Arbeitsblatt: New York

Material-Details

Sehenswürdigkeiten
Geographie
Nordamerika
8. Schuljahr
14 Seiten

Statistik

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18.12.2011

Autor/in

Hans Koller
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Kultur und Sehenswürdigkeiten New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und künstlerisches Zentrum der amerikanischen Ostküste und darüber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prägend. Fast alle kulturellen Sehenswürdigkeiten befinden sich in Manhattan. Hier bestimmen überwiegend Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war der erste Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im ArtDeco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte Gebäudekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBCStudio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zählt das Empire State Building von 1931 (Nach den Terroranschlägen 2001 wieder höchstes Gebäude in der Stadt). Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von dessen Aussichtsplattform auf New York hinunter. Das Stadtbild zeichnen auch viele Kirchen mit, zum Beispiel die 1879 fertig gestellte Saint Patricks Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine (Baubeginn war 1892), die Trinity Church am Ende der Wall Street, die „United Synagogue of Conservative Judaism und die „Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy. Eines der Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, südlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, die Manhatten und Brooklyn verbindet, die Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall, eine Konzerthalle. Am East River in Manhattan liegt der Gebäudekomplex der Vereinten Nationen. Zu den touristischen Attraktionen zählen weiterhin Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen und Jefferson Market Courthouse (heute Bibliothek), Ground Zero, der Platz an dem das ehemalige World Trade Center stand – es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 419,7 Metern für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt – und Ellis Island, die ehemalige EinwandererAufnahmestelle im Hudson. Bekannte Hotels sind unter anderem das „Regent in der Wall Street (eröffnet 1842), das „Peninsula an der Ecke 5th Avenue 55th Street (eröffnet 1900), „The Plaza an der Ecke 5th Avenue Central Park (eröffnet 1907 und mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt), das WaldorfAstoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das „Carlyle in der 76th Street (eröffnet 1931) und das „Four Seasons in der 57th Street (eröffnet 1993). Theater Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit Musicalaufführungen für jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefähr 1500 sogenannte „OffBroadway und „OffoffBroadwayAufführungen pro Jahr in kleineren Theatern. Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Charles Frohman ließ das Gebäude 1893 mit etwa 1000 Sitzplätzen erbauen. Es lag direkt gegenüber dem 1883 eröffneten Opernhaus der „Metropolitan Opera, an dessen altem Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway. Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von TheaterNeugründungen. Das älteste, ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete „Lyceum. Es hieß ursprünglich: „New Lyceum Theatre, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahre 1885 auf der 45ten Straße, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen wurde. Es war auch das erste Theater, das elektrisches Licht im gesamten Gebäude besaß, eingebaut von Thomas Alva Edison. In den 1980er Jahren gab es ein „Theatersterben am Broadway, aber durch städtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute überwunden. Im Jahr 1988 entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen Theatergebäuden den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les Misérables, Lion King und The Producers. In der Nähe des Central Parks liegt unter anderem das „Metropolitan Opera House, kurz MET, das Zuhause der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre. Es gehört zum Komplex des „Lincoln Center for the Performing Arts, wie auch unter anderem die „Avery Fisher Hall, Spielstätte des New York Philharmonic Orchestra, das „New York State Theater, welches Aufführungen der New York City Opera und des New York City Ballets zeigt, die „Carnegie Hall und die „Juilliard School. Die „Radio City Music Hall wartet mit wechselnden Veranstaltungen auf. Musik New York ist neben Los Angeles, New Orleans und Chicago eines der bedeutendsten Zentren der Musik in den USA. Neben zahlreichen Aufführungsorten für klassische Musik u. a. in der Metropolitan Opera befinden sich dort zahllose Jazz und Rockclubs. New York ist seit den späten 20er Jahren immer wieder Ausgangspunkt und Zentrum verschiedenster musikalischer Entwicklungen gewesen. Nicht nur der Swing, Bebop und Free Jazz hatten hier ihren Ausgangspunkt. Auch Disco, Punk, und New Wave sind mit New York verbunden. Bis heute ist New York die unumstrittene „Hauptstadt des Jazz. Darüberhinaus hat die Hip Hop Kultur hier ihren Ursprung, die inzwischen zu einem der wichtigsten kulturellen Exportartikel des Landes geworden ist. Museen Zu den bekannten naturwissenschaftlichen, historischen und technischen Museen in New York gehören das „American Craft Museum, das „Brooklyn Museum und das „Intrepid SeaAirSpace Museum. Das „American Museum of Natural History (an der Ecke Central Park West und 79. Straße) ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Auf fünf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt, von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag für den Besuch des Museums kaum ausreichend ist. Über 30 Millionen Muster und Exponate hält es für seine Besucher bereit. Dazu gehören der 563 Karat schwere „Stern von Indien, der größte jemals gefundene Saphir, ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstämmige ZedernKriegskanu der Haida Indianer und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Zum Komplex gehört auch das „Rose Center for Earth and Space mit dem „Hayden Planetarium. Das „American Museum of Natural History verfügt über ein eigenes IMAXKino und eine eigene UBahn Haltestelle. Vor dem Haupteingang in Richtung Central Park befindet sich ein Theodore RooseveltDenkmal. Zu den bekannteren Museen für Bildende Kunst und Design gehören das „Metropolitan Museum of Art (Exponate vom altägyptischen Tempel bis zur modernen Kunst, eröffnet 1880), das „Museum of Modern Art (Museum für moderne Kunst, kurz: MoMA, eröffnet 1929), die „Frick Collection (eröffnet 1935) und das „Whitney Museum of American Art (eröffnet 1966), des weiteren das „National Museum of the American Indian, das „CooperHewitt National Design Museum, das „American Museum of the Moving Image, das „International Center of Photography und das „New Museum of Contemporary Art. Das „MoMA gilt als das weltweit bedeutendste Museum für die Gegenwartskunst der westlichen Welt und wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen in einem neuen Gebäude wiedereröffnet. Der Spiralbau des „Solomon R. GuggenheimMuseum (1071 Fifth Ave.) wurde nach Plänen des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und ähnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist Lloyd Wrights einziges Gebäude in New York, wurde im Jahre 1959 eröffnet und beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee. Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle für über zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den Engländern als Straflager für Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus Süd und Osteuropa bewältigen sollte. Als der Vorposten 1954 geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch Landaufschüttung vergrößert worden war, ein gewaltiger Komplex. In dem mit Türmen versehenen Zentralgebäude befindet sich heute das „Ellis Island Immigration Museum. Bauwerke New York ist mit rund 5.500 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen zweifellos eine Stadt der Hochhäuser und Wolkenkratzer. Nur Hong Kong (rund 7.600) besitzt mehr Hochhäuser und Wolkenkratzer als New York. Das fünfzigsthöchste Gebäude New Yorks misst immerhin noch circa 190 Meter, womit es in Europa bereits zu den höchsten zählen würde. Die höchsten Gebäude der Stadt waren die Zwillingstürme des World Trade Centers: der etwas höhere Nordturm maß 417 Meter (mit Antenne 521 Meter), der Südturm 415 Meter. Sie wurden aber am 11. September 2001 bei einem Terroranschlag völlig zerstört. Nun ist das Empire State Building mit 381 Meter (mit Antenne 443 Meter) wieder das höchste Gebäude der Stadt. Zu weiteren hohen Gebäuden siehe Weblinks. Obwohl New York die „Stadt der Wolkenkratzer ist, sind einige Wolkenkratzer Chicagos, beispielsweise der insgesamt 527 Meter hohe Sears Tower, deutlich höher als die höchsten Gebäude New Yorks, und werden auch architektonisch von manchen als anspruchsvoller angesehen. Freiheitsstatue und Liberty Island Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty), umgangssprachlich auch „Miss Liberty oder „Lady Liberty genannt, wurde am 28. Oktober 1886 vor dem New Yorker Hafen zur Begrüßung von Heimkehrern und Neuankömmlingen eingeweiht. Sie war ein Freundschaftsgeschenk Frankreichs an die USA und sollte ursprünglich 1876 zur Hundertjahrfeier der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 vollendet werden. Sie steht auf Liberty Island und gehört zusammen mit Ellis Island zum Statue of Liberty National Monument. Die Statue wurde von Frédéric Auguste Bartholdi entworfen, während Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms, das massive Eisenskelett konzipierte. Die Statue hat eine Höhe von 46,5 Meter ohne Sockel, mit Sockel sind es 102 Meter. Sie besteht aus einem Kupfermantel, der von einem Eisengerüst gehalten wird. Das Kupfer hat durch Oxidation eine grüne Farbe angenommen. Der Sockel ist aus Stein und wurde auf einem sternförmigen Fort errichtet, das einer ehemaligen Befestigungsanlage der Insel nachempfunden ist. Im Sockel befindet sich ein Museum. Die Freiheitsgöttin steht mit einem Fuß auf zerbrochenen Ketten, die die Sklaverei symbolisieren. Sie hält in ihrer linken Hand eine Tafel mit der Inschrift „JULY IV MDCCLXXVI – 4. Juli 1776 –, das Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Mit ihrer rechten Hand hält sie eine Fackel mit einer goldbeschichteten Flamme in die Höhe. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt, in der sich 25 Fenster befinden. Die sieben Strahlen symbolisieren die sieben Meere und Kontinente und die 25 Fenster symbolisieren die 25 Edelsteine der Welt. In das Podest ist das Gedicht The New Colossus von Emma Lazarus, eine Anspielung auf den Koloss von Rhodos, eingraviert. Liberty Island (deutsch: „Freiheitsinsel) ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Upper New York Bay, der ursprüngliche Name lautete Bedloe Island. Am 3. August 1956 benannte Eisenhower die Insel um. Sie gehört nicht, wie vielfach angenommen, zum Bundesstaat New Jersey, sondern ist Territorium der Bundesregierung der USA und wird vom National Park Service gepflegt. Die Insel liegt 600 Meter entfernt vom Liberty State Park in Jersey City, New Jersey. Vom Battery Park in Manhattan ist die Insel 2,6 Kilometer entfernt. Obwohl die Insel nicht Territorium von New Jersey ist, befindet sie sich auf der Seite New Jerseys der Grenzlinie zwischen den Bundesstaaten New Jersey und New York. Die Entfernung von der nahe gelegenen Insel Ellis Island beträgt ungefähr 1,6 Kilometer. Flatiron Building Das im Jahre 1902 fertiggestellte „Flatiron Building in 175 5th Avenue war mit 91 Metern Höhe zwar nie das höchste Gebäude der Stadt, doch war es von Anfang an ein Touristenziel. Es wurde nach Plänen des Architekten Daniel Burnham gebaut. Der eigenwillige dreieckige Grundriss gab dem Gebäude den Namen „Flatiron Building ( „BügeleisenGebäude). Die Form des ältesten noch erhaltenen Wolkenkratzers New Yorks hat zur Folge, dass starke Winde auf der Straße entstehen. Auf Grund seiner Größe fällt das Gebäude heute nicht mehr auf, obwohl es nach seinem Bau mit den zwanzig Stockwerken alles Umliegende überragte. Bereits kurz nach seiner Fertigstellung diente das Gebäude als Motiv für eine der bekanntesten Aufnahmen des amerikanischen Fotografen Alfred Stieglitz. Chrysler Building Eines der markantesten Bauwerke der Stadt ist das „Chrysler Building in 405 Lexington Ave. Das ArtDeko Gebäude besitzt eine glänzende, abgesetzte Turmspitze aus rostfreiem Stahl mit Bögen und Dreiecksfenstern und hat einschließlich der Turmspitze eine Höhe von 319 Metern. Bis zum Dach misst es 292 Meter. Es wurde vom Architekten William van Alen im Jahre 1930 im Auftrag des Automobilfabrikanten Walter Percy Chrysler (1875–1940) entworfen. Für ein Jahr war es das höchste Gebäude der Welt, dann wurde das Empire State Building fertig gestellt. Empire State Building Das „Empire State Building in 350 Fifth Ave. ist aus den Kinofilmen „King Kong und „Schlaflos in Seattle bekannt. Das ArtDeko Gebäude ragt 381 Meter, einschließlich der Antenne sogar 443,2 Meter, in den Himmel. Seit 1931 haben etwa 110 Millionen Besucher das herrliche Panorama der Stadt von der Besucherplattform im 85. Stock aus bewundert. Zahlreiche Hochzeitspaare schließen auf dem Empire State Building den Bund fürs Leben. Im zweiten Stock des Gebäudes kann sich der Besucher im „New York Skyride, mit Hilfe der Simulation eines Hubschrauberfluges, auf eine virtuelle Reise durch die WolkenkratzerSchluchten von New York begeben. Zu besonderen Feiertagen und Anlässen erstrahlt die Fassade in verschiedenfarbigem Lichterglanz. World Financial Center Das „World Financial Center in 200 Liberty Street befindet sich in Lower Manhattan, in Battery Park City, am Hudson River, in direkter Nachbarschaft zum finanziellen Zentrum der Metropole. Entworfen wurde dieser Komplex von Cesar Pelli Associates. In den vier Türmen haben „American Express, „CIBC World Markets, „Dow Jones, „Merrill Lynch und weitere bedeutende Firmen ihren Hauptsitz. Den Mittelpunkt bildet ein Wintergarten, in dem hohe Palmen aus der SonoraWüste in Arizona stehen. Des weiteren befinden sich im Komplex Restaurants, Geschäfte und eine Piazza, die eine sehr schöne Aussicht zum Yachthafen am Hudson River eröffnet. Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Vorführungen sind kostenlos. Der Wintergarten und andere Teile wurden durch den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten im Wintergarten sind im September 2002 abgeschlossen worden. Das frühere WTC bestand bis 2001 aus sechs einzelnen Gebäuden, die vom japanischen Architekten Yamasaki entworfen wurden. Fertig gestellt wurde es im Jahre 1973. Von der Erde, die für den Bau ausgehoben wurde, entstand „Battery Park City. Die Zwillingstürme waren 417 Meter (Nordturm) beziehungsweise 415 Meter (Südturm) hoch, nach dem 443 Meter (mit Antenne 527 Meter) hohen Sears Tower die zweithöchsten Gebäude der USA. Der Nordturm maß mit Antenne sogar 521 Meter. Insgesamt waren hier 1.200 Büros und Organisationen, Ticket Center und Börsen untergebracht. Weitere Wolkenkratzer Der Multimillionär Donald Trump ließ in 725 Fifth Avenue einen Büro und Apartmentturm der Luxusklasse errichten. Der „Trump Tower ist im Stil der Postmoderne erbaut. Über sechs Stockwerke hoch erstreckt sich das prunkvolle Atrium. In den unteren Stockwerken des Gebäudes befinden sich verschiedene Boutiquen, Juweliere und weitere exklusive Geschäfte für die gehobenen Ansprüche, in den oberen Etagen liegen die Apartments. Das „UNHauptquartier in der 1st Avenue 46th Street besteht aus mehreren Gebäuden, Straßen und Parks. Im Jahre 1952 konnte die UNO den Hauptsitz beziehen, nachdem John D. Rockefeller II. (1874–1960) 8,5 Millionen USDollar für den Kauf des Grundstückes spendete und die USA zinsfrei Geld liehen. Die Verwaltung befindet sich im 39stöckigen grünen Glashochhaus und im geschwungenen „General Assembly Building sind der Saal der Vollversammlung und der Besuchereingang zu finden. Kennzeichnend am Gebäude der „New York Life Insurance Company in 51 Madison Avenue. ist das goldene Pyramidendach. Der Architekt Cass Gilbert entwarf das neugotische Gebäude 1928. Das „Paramount Building in 1501 Broadway wurde im Jahre 1927 von Rapp Rapp entworfen. Auffällig ist die nach oben gestufte Spitze, die eine Uhr und ein Globus krönen. Das im internationalen Stil errichtete „Seagram Building in 375 Park Avenue. wurde 1958 eröffnet. Der Block aus bronzenem Glas und Stahl ist nach Plänen des Architekten Mies van der Rohe errichtet worden. Das NobelRestaurant „Four Seasons befindet sich ebenfalls in diesem Gebäude. Seit 1931 zählt das im ArtDeko Stil errichtete „WaldorfAstoria in 301 Park Avenue zu den großen Luxushotels in New York. Es ist noch vornehmer als das ursprüngliche Waldorf. In den Zwillingstürmen sind pompöse Zimmer für Wohlhabende und berühmte Persönlichkeiten vorgesehen. Die Lobby des Gebäudes ist mit Marmorsäulen, Bronze und Mahagoni ausgestattet. Das „Woolworth Building in 322 Broadway wurde 1913 vollendet und war bis 1930 das höchste Gebäude der Welt. Der vom Architekten Cass Gilbert entworfene elegante gotische Wolkenkratzer wird von einem Pyramidendach gekrönt und weist viele Tierornamente auf. Neben dem Hauptquartier der „F.W. Woolworth Company befanden sich Geschäfte und ein Restaurant im Hochhaus. Das Time Warner Center in 10 Columbus Circle besteht wie einst das World Trade Center aus Zwillingstürmen. Mit seiner Fertigstellung anno 2004 ist es der erste Gebäudekomplex, dessen Bauarbeiten nach den Terroranschlägen 2001 abgeschlossen wurden und eines der modernsten Zentren. So befinden sich im Time Warner Center Büros, ein Einkaufszentrum, Fernsehstudios, eine Konzerthalle, ein Theater sowie ein Hotel und Eigentumswohnungen, die man erwerben kann. Brooklyn Bridge Die „Brooklyn Bridge wurde 1883 vollendet und war zur damaligen Zeit die längste Hängebrücke der Welt. Der Ingenieur John August Roebling (1806–1869) konstruierte dieses Wunder der Technik, überlebte jedoch die Fertigstellung nicht. Sein Sohn vollendete das Werk. Um zu prüfen, ob die Brücke große Gewichte tragen kann, wurde der Zirkus Barnum mit zahlreichen Elefanten hinüber geschickt. Vom höher gelegenen Gehweg ist die beeindruckende Skyline von Manhattan in der Ferne und die gotischen Bögen der Brückenpfeiler aus nächster Nähe zu sehen. Fast direkt unter der Brücke befindet sich das edle „River Café im Stadtteil Brooklyn mit bezaubernder Aussicht. Der Anblick der Brücke ist zu jeder Tages und Nachtzeit spektakulär. Gebäude in SoHo Im Stadtviertel SoHo (South of Houston Street) befinden sich zahlreiche Galerien, Antiquitätengeschäfte, Cafés und Museen, zu denen die Außenstelle des „Guggenheim Museum, das „New Museum Of Contemporary Art und das „Museum Of African Art gehören. Sehenswert sind die Lagerhäuser aus den Jahren 1860 bis 1890 mit ihren schön verzierten gusseisernen Fassaden. Das Viertel „CastIron Historic District wurde unter Denkmalschutz gestellt. Zahlreiche von diesen Gebäuden werden heute als Lofts oder Ateliers genutzt. SoHo hat sich in New York inzwischen zu einem angesagten Bezirk entwickelt. Es beherbergt die weltweit größte Ansammlung an Gusseisenarchitektur. Das Gusseisen entdeckte man auf der Suche nach Möglichkeiten, Gebäude schnell und ohne großen Kostenaufwand zu konstruieren. So benutzte man anstelle von schwerem Mauerwerk Eisenträger zum Abstützen der Stockwerke und gewann dadurch Raum für größere Fenster und vor allem für Fassaden. Fast jede Idee eines Architekten ließ sich mit Gusseisen verwirklichen. Die Baumeister gestalteten SoHos Fabriken mit barocken Ballustraden und RenaissanceSäulen. Kirchen Auch die Religion spielt in der Architektur der Weltstadt New York eine große Rolle. In Uptown befinden sich der „Biblische Garten, verschiedene Skulpturen und vor allem die „Cathedral of St. John the Divine. Die unvollendete Kirche ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Stilelementen. Die Bauarbeiten begannen 1892, wurden bei Kriegsausbruch 1939 unterbrochen und Anfang der 1990er Jahre trotz zahlreicher Kontroversen und Geldsorgen sporadisch wieder aufgenommen. Erst zwei Drittel der Kathedrale sind fertiggestellt. Bei ihrer Vollendung, voraussichtlich im Jahre 2050, wird die St. John die größte Kirche der Welt sein – groß genug, um NotreDame de Paris und die Kathedrale von Chartres in sich aufzunehmen. In Uptown steht auch die „Riverside Church mit dem 120 Meter hohen Glockenturm. Die Konstruktionsarbeiten an der gotischen „St. Patrick Cathedral in Fifth Avenue and 50th Street wurden 1888 beendet. Ihr Erbauer James Renwick hat alle Details der gotischen Stilrichtung sorgfältig zusammengetragen. Am westlichen Ende der Wall Street, am Broadway zwischen Rector und Church Street, steht die „Trinity Church im neugotischen Stil, deren Friedhof vielen Koryphäen vergangener Tage als letzte Ruhestätte dient. 1846 nach Plänen des Architekten Richard Upjohn errichtet, war sie 50 Jahre lang das höchste Bauwerk der Stadt. Grand Central Terminal In E. 42nd St. Park Ave., im Zentrum von Midtown, wurde der „Grand Central Terminal zwischen 1903 und 1913 von dem Architektenteam Warren Wetmore aus Minnesota errichtet. Er erstrahlt als eines der bedeutendsten Wahrzeichen in Manhattan. Das Bauwerk verbindet einerseits die Romantik des Reisens und andererseits die Historie eines prächtigen Bahnhofsgebäudes aus der damaligen Zeit. Der „Grand Central Terminal wurde lange nur zur Durchreise genutzt. Nach der umfangreichen Restaurierung reist man jedoch wieder extra zum Bahnhof. Das Gebäude präsentiert sich heute mit vielen exklusiven Geschäften und hervorragenden Restaurants. Dank des Einsatzes berühmter Persönlichkeiten New Yorks wie Jacqueline Kennedy Onassis wurde der Bahnhof vor dem Abriss gerettet und als Wahrzeichen der Stadt ernannt. In den 1990er Jahren ist das Gebäude für 200 Millionen Dollar komplett renoviert worden und glänzt nun in voller Pracht. Die beeindruckende zwölfstöckige Bahnhofshalle ist 142 Meter lang, 50 Meter breit und 46 Meter hoch. An der Gewölbedecke funkeln über 2.500 Sterne in Tierkreiskonstellationen und die riesigen Fenster sorgen für sonnendurchflutete Hallen. New York Public Library Die New York Public Library ist eine der führenden Bibliotheken der USA und eine der drei öffentlichen Bibliotheken in New York. Der Entwurf der New York Public Library in der Fifth Avenue, zwischen 40th und 42nd Sts., erfolgte 1897 von den Architekten Carrère Hastings. Im BeauxArtsStil im Jahre 1911 errichtet, bietet die Bibliothek Platz für mehr als sieben Millionen Bände, 10.000 Zeitschriften. Ihr Status als einer der weltweit führenden Bibliotheken wird belegt durch den Besitz von beispielsweise einer GutenbergBibel, einer Ausgabe der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica und der handgeschriebenen Unabhängigkeitserklärung von Thomas Jefferson. Die ersten Bücher stammen von Johann Jakob Astor (1763–1848). DakotaApartmenthaus Das LuxusApartmenthaus The Dakota (auch DakotaBuilding genannt) an der Ecke 72nd Street und Central Park West wurde von Henry J. Hardenberg zwischen 1880 und 1884 entworfen und in einer damals noch ärmlichen Gegend gebaut. Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Beispiele des neugotischen Baustiles in New York. Hardenbergh war auch der Architekt des berühmten New York Plaza Hotels. Bauherr des „Dakota war Edward Severin Clark, der Inhaber des Singer Nähmaschinen Konzerns, der jedoch die Fertigstellung nicht mehr erlebte. Der Name soll angeblich während der Bauphase entstanden sein, weil das Grundstück damals so weit außerhalb des bebauten Stadtgebietes lag, dass man scherzhaft behauptete, es befände sich bereits im Stammesgebiet der Dakota, einem Indianervolk, dessen Siedlungsgebiet im Norden der USA lag. Als Signum ist über dem Haupteingang die Natursteinplastik eines Indianerkopfes eingelassen. Insgesamt gibt es im Wohnhaus 65 LuxusSuiten, in denen schon Berühmtheiten wie Judy Garland, Leonard Bernstein, Boris Karloff und John Lennon gelebt haben. Der frühere Beatle wurde 1980 direkt vor dem „Dakota erschossen. Seine Witwe Yoko Ono wohnt dort noch heute. Das Gebäude kann nur von außen besichtigt werden. Parks Der Central Park wurde 1853 als Landschaftspark eingerichtet und wird seitdem auch als Volkspark genutzt. Er erstreckt sich heute auf einer Länge von vier Kilometern von der 59th bis zur 110th Straße und 750 Meter Breite zwischen der 5th und der 8th Avenue, und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt. Mit circa 340 Hektar nimmt er etwa fünf Prozent der Bodenfläche Manhattans ein. Er ist der größte Park der Stadt und einer der größten der Welt. In den vergangenen Jahrzehnten ist der Central Park zu einer imposanten Parkanlage angewachsen. Zahlreiche Jogger und InlineSkater nutzen die asphaltierten Straßen im Park zum Sporttreiben. Im Sommer gehen viele New Yorker an den Wochenenden in den Central Park, um sich bei einem ausgiebigen Picknick zu erholen. Im Süden des Parks befinden sich unter anderem ein Zoo und ein Baseballplatz und in der Mitte ein großer See, das „JacquelineKennedyReservoir, sowie das „Metropolitan Museum of Art. In den 1990er Jahren noch sollte das Gebiet oberhalb der 110th Street aufgrund der Nähe zum Stadtteil Harlem und dessen ehemals hoher Kriminalitätsrate gemieden werden. Inzwischen zählt New York allerdings zu den sichersten Großstädten der USA. Der Battery Park ist eine Parkanlage auf der Südspitze Manhattans. Der am Battery Park gelegene Hafen dient als Ausgangspunkt für die Fähren nach Ellis Island, zur Freiheitsstatue, nach Staten Island sowie im Sommer auch nach Governors Island. In der Parkanlage selbst befinden sich neben dem Denkmal des schwedischen Ingenieurs und Erfinders John Ericsson noch zahlreiche weitere Denkmäler. Der Park hat seinen Namen von den Geschützen, die einst hier postiert waren, um den Hafen zu verteidigen. Durch Verlandung und Aufschüttung ist die heutige Küstenlinie jedoch etwas vorgerückt. Die Landaufschüttung ist durch den Aushub für das 2001 zerstörte World Trade Center entstanden. Der Bronx Zoo entstand 1899. Mit mehr als 300 Hektar Fläche ist er der größte Zoo von New York und der größte in einer Stadt befindliche Zoo in den USA. Zum Zoo wird auch der New York Botanical Garden gezählt, der nördlich anschließt. Im Bronx Zoo findet man viele Tierarten, die in freier Wildbahn schon ausgestorben sind. Sport Zu den bekannteren der zahlreichen professionellen Sportmannschaften in New York City zählen unter anderem die Major League BaseballTeams New York Yankees und New York Mets, in der National Football League die New York Giants und die Jets sowie die in der National Basketball Association vertretenen New York Knicks. Die New York Rangers und die Islanders spielen in der National Hockey League und in der Major League Soccer tritt Red Bull New York (ehemals MetroStars) an, das im Jahr 2000 durch die Verpflichtung von Lothar Matthäus in Deutschland bekannt wurden. Namhafte Teams, die ehemals in der Stadt ansässig waren, sind unter anderem die Los Angeles Dodgers (seit 1957, früher Brooklyn Dodgers) und die San Francisco Giants. Die 1901 gegründeten New York Yankees, deren Stadion (Yankee Stadium) im Stadtteil Bronx liegt, gelten seit den 1920er Jahren als der berühmteste und erfolgreichste Klub des gesamten amerikanischen Profisports. Die Yankees gewannen die World Series, die höchste Trophäe des amerikanischen Baseballs, bisher 26 Mal, zuletzt im Jahr 2000. Damit hat der Klub die meisten Titel aller Mannschaften in den vier großen USamerikanischen Profiligen MLB, NFL, NBA und NHL gesammelt. Legendär sind besonders die Meisterschaftswettbewerbe gegen die damaligen Brooklyn Dodgers, die man ubway series nannte. Regelmäßige Veranstaltungen Zu den vielen jährlichen Festivitäten in New York gehört das Chinesisches Neujahrsfest, es beginnt im Januar oder Februar und dauert zehn Tage. St. Patrick Day, der irische Nationalfeiertag, wird jedes Jahr am 17. März mit einem großen Festumzug auf der FifthAvenue gefeiert. Christopher Street Day, die Festtage der Schwulen und Lesben werden jeden Sommer rund um die Welt gefeiert und die Steubenparade, sie zieht jedes Jahr am letzten Samstag im September durch die 5th Avenue bis zum Central Park. Weitere Veranstaltungen sind der Columbus Day, ein riesiger Festumzug jedes Jahr am zweiten Montag im Oktober, die Macy Thanksgiving Day Parade, die seit 1924 jedes Jahr zehntausende Besucher anzieht und seit einigen Jahren live im Fernsehen übertragen wird. Die US Open Tennis Championships in Flushing Meadows, Queens, der New York City Marathon von Staten Island bis zum Central Park und New Years Eve (Silvester) am Times Square. Kulinarische Spezialitäten Die Vielzahl und Verschiedenheit ihrer Bewohner spiegelt sich auch in der Küche New Yorks wider. Die Stadt besitzt etwa 17.300 Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten. Die Restaurants der verschiedenen Bevölkerungsgruppen warten unter anderem mit italienischen, koscheren, asiatischen und indischen Speisen auf. Die sogenannten Delis sind eine New Yorker Institution und bieten ein reichhaltiges Angebot; ihr zentrales Element ist meist ist ein heißes und kaltes Buffet. Zu den typischen New Yorker Speisen gehören Bagel, Pancakes (Pfannkuchen), SoulFood, Sushi, Cheesecake (Käsekuchen), Waldorfsalat, Pizza, Hotdogs und Burger. Eine besondere Spezialität aus der jüdischen Tradition ist das so genannte Knisch (in etwa Kartoffeltasche), das an fast jedem Kiosk erstanden werden kann. Die Stadt ist ein Magnet für erstklassige Küche und Köche. Einige der hervorragendsten Meisterköche und besten Gastronomen der Welt wie Mario Batali, David Bouley, Daniel Boulud, Alain Ducasse, Thomas Keller, Nobu Matsuhisa, Danny Meyer und JeanGeorges Vongerichten betreiben Restaurants in New York. Der renommierte Restauranführer Guide Michelin, von dem eine Ausgabe eigens für New York vorliegt, vergibt darin mehr Auszeichnungen als in jeder anderen getesteten Stadt außer Paris. Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr New York ist durch zahlreiche Autobahnen mit dem Rest des Landes verbunden. Für die Anfahrt mit dem eigenen Fahrzeug gibt es verschiedene Möglichkeiten: Route 495 führt von New Jersey kommend durch den Lincoln Tunnel und aus Richtung Osten durch den QueensMidtown Tunnel nach Midtown Manhattan. Aus Richtung Südwesten führen die Interstate I95 (New Jersey Turnpike) und die I 78 durch den Holland Tunnel zur Canal Street beziehungsweise Spring Street in der Nähe von SoHo und TriBeCa. Aus Richtung Norden erreichen der I87 (New York State Thruway) und der I95 die Ringstraßen Manhattans. Besonders an den Tunneln und Brücken kommt es immer wieder zu Staus, auch weil dort in Regel Maut kassiert wird. In New York befinden sich zwei Flughäfen: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem gibt es noch den Newark Liberty International Airport, der zwar am nächsten an Manhattan liegt und der älteste Flughafen in der New York Region ist, sich jedoch in Newark, New Jersey befindet. La Guardia wird überwiegend für Inlandsflüge verwendet. Die beiden Flughäfen liegen in Queens. Die Flughäfen befördern pro Jahr insgesamt über 90 Millionen Fluggäste mit über eine Million Flügen. In New York befinden sich zwei wichtige Bahnhöfe für den Zugverkehr: Grand Central Terminal und Pennsylvania Station. Grand Central liegt auf der East Side, in Midtown, Penn Station dagegen auf der West Side. Beide Bahnhöfe besitzen Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Bus und UBahnlinien. Im Grand Central Terminal (oft auch Grand Central Station genannt) enden gegenwärtig die Pendlerzüge der „MetroNorth Commuter Railroad in Richtung Westchester County, Putnam County, Dutchess County, Fairfield County und New Haven County. Der Grand Central Terminal wurde am 2. Februar 1913 als Kopfbahnhof eingeweiht und ist seitdem der größte Bahnhof der Welt – er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise enden. Der Bahnhof liegt auf zwei Ebenen, 41 Gleise enden auf der oberen, 26 auf der unteren Ebene. An der „Penn Station halten die Fernzüge mehrerer Eisenbahngesellschaften, unter ihnen auch die Züge der Amtrak. Pennsylvania Station ist wie die Überland Busbahnhöfe „Port Authority Bus Terminal und „George Washington Bus Station ein Kontenpunkt für mehrere UBahnlinien. Nahverkehr Die Straßen von New York haben eine Länge von 10.200 Kilometern. Das gitterförmige Straßennetz in Manhattan ist nummeriert und unterteilt in Ost und West (mit der Trennung an der 5th Avenue). Die Ausnahme bildet hier das unterste Downtown, wo dieses Gittersystem historisch bedingt sein Ende findet. In Brooklyn und Queens gibt es ähnliche Gitternetze, die aber historisch bedingt eine eher unregelmäßige und von Brüchen gekennzeichnete Struktur aufweisen. Bezüglich der benutzten Verkehrsmittel ist New York eine sehr unamerikanische Stadt, denn die meisten Bewohner benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Auf den Straßen Manhattans fahren nur circa 50 Prozent Privatfahrzeuge – das Bild wird vor allem durch die zahlreichen Taxis geprägt. Die Ursache sind unter anderem hohe Parkgebühren sowie hohe Gebühren für Brücken und Tunnel. New York besitzt insgesamt über 12.000 „Licensed medallion taxis, die sogenannten „Yellow Cabs. Die Farbe gelb wurde von John Daniel Hertz (1879–1961) ausgewählt, der im Jahre 1907 die „Yellow Cab Company gründete. Eine Untersuchung der Universität von Chicago hatte ergeben, dass gelb die am leichtesten zu erkennende Farbe ist. Neben den „Yellow Cabs, die man anhalten kann, indem man die Hand hebt, gibt es noch zahlreiche „car services, die man bestellen muss. Trotz der kürzlichen Gebührenanhebung im Jahre 2004 sind Taxifahrten in New York immer noch relativ günstig. Einheimische benutzen oft die noch günstigeren halblegalen „Gypsy Cabs, die ebenfalls auf Handzeichen am Straßenrand anhalten. Touristen sollten diese Art der Beförderung allerdings meiden, da keine Taxameter vorhanden sind. Das New Yorker UBahnNetz, das in weiten Streckengebieten einen 24Stunden Service bietet, ist eines der größten der Welt. Der erste Tunnelabschnitt wurde am 28. Oktober 1904 von der Interborough Rapid Transit (IRT) eröffnet. Rund 6.000 Wagen der UBahn verkehren auf 27 Linien mit 476 Bahnhöfen. Das Netz hat eine Länge von 407,2 Kilometer – davon sind 393,3 Kilometer für den öffentlichen Verkehr bestimmt. 371,1 Kilometer werden von der New York City Transit Authority betrieben (NYCTA) und 22,2 Kilometer von der Port Authority TransHudson (PATH). Letztere verkehrt zwischen Manhattan und New Jersey. Die Subway befördert wochentäglich 4,5 Millionen und jährlich 1,5 Milliarden Fahrgäste. Täglich werden 7.400 Zugfahrten durchgeführt. Für den Pendlerverkehr in Richtung Long Island ist die Long Island Railroad (LIRR) zuständig. Die Vorortszüge von New Jersey Transit transportieren Pendler von New Jersey nach New York. Zusätzlich existiert ein gut ausgebautes BusNetz. In der Stadt verkehren über 4.000 Busse auf 235 Linien mit über zwei Millionen Fahrgästen an Wochentagen (jährlich 666 Millionen). Zwischen dem 8. Oktober 1921 und 26. Juli 1960 fuhren Trolleybusse in New York. Am 26. November 1832 eröffnete die New York and Harlem Railroad die erste Pferdestraßenbahn der Welt in der Stadt. Ab 1893 wurde das Straßenbahnnetz teilweise elektrifiziert, das Verbot von Oberleitungen und die technisch aufwendigeren Unterleitungen sorgten dafür, dass New York einen der letzten Pferdebahnbetriebe der USA hatte. Der Großteil des Netzes wurde so schon vor 1922 eingestellt. 1956 fuhr über die GeorgWashingtonBrücke die letzte Straßenbahn aus Jersey City, wo sie seit 15. April 2000 wieder verkehrt, nach Manhattan. In New York werden 29 ständige und saisonale Fährlinien betrieben. Die kostenlose Staten Island Ferry verbindet Manhattan und Staten Island. Zusätzlich verkehren zahlreiche kommerzielle Fähren über den Hudson sowie verschiedene Fähren die Brooklyn mit Manhattan verbinden. Bildung Zu den vielen hervorragenden Hochschuleinrichtungen zählen unter anderem die Columbia University (eröffnet 1754), die Cooper Union for the Advancement of Science and Art, die City University of New York, das Barnard College, die New York University, das 1887 eröffnete Pratt Institute, die Fordham University, die Rockefeller University sowie die Manhattan School of Music (eröffnet 1917). Die ColumbiaUniversität liegt in Morningside Heights, gleich nördlich von der Upper West Side, im Stadtteil Manhattan und gehört zu der sogenannten „Ivy League, den EliteUniversitäten im Nordosten der USA (wie Yale, Princeton, Harvard und andere). Sie wurde 1754 als King College unter königlichem Erlass von König Georg II. gegründet und ist die älteste Höhere Schule im Staat New York sowie die fünftälteste des Landes. Columbia gilt als eine der angesehensten Universitäten der Welt. Die New York University (NYU) ist eine weltbekannte EliteUniversität. Sie ist die größte private Universität der Vereinigten Staaten mit insgesamt 39.408 Studenten (Herbst 2004) – davon 20.212 im Grundstudium, 15.884 im Hauptstudium und 3.312 Doktoranden. 4.000 der Studenten kommen aus über 100 Ländern. Der Campus der Universität liegt im Greenwich Village in Manhattan. Die Universität besteht aus 14 Fakultäten und Colleges. Sie wurde am 21. April 1831 von einer Gruppe prominenter New Yorker, unter ihnen der ehemalige U.S.Finanzminister Albert Gallatin, gegründet und ist renommiert für ihre Fakultäten der Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaft, Jura, Medizin, Informatik, Mathematik, Philosophie, Politikwissenschaften und der Neurowissenschaften. In den Rankings des U.S. News and World Report und anderen Publikationen sind die Fakultäten der Universität regelmäßig unter den Top 25 zu finden, so beispielsweise die NYU Stern School of Business die School of Law, die Robert F. Wagner School of Public Service. Die Tisch School of the Arts ist eines der berühmtesten Zentren für Musik, Theater, Regie und Bühnenausbildung. Die Fakultät für Philosophie ist weithin als eine der besten des Landes bekannt. Die Aufnahme an der Universität ist, abhängig von der Fakultät, sehr selektiv. Sie wurde in Umfragen des Princeton Report unter CollegeBewerbern als die „Nr. 1 Traumschule bezeichnet und hat 2004 und 2005 unter allen Nordamerikanischen Universitäten den größten Bewerbungsandrang bewältigt. Zu den bedeutendsten Bibliotheken der Stadt gehören die New York Public Library mit etwa zehn Millionen Büchern und das Schomburg Center for Research in Black Culture.