Arbeitsblatt: Der Bericht

Material-Details

Eigenschaften eines Berichtes erschliessen
Deutsch
Texte schreiben
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

94054
579
11
08.02.2012

Autor/in

Lena Sieber
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Um was für eine Textsorte handelt es sich?  Was kannst du bei diese  Text beobachten? Notiere dir Eigenschaften, die dir besonders auffallen,   z.B. bezüglich Stil, Inhalt, Aufbau, Layout usw.  Der Bericht Bei   Bericht   steht   nicht   die  im   Vordergrund   sondern   die    Infor mation und die _Darstellung. Ein Bericht stellt ein aktuelles Geschehen klar   und   sachlich   dar,   infor miert   ö glichst   genau   über  und  ,   beteiligte sowie  über den des Ereignisses.  Der Bericht ist der Nachricht  ähnlich,  kann  aber  zusätzlich  Zusam enhänge,  Vorgeschichte  und  andere  wichtige  Aspekte   eines The mas berücksichtigen.  1. Der Schreibstil kurz, knapp, klar, präzise, nachvollziehbar, vollständig  Neutrale Perspektive: keine Gefühle, persönliche Meinung, Wertung oder  Ver mutungen korrekte Fachausdrücke einfache, kurze Sätze Indirekte Rede (wenn direkte Rede, dann als Zitat) Zeitfor m: alle Handlungen i m Präteritum 2. Aufbau Pyramidenaufbau im Lead-System So genannte Headline Beantwortet die Frage: 1 Was ist geschehen? Lead Einleitung Beantwortet die Fragen: Was geschah? Wer war beteiligt?  Wo, wann, wie und weshalb passierte es? Chronologische Darstellung der Ereignisse Dieser Abschnitt beantwortet alle WFragen noch detaillierter.  Titel: sollte den Leser neugierig machen und das Interesse des Lesers zu wecken. Der  Titel ist ein sog. „Leseanreiz Lead: Am Anfang steht ein Lead, meist hervorgehoben mit Fettdruck , Kursivschrift oder  größerer Schrift. Er enthält die wichtigsten Fakten des ganzen Berichtes und fasst  das Wesentliche in knapper Form zusammen. Er lädt den Leser ein, den Bericht  zu lesen. Absätze: Kennzeichnung: Die Absätze sind nach abnehmender Wichtigkeit geordnet. Der Bericht ist gekennzeichnet, entweder mit dem Namen oder Kurzzeichen des  Verfassers bzw. mit dem Zeichen der Agentur, von der die Redaktion die Meldung  übernommen hat.  3. W-Fragen Bei  Bericht spielen neben den 7 WFragen noch zwei weitere eine Rolle: 1. Was ist geschehen? Der Sachverhalt, das Ereignis. 2. Wer ist betroffen? Die beteiligten Personen. Handelnde und Verursacher, Betroffene 3. Wie hat sich das Ereignis abgespielt? Die Umstände. Einzelheiten, die eine Rolle   gespielt haben. 4. Wann ist es geschehen? Datum und Zeit. 5. Wo ist es geschehen? Ort. 6. Warum ist es geschehen? Die Hintergründe, Ursachen, Zusam enhänge. 7. Woher stam en die Infor mationen? Die Quellen. Evtl.  8. Welche Zitate? Zum Teil werden Zitate gebraucht. Manch mal werden Zitate auch in   die indirekte Rede um gefor mt. 9. Für wen? Für welchen Adressaten mache ich diesen Bericht? Verwende für jede WFrage eine andere Farbe und streiche die Antworten im obigen Bericht an!  2 Übung im Buch S. 15, 1.11 Merkmale eines Zeitungsberichts Die Reportage Eine Reportage ist ein pers önlich gefärbter Erlebnisbericht, der auf Tatsachen beruht, in  diese  Sinne als eine Art „ Augenzeugenbericht. Im G gensatz zur Nachricht werden in einer   Reportage bewusst Fakten mit eigenen Eindrücken und Empfindungen ver mischt; der Text  ver mittelt beides: Infor mationen und Atmosphäre. Eine Reportage kann sowohl in der Ich als   auch der WirFor m verfasst werden.  Hauptmerkmale Inhalt: breite, farbige und spannende Darstellung von Erlebte m.  Als Grundlage dienen Tatsachen und Fakten. Das persönliche Engage ent und die Betroffenheit ko m en deutlich zum Ausdruck.  Gliederung: chronologischer oder the matischer Aufbau In einer Reportage können gleichzeitig verschiedene For men angewendet werden:  Berichten, Erzählen, Beschreiben, Zitieren, Reflektieren u.a. Aufbau Gliederung: Titel, Einleitung, Hauptteil, Schluss Eventuell mit Zwischentiteln Chronologische Schilderung der Ereignisse mit verbindenden Überleitungen Möglich ist auch eine the matische Gliederung. Spannungsbogen über den ganzen Text und innerhalb der Abschnitte Sprachliche Gestaltung 3 Lebendige, anschauliche For mulierungen Treffende, vielfältige und differenzierte Wortwahl Wertende Adjektive Abwechslungsreicher, dyna mischer Satzbau (Wechsel von kurzen und langen S ätzen) Direkte und indirekte Rede Zeitfor men: alle Zeitfor men sind m ö glich. Das Präsens kann die Spannung erh öhen.  Ich bzw. WirFor men; m ö glich sind aber auch neutrale For mulierungen.