Arbeitsblatt: Klimazonen

Material-Details

Einführung in Klimazonen, kleine Versuche Erweiterungen und leichte Anpassungen der Unterlagen von Rahel B. (Spitzname). An dieser Stelle besten Dank für die hervorragende Arbeit.
Geographie
Anderes Thema
7. Schuljahr
10 Seiten

Statistik

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663
22
06.01.2012

Autor/in

Leaferis (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Klimazonen Klimadiagramme Klimadiagramme zur Seite 3 (Kopiervorlage) 1 Klimazonen 2 Lösungen zu den Seiten 1-7 Seite 1: Wetter und Klima Wetter: momentaner Zustand der Atmosphäre (z.B. Bewölkung, Regen, Hitze). Das Wetter kann sich schnell verändern. Klima: gemitteltes Wetter: Über mehrere Jahre hinweg wird das Wetter gemessen und ein Mittelwert bestimmt. Das Klima verändert sich nur sehr langsam. Seite 2: Klimazonen Kalte Klimazone Viel Schnee und Eis; sehr kalt; fast keine Vegetation Gemässigte Klimazone „wie bei uns; viel Wald; landwirtschaftliche Nutzung (Äcker und Wiesen); unterschiedliche Jahreszeiten; deutliche Höhenunterschiede Subtropische Klimazone Karg (trocken und unfruchtbar); heiss; niedriges Pflanzen; nur vereinzelt Sträucher und Bäume; weite Flächen und vereinzelt Berge; Sand und Kies Tropen Dichtes, intensives Grün; „Urwald; feucht und heiss; verschieden hohe Bäume Zusatzfragen: 1. Wo würdest du dich wohl fühlen? Und warum? 2. Wo würdest du welche Kleidung mitnehmen? Seite 3: Eigenschaften der Klimazonen Zuordnung der Klimadiagramme: Kairo (Ägypten) Subtropische Zone Luzern (Schweiz) Gemässigte Zone Isfjord (Spitzbergen) Kalte Zone Yangambi (Kongo) Tropische Zone Seite 4: Klimadiagramm • • • • • Was kann man alles an einem Klimadiagramm erkennen? Temperaturmaximum (Monat) und –minimum (Monat) Amplitude (Differenz zwischen Maximum und Minimum) Niederschlagmaximum (Monat) und –minimum (Monat) Niederschlagsverteilung (ganzjährige Niederschläge oder im Sommer stärker) Trocken-/Regenzeit (Monat) – wenn vorhanden Klimazonen - - - - • • • • • • 3 Jahreszeiten bestimmen? In welcher Klimazone kann der Ort liegen? Liegt der Ort auf der Nord- oder Südhalbkugel? Aussagen zum Pflanzenwachstum? Beispiel: Temperatur Höhenlage: Haben zwei Diagramme eine sehr ähnliche, aber parallel verschobene Temperaturkurve, so liegt der Ort mit der niedriger liegenden Temperaturkurve höher. Lage zum Meer: Orte, deren Lage nahe zum Meer ist, besitzen im Vergleich zu Orten mit kontinentaler Lage eine geringere Jahrestemperaturamplitude. Breitenlage: Die Temperaturamplitude nimmt zu, je weiter im Norden ein Ort liegt (auf der Nordhalbkugel) und je weiter im Süden (auf der Südhalbkugel). Nord-Süd-Halbkugel: Liegt der wärmste Monat im Bereich von Juni bis August, so liegt der Ort auf der Nordhalbkugel. Niederschlag Lage zum Meer: je kontinentaler ein Ort liegt, desto weniger Niederschlag hat dieser Ort. (Vorsicht: Gebirge) Regenzeiten in den Tropen: dauernd sehr hohe Niederschläge um den Äquator Seite 6: Versuche zu Luftzirkulation Das Rad dreht sich. Die Flamme zeigt ins Rauminnere, da unten kalte Luft angesogen wird. Die Flamme zeigt nach draussen, da die warme Luft oben durchs Fenster entweicht. Merke: Warme Luft steigt. Zum Ausgleich wird unten kalte Luft angesogen. Versuche zu Wasserkreislauf Das Wasser steigt in Form von Dampf. Der Dampf kondensiert am kalten Pfannendeckel. Die vielen kleinen Wassertröpfchen verschmelzen zu grossen und fallen. Merke: Durch die Sonneneinstrahlung verdampft Wasser der Erdoberfläche und steigt in Form von Dampf auf. Kühlt sich der Dampf wieder ab bilden sich Wolken. Verschmelzen dann die viele kleinen Wassertropfen zu grossen, regnet es. zu Bild 1 Klimazonen 4 Die warme feuchte Luft steigt am Äquator durch Erwärmung auf. Die mitgeführte Feuchtigkeit wird ausgeschieden (Kondensation). Dies geschieht im Tagesablauf beim Höchststand der Sonne (12.00- 14.00 Uhr). Die Folge davon sind Mittagsregen mit Gewittern. Beim senkrechten Sonnenstand (Zenitstand) erfolgt dies jeden Tag und sehr ausgiebig. Die Folge davon sind zwei Regenzeiten pro Jahr. zu Bild 2 3 In den Tropen (23.5N- 23.5S) folgen die Regenfälle dem „wandernden Sonnenstand. An den Wendekreisen folgt auf die Regenzeit eine lange Trockenzeit. Das ganze System der Druckzonen (Winde, Niederschläge und Regenzeiten) verschiebt sich im Jahreslauf mit dem wandernden Zenitstand der Sonne. Die Grundzüge des afrikanischen Klimas Die Luft in der heissen Zone zu beiden Seiten des Äquators wird während des ganzen Jahres sehr stark erwärmt und steigt empor. Aufsteigende Luft empfinden wir nicht als Wind. Darum liegt hier die Region der Kalmen, der Windstille. Die aufgestiegene Luft strömt in der Höhe nach Süden und Norden, kühlt sich dabei ab und fällt bei 30-35 nördl. wie südl. Breite senkrecht zur Erde zurück. Auch hier herrscht Windstille, weil der Mensch diese absteigende Luftbewegung nicht wahrnimmt. Es sind die Regionen der Rossbreiten. Über der Erde strömt dann unaufhörlich zum Ausgleich die Luft zum Äquator zurück. Diese ständig von nach bzw. von nach wehenden Winde heissen Passate. Durch die Erdumdrehung werden sie nach Westen hin abgelenkt und sind also NO- bzw. SO-Winde. Ihrer Beständigkeit und Trockenheit ist die Entstehung der Sahara und anderer Wüsten zuzuschreiben. Ganz Mittelafrika liegt zwischen den Wendekreisen. Es ist das Gebiet der Tropen. In dieser Zone scheint die Sonne senkrecht vom Himmel. Man sagt, sie steht im Zenit. Am 21. März beginnt die Sonne ihren Weg über die nördliche Erdhalbkugel, am 23. September den über die südliche. Jedesmal, wenn die Sonne über einer Landschaft den Höchststand erreicht, beginnen die Regenzeiten. Sie entstehen dadurch, dass sich unter den senkrecht einfallenden Sonnenstrahlen das Land am Vormittag schnell erwärmt. Grosse Mengen von Wasser verdunsten und steigen empor. Am Nachmittag kühlt sich die Luft ab, der Wasserdampf verdichtet sich zu Wolken, und schon bald schüttet es Wassermassen in Strömen vom Himmel. Gewitter von unvorstellbarer Gewalt begleiten diese Regengüsse. Nahe am Äquator tritt die Regenzeit zweimal im Jahr auf, nach den Wendekreisen hin nur einmal. Sie dauert hier dafür längere Zeit. Die Jahreszeiten der Tropen werden also nur nach dem Wechsel von Trockenzeit und Regenzeit unterschieden. Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt es nicht. Klimazonen 5 Seite 9: Die Niederschläge hängen ab vom wandernden senkrechten Sonnenstand (Zenitregen) nach Norden (23.5N) und nach Süden (23.5S). So ergibt sich fasst symmetrisch zum Äquator ein Bild von abnehmenden Niederschlags- und Vegetationszonen. Klimafaktoren Geographische Breite: Kalte Zone: flacher Einfallswinkel der Sonne Gemässigte Zone: Einfallswinkel der Sonnenstrahlen steiler als in der kalten Zone Subtropische Zone: Sonnenstrahlen noch steiler einfallend Tropische Zone: sehr steiler bis senkrechter Einfallswinkel der Sonne Einfluss der geographischen Breite auf das Klima: Die Sonne wärmt mit ihren Sonnenstrahlen unsere Erde. Am Äquator fallen die Sonnenstrahlen fast senkrecht auf die Erde. Deshalb ist es dort sehr warm. An den Polen fallen die Sonnenstrahlen sehr flach auf die Erde und müssen eine grössere Fläche erwärmen. Deshalb ist es dort sehr kalt. Mehr Niederschlag in Bordeaux als in Wien: Weil Bordeaux näher am Meer liegt als Wien. Temperaturamplitude Bordeaux und Wien: Die Temperaturamplitude in Bordeaux muss kleiner sein als die in Wien, weil Bordeaux am Meer liegt (maritimes Klima) Nänikon/Davos: Da Davos viel höher liegt als Nänikon, muss Davos viel kälter sein.