Arbeitsblatt: Interkulturelle Kompetenz "La invasión alemana en Mallorca"

Material-Details

Lernaufgabe für interkulturelle Kompetenz, erstellt im fachdidaktischen Seminar Spanisch.
Spanisch
Anderes Thema
12. Schuljahr
16 Seiten

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03.02.2012

Autor/in

cocoon (Spitzname)
Land: Deutschland
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Textauszüge aus dem Inhalt:

FD 2 Lernaufgabe – Förderung von interkultureller Kompetenz 1. Allgemeine Angaben Titel der La invasión alemana Lernaufgabe Jahrgangsstufe 12. Klasse, 6. Angezieltes Lernjahr Lernjahr Kompetenznivea Thema Inhalt Kommentar zu einem Text über deutschen Tourismus und Aktivitäten Kommunikative deutsche Migration auf der spanischen Insel Mallorca die Fähigkeit erwerben, seine eigene Meinung zu äußern Kompetenzen Sprachliche Mittel Methodische Redemittel zur Meinungsäußerung Analyse eines Textes, Filterung von Informationen Kompetenzen Interkulturelle Kulturelles Hintergrundwissen, Auseinandersetzung mit Kompetenzen Material und spanischen Deutschlandbildern Internet, Text, Computer B2 Hilfsmittel 2. Schülermaterial In der Lernaufgabe zur Förderung von interkultureller Kompetenz geht es um die Beschäftigung mit spanischen Bildern über deutsche Urlauber und deutsche Migranten auf Mallorca. Dieses geschieht mithilfe eines authentischen Textes, der die Problematik des Tourismus auf Mallorca aus spanischer Sicht beinhaltet. Die Schüler sollen sich mit den Fakten des mallorquinischen Tourismus und Migration sowie der polemischen Darstellung des Verhaltens deutscher Urlauber auf Mallorca beschäftigen und eine Replik auf den Text schreiben, der im Internet als Kommentar veröffentlicht wird. Dadurch sollen sie sensibilisiert werden für das Verfahren der Legitimation von Ressentiments gegenüber Fremden durch das Benennen von Sachverhalten. In diesem Beispiel dient im Text der Sachverhalt, dass deutsche Rentner sich ein Haus auf Mallorca kaufen als Beispiel für deutsche Rücksichtslosigkeit und die Tatsache, dass die Familie Graf sich ein riesiges Anwesen kauft als Zeugnis deutscher 1 Maßlosigkeit. Andererseits sollen die SuS dabei die Faktenlage berücksichtigen, dass der Tourismus für die Einwohner auf Mallorca auch Nachteile bedeuten kann, dabei sowohl den Perspektivenwechsel vollziehen ohne jedoch die kritische Distanz aufzugeben. 2.1 Bezug zur interkulturellen Kompetenz Im Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen wird die Interkulturelle Kompetenz als soziokulturelles Orientierungswissen, als verständnisvoller Umgang mit kultureller Differenz sowie als praktische Bewältigung interkultureller Begegnungssituationen definiert (vgl. Grünewald/Küster:2009, S. 91). Bei der interkulturellen Kompetenz handelt es sich also im engeren Sinne um eine Ausgewogenheit von situativer Anpassung unter Einbeziehung der eigenen persönlichen Faktoren sowie äußeren Faktoren und Gegebenheiten des Gegenübers. Eine interkulturelle Situation tritt dann auf, wenn zwei oder mehr Menschen verschiedener Kulturen in Austausch miteinander treten. Die interkulturelle Handlungsfähigkeit gilt heutzutage als Leitziel des modernen Sprachunterrichts. Hierunter werden eine Reihe von Kompetenzen verstanden, die verschiedene Gesichtspunkte aufweisen, wie z.B. kommunikative und interkulturelle, sowie methodische als auch lernstrategische Aspekte. Zu diesen Aspekten zählen u.a. die kommunikativen Sprachlernbewusstheit, sowie Fertigkeiten, Einsichten in die Sprachbewusstheit und kulturelle von Bedingtheit Verhaltensmustern und Wertesystemen, ebenso wie Text- und Medienkompetenzen und die Beherrschung von Methoden des selbstständigen und kooperativen Lernens (vgl. Grünewald/Küster: 2009, S. 213). An verschiedenen Stellen wurde immer wieder versucht diese ganz unterschiedlichen Kompetenzen in bestimme Modelle einzuteilen, so z.B. das sogenannte Strukturmodell von M.C. Gertsen von 1990. Hier wird die interkulturelle Kompetenz in drei Dimensionen eingeteilt, in eine affektive, eine kognitive und eine konative Dimension. Bolten (2003) hingegen bildet vier interdependente Kompetenzbereiche die erst zusammen und bei erfolgreicher Anwendung eine interkulturelle Kompetenz ausmachen. 2 Das Erlernen einer Fremdsprache bedeutet nicht nur das Erlernen der Sprache an sich, sondern umfasst vielmehr auch die Auseinandersetzung mit kulturellen Normen und Werten der fremden sowie der eigenen Kultur und trägt auf diese Art und Weise zur Bildung der Persönlichkeit und zur Öffnung der individuellen Horizontes bei. Diese Öffnung stärkt die Fähigkeit zur Verständigung und Kooperation über nationale Grenzen hinweg, sodass man im entfernten Sinne beim Erlernen einer Fremdsprache sogar von einer Art Friedenssicherung sprechen kann. Bei einer Analyse der Bildungsstandards für den Mittleren Schulabschluss fällt auf, dass die interkulturellen Kompetenzen neben den methodischen und kommunikativen Kompetenzen als eine der drei Hauptkompetenzen genannt werden, die den Bildungswert des Fremdsprachenlernens ausmachen. (vgl. Grünewald/Küster: 2009, S. 213-214) In unserer Lernaufgabe geht es sowohl um die bei Grünewald und Küster (2009, S. 217-219) genannte Methodik des Interkulturellen Lernen mithilfe von Sensibilisierung und Wahrnehmungsschulung in Kombination mit des kognitiv ausgelegten Verfahrens der Bewusstseinsbildung und des Kulturvergleichs. (vgl. Grünewald/Küster: 2009, S. 217-219) 2.2 Pretask – Task – Posttask Pretask: Das Bild vom Text „Mallorca: invasión alemana wird gezeigt und Vermutungen werden angestellt, wo das Bild aufgenommen wurde. Im Klassengespräch wird eine MindMap zum Thema Mallorca erstellt, die zuvorderst ein Cluster darstellt, da die SuS möglichst sich spontan und ungefiltert äußern sollen. Danach gibt es ein Gespräch zum Zusammenhang zum Foto und zu Fragen wie sie sich selber als Urlauber sehen und welche Vorurteile über Deutsche im Ausland bekannt sind. Im Anschluss wird sich mit einem Text beschäftigt der humoristisch „typisch deutsche Urlaubstypen beschreibt. Task: 3 Die SuS lesen arbeitsteilig den Text „Mallorca: invasión alemana. In Gruppenarbeit werden zum jeweiligen Textpart Vorurteile, Polemik und sachliche Informationen herausgesucht und tabellarisch zusammengetragen. Nach der Präsentation der Tabelle sollen die SuS in Einzelarbeit einen Kommentar zum Text schreiben, der im Internet veröffentlicht werden soll. Die SuS bekommen Websites, in denen sie über die einzelnen Felder nachforschen können. Der Kommentar kann zu einem Themengebiet geschrieben sein Ökonomie, Verhalten der Touristen, Integration spanische Abwehrhaltung- und soll sich auf die Art der Darstellung im Text beziehen und diese beurteilen.(AB siehe Anhang) Nach Abschluss stellen einige Schüler ihren Text vor und er wird hinsichtlich seines Bezuges zu den Sachverhalten die den Tourismus und die Migration auf Mallorca ausmachen besprochen, sowie hinsichtlich der gelungenen Kritik an der Pauschalisierung „deutschen Verhaltens. Posttask: Compara después de haber tratado el tema turismo migración en Mallorca tu perspectiva del tema con tu punto de vista anterior. a) De qué forma el trato de la temática ha ampliado cambiado tu actitud hacia el turismo la migración en Mallorca. Ha añadido nuevos conocimientos? Si la lectura ha confirmado tu postura inicial – ¿por qué? An dieser Stelle wird die MindMap der ersten Stunde ergänzt (siehe Anhang). b) Te parece adecuado el estilo del texto „Mallorca: invasión alemana? ¿Representa prejuicios? ¿Hay una problemática similar en Alemania? ¿Cómo está representada en la prensa? 3. Methodisches Vorgehen Pretask 4 Zum Beginn der Pretask wird das im Text „La invasión alemana vorkommende Foto und/oder andere Fotos deutscher Touristen auf Mallorca den SuS gezeigt. Durch das hierbei entstehende Klassengespräch wird das Sprechen der SuS gefördert. Die folgende Teilaufgabe der Pretask fördert das gemeinsame Arbeiten und den Gedankenaustausch, da hierbei eigene Sichtweisen und Erfahrungen ausgetauscht werden können. Ebenfalls wird die Sprachkompetenz durch das Zusammenfassen in Stichworten in der Fremdsprache geübt. Die Ergebnisse werden nun im Klassengespräch ausgetauscht und in einem weiteren Schritt als Assoziogramm an der Tafel festgehalten. Die SuS sollten versuchen Oberbegriffe für ihre gesammelten Stichworte zu finden und diese dann in einen Zusammenhang mit dem am Anfang gezeigten Foto stellen. Ebenfalls sollte beleuchtet werden, wie die Sicht auf das eigene Verhalten als Urlauber ist und welche Vorurteile gegenüber deutschen Touristen im Ausland bekannt sind. Hierbei wird die Selbstreflexion trainiert. Task Zunächst wird das Wissen der Pretask durch erneutes Zeigen der MindMap reaktiviert. In der Task wird dann das Lesen und Leseverständnis geübt. Die SuS bekommen einen Text gereicht. Nachdem der Text in Einzelarbeit gelesen wurde, sollen sich die SuS in Gruppenarbeit über die neu erworbenen Informationen austauschen und eine Tabelle hierzu am Computer fertigen. Hierdurch wird neben der Sozialkompetenz auch die Medienkompetenz gefördert. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit im Plenum vorgetragen. Die SuS sollten ebenfalls ihrem persönlichen Gefühl und ihrer Meinung zum Text Ausdruck verleihen. Hierdurch wird das Sprechen und Hörverstehen, sowie die Präsentation als eine Art Medienkompetenz geübt. Im weiteren Verlauf suchen die SuS nun nach Informationen im Internet und schreiben einen Kommentar zum gelesenen Text. Hierbei wird abermals die Medienkompetenz sowie auch das Schreiben trainiert. Zum Ende der Task können einige SuS ihre verfassten Kommentare der Klasse vorstellen. Hierdurch wird die Sprachkompetenz gefördert und die SuS können lernen Präsentationen ebenfalls auf einer Fremdsprache durchzuführen. Posttask 5 In der Posttask müssen sich die SuS mit ihrer persönlichen Meinung auseinandersetzen: ihrer Meinung vor und nach Betrachtung des Themas. Hierbei wird ihre Reflexionskompetenz geschult. Außerdem wird die interkulturelle Kompetenz geschult, da die SuS sich mit verschiedenen Bildern über Deutsche im Ausland im gesamten Verlauf der Lernaufgabe auseinandersetzen mussten. 4. Arbeitsprotokoll Das erarbeitete Wissen über die interkulturelle Kompetenz eröffnete ein weites Feld an Möglichkeiten, dass sich aber sofort wieder verschloss wenn es um die Anwendung bei der Konzeption von Lernaufgaben ging. Die interkulturelle Kompetenz soll eine Reflektion auslösen ohne, dass dieses Nachdenken zu einem sichtbaren, abfragbaren und somit auch bewertbaren Produkt führt. Dieses erschien uns wirklich schwierig, zumal es wenige Beispiele für solche Aufgaben gibt. Wir hielten uns an die von Grünewald (2009, S. 213-225) vorgeschlagenen Themenfelder und diskutierten, welche wir nehmen sollten. Uns erschien dabei am interessantesten die SuS mit Urteilen über Deutsche von Spaniern zu konfrontieren und sich dazu äußern zu lassen. Dafür suchten wir nach geeigneten Texten im Internet, da dieser Text authentisch sein sollte und die Möglichkeit bestehen sollte darauf zu reagieren. Dabei kristallisierte sich immer mehr das Thema Mallorca heraus, da sich hierzu sowohl auf deutschsprachigen als auch spanischsprachigen Internetseiten viel Kontroverses zu lesen fand. Andere Urteile über den deutschen Charakter, oder deutsche Männer waren teilweise sehr beleidigend formuliert und erschienen uns nicht angemessen. Leider ist dieser Text schon etwas älter, was bei uns die Frage auslöste, ob es diese Vorbehalte gegenüber dem deutschen Pauschalurlauber oder „Luxusrentner nicht mehr gibt. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass sich das Thema für die Presse totgelaufen hat. Blogs mit sehr emotionalen Kommentaren zu diesem Thema gibt es reichlich, schienen uns aber nicht adäquat. Das Thema Mallorca, als Ort der Begegnung von Spaniern und Deutschen, bietet die Möglichkeit interkulturelle interessensgesteuerten Konflikte zu Stellungnahmen diskutieren und und die ungefilterten verschiedenen Emotionen zu kennzeichnen. Wir hatten sehr viele Texte zur Auswahl und haben uns für einen entscheiden, der sowohl polemisch ist als auch sachliche Informationen bietet. Wir 6 entschieden uns für die Pretask einer MindMap, die die Erfahrungen der Schüler und ihr Vorwissen aktiviert, die man im Anschluss nach der Bearbeitung des Textes als Posttask nochmal vergleichend anschauen und ergänzen kann. Um die Sensibilisierung der Wahrnehmung für das Erkennen und Funktionieren von Vorurteilen zu schulen, erschien uns ein gesteuertes Filtern des Textes auf diese Mechanismen für sinnvoll. Deswegen haben wir diese Aufgabe für einen höheren Jahrgang angesetzt, da Textkompetenz hierfür Voraussetzung ist. Diese Analyse diente unserer Vorstellung nach als eine Grundlage für den Kommentar. Die andere sollte entweder eine Beschäftigung mit den im Text genannten Sachverhalten sein und/oder eine emotionale Reaktion, die dann besprochen werden kann. Dafür erschien uns die Posttask sehr wichtig, da nicht nur der Kommentar als Grundlage für die Beurteilung von gewonnener interkultureller Kompetenz dient, sondern auch die Reflektion über einen möglichen Perspektivenwechsel und das Durchdringen der Vielschichtigkeit dieses Themas, wobei sich auch mit dem Gefühl des Angriffs aufgrund von nationaler Zuordnung (von sich selber oder von außen), auseinandergesetzt werden sollte. Ob dieser hohe Anspruch in den von uns gestellten Aufgaben erfüllt wird bleibt noch zu klären. 5. Sachanalyse Das Thema Mallorca eignet sich um interkulturellen Kontakt zwischen Deutschen und Spaniern zu bearbeiten. Dabei soll eine Umkehrung der Perspektive vorrangig sein. Welche Vor-und Nachteile sehen die Spanier in der Präsenz von Deutschen und auf welche Weise wird dieses thematisiert. Wessen Interessen sind dabei vorrangig? Der deutsche Tourismus auf Mallorca ist nicht nur in Spanien ein Thema, sondern kommt immer wieder in den deutschen Medien vor, mit der dazugehörigen Polemik. Der bestimmende Ton ist dabei Ironie und Distanz zu dem Verhalten der deutschen Touristen (wie Berichte über Ballermann) und der Tatsache, dass Tausende Urlauber aus Deutschland sich auf Mallorca aufhalten (Bezeichnung von Mallorca als 17. Bundesland; Es wird über Umfragen berichtet, die festhalten wie peinlich den Deutschen dieses Verhalten ihrer Landsmänner und – frauen im Urlaub ist. 7 Die Tourismusbranche auf Mallorca versucht gegen den Imageschaden durch alternative Angebote wie Radsport in Tratamuntana oder turismo rural anzuarbeiten und auch die Bestimmungen über maximale Dezibelzahlen und Ladenschlusszeiten werden strikter. Auch die Bebauung will einen Kontrapunkt setzen gegen die „Bettenhochburgen und eine intimere und familiärere aber trotzdem konkurrenzfähige Urlaubsbehausung anbieten. Widersprüchlich sind die Ansichten zum „Nobeltourismus und auch „Qualitätstourismus, da diese Begriffe scheinbar den ökologischen Interessen genügen, aber lediglich vorrangig ökonomischen Belangen gerecht werden. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der „Qualitätstourismus nachhaltig durch z.B. den Bau und Erhalt von Yachthäfen und Golfplätze die Natur schädigt und gegenüber dem Pauschaltourismus ökologisch schädlicher ist. (vgl. Schmitt, Thomas) Zu vergessen ist dabei nicht, dass die Entwicklung zum Pauschaltourismus seit den 60er Jahren einen großen Eingriff in das soziale, kulturelle und ökologische Leben auf Mallorca bedeutet hat (vgl. Brunold, Andreas Otto S.227). Die Deutschen stellen 40% der Nachfrage für Tourismus auf Mallorca da. Dieser Tourismus fördert die ökonomische Abhängigkeit, den Anstieg der allgemeinen Lebenshaltungskosten, wie den Anstieg vom Bodenpreis, der so hoch steigt, dass die Einwohner sich den Erwerb nicht leisten können. In Hochsaison stellt die Anstellung im Tourismusbetrieb fast einzige Arbeitsmöglichkeit dar, was zur unvermeidlichen hohen Arbeitslosigkeit außerhalb der Saison führt. (vgl. Schmitt, Thomas, S.3) Problematisch ist auch das Thema der Integration. Auf Mallorca leben viele Deutsche ohne die costumbres alemanes aufzugeben, was sich äußert in deutschen Bäckereien, Restaurants und Zeitungen, Radiosendern und „ghettos turísticos, Die Sprachbarrieren- werden als Verhinderung für Interkulturalität gesehen. (vgl. Brunold, Andreas Otto S.227 S.229) 8 6. Literaturverzeichnis • • • • • • • Brunold, Andreas Otto (2007):¿Sueño pesadilla en Mallorca? Un proyecto pedagógico interdisciplinario adecuado la cultura de ocio diversión. PASOS Revista de Turismo Patrimonio Cultural. Auf: Vol. 5 (2).S.225-242. Zugriff: 02.02.2010 Grünewald,, Andreas/Küster, Lutz (2009): Fachdidaktik Spanisch.Klett, Kallmeyer:Seelze. Heimann, Andreas: 100 Jahre Mallorca-Tourismus. Das 17. deutsche Bundesland. Auf: Zugriff: 02.02.2010 Schmitt, Thomas: Qualitätstourismus auf Mallorca:„Ballermann war besser. Auf: Ohne Autor: Qualitätstourismus auf Mallorca: Zugriff: 02.03.2010 Ohne Autor: „Mallorca. La invasión alemana auf: Zugriff: 02.02.2010 Ohne Autor: Interkulturelle Kompetenz.Auf: Zugriff: 22.02.2010 9 7. Anhang (Materialien, Tafelbild, usw.) 7.1 AB Task: Mallorca- un paraiso alemán? 1. Leed la parte del texto „Mallorca. La invasión alemana partir del subtitulo. 2. Rellenad la tabla en el ordenador. En citación citad la parte del texto al que te refieres en polémica, prejuicio hecho describid contra que puede ser una polémica a que hechos se refiere (si se basa en un hecho). citación polémica, prejuicio hecho 3. Presentad vuestras conclusiones en clase. Cada un@ define su actitud hacia lo que dice el autor. ¿Qué sentimientos provoca? ¿Por qué? 4. Elije una temática mencionada en el texto para escribir un comentario (o escribe un comentario al texto en general) Las temáticas pueden ser p.e.: la economía, la ecología, el comportamiento de los turistas, la integración de los alemanes residentes, el rechazo por la parte española, etc. a) Busca informaciones acerca de tu temática. Links informativos: 10 b) Escribe un comentario que se públicará en la red. Utiliza las frases útiles para presentar su opinión. 7.2. Beispieltabelle für Task Mallorca parece haberse convertido en una Florida europea mala política agraria, sector servicios se ha apoderado del primario para teutones urbanitas de clase alta, en un cálido recién estrenado decimoséptimo Land con vistas al Mediterráneo los propietarios de terreno vendan cuando les ofrecen un buen precio El resultado es que los señores alemanes compran una segunda vivienda lo largo de cinco años, todas las casas de la aldea de Biniagual ha pasado manos de la familia Graf Pero la voracidad alemana no siempre se sacia con una segunda residencia prejuicios/polémica Quiere provocar la imágen de alemanes ricos viejos hechos La mayoria que se compran casas son pensionistas es un hecho, que se invierte más en el turismo que en la agricultura es un hecho en muchos paises Quiere provocar la imágen de una colonalización anección; teutones como palabra despectiva es un hecho en muchos paises Esa polémica también existe en la prensa alemana (Deutschland ist eine Insel) pero más bien como broma Los alemanes tienen mucho dinero Los habitantes buscan el benificio económico La palabra señores es despectivo; quiere pretender que todos los alemanes se pueden permitir ese lujo Más alemanes que mallorquines se pueden comprar una vivienda Una persona como representante de una nación voracidad . no se sacia quiere provocar la imágen de alememanes como bestias 11 7.3 Text: Mallorca – La invasión alemana Reportaje 7.4 Beispiel Mind Map Posttask 12