig ab. Schuld daran sind die Zerstörung der Natur und besonders die Verfolgung durch Viehzüchter, die ihre Tiere durch den Puma gefährdet sehen. Es gibt noch etwa 50000 Pumas, somit gilt die Art noch nicht als gefährdet. Aber leider nimmt der Bestand stetig ab.