Arbeitsblatt: Qualitätszeitungen und Massenblätter im Vergleich

Material-Details

Tabellarische Gegenüberstellung der Merkmale von Qualitätszeitungen im Gegensatz zu Massenblättern bzw. Boulevardpresse
Deutsch
Anderes Thema
11. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

91382
647
1
18.12.2011

Autor/in

Martina Frick
Land: Österreich
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

TENDENZIELLE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN ÜBERREGIONALEN QUALITÄTSZEITUNGEN UND MASSENBLÄTTERN MIT HANG ZUM BOULEVARD ( populäre u. populistische Sensationspresse) Vorspann: Hier geht es um grundsätzliche Ausrichtungen, also Tendenzen, wobei die Übergänge auch innerhalb einer Zeitung fließend sein können. Wichtig ist, wo die Hauptgewichtigung, also Hauptausrichtungen/Ziele eines Mediums liegen. Die folgenden Tendenzen stehen in wechselseitigem Zusammenhang mit der Positionierung eines Mediums am Markt und dem LeserInnenkreis, den es ansprechen will oder muss (Absatz; Finanzierung ). QUALITÄTSZEITUNG Bedeutung für eine größere Öffentlichkeit im Vordergrund Vergleichskriterium Nachrichtenfaktoren (Auswahl MASSENBLATT Publikumsinteresse im Vordergrund (nicht immer als Gegensatz zur öffentl. Bedeutsamkeit aufzufassen) mehrheitlich: hard news mehrheitlich: soft news Alle Lebensbereiche (öffentliche Zeitung als Meist Schwerpunktsetzung auf und private) werden einbezogen universales Inland, Privatleben, Massen(Innen- u. Außenpolitik, Wirtschaft, Medium kultur, Einzelschicksale; Kultur, Lokales, Freizeit/Sport, Vernachlässigung von Politik Unterhaltung, .) (besonders der Weltpolitik), Wirtschaft, anspruchsvollerer Kultur, Minderheiten; themabezogen Art der Auswahl personenbezogen auch in der und Darstellung polit. und wirtsch. Berichterst. (sowohl im Hard- (z. B. auch größere Rolle von als auch im Soft Prominenten, Klatsch- und News-Bereich) Tratsch, Voyeurismus .) Sachlichkeit/Objektivität/ größere Emotionalisierung, Faktenorientiertheit bevorzugt Skandalträchtiges; größere Verpflichtung aufkläWirkung und größere Anpassung an die rerischen und liberalen Idealen Ausrichtung auf vorhandene bzw. vermutete gegenüber (Bildung, Wissendas Lesepublikum Meinung der Mehrheit, schaftlichkeit, Belegbarkeit, Bestätigung des Lesers in seinen Vielseitigkeit in der Darstellung z. B. Meinungen und (Vor)urteilen; durch Kommentare verschiedener Experten, Menschenrechte, Berückandererseits auch größere sichtigung von Minderheiten mit Lenkung der LeserInnnenschaft dem Ziel der Integration; (Wertungen, die eine Einordnung Mündigkeit des Publikums, das des Geschehens erleichtern, oft anhand der Information möglichst auch indirekt durch Sprachverselbst werten bzw. sich eine wendung) Meinung bilden soll, wird eher vorausgesetzt) mehr Information (oft Großformat, Umfang weniger Information längere Artikel, .) (oft:Kleinformat) auch längere Artikel, HintergrundTextsorten Tendenz zu subjektiv gefärbten information, Analysen, historische Textsorten; Vermischung von Rückblicke; äußerlich und sprachl. Sprache Bericht und Komm.; höherer Unterscheidung von berichtenden Bildanteil -Fotos oft nur und kommentierenden Artikeln Unterhaltungsfunktion; stilistisch neutraler, genauer; Tendenz zur Umgangssprache;