Arbeitsblatt: Klimazonen - Die Polaren Zonen

Material-Details

Übersicht über die Eigenschaften der Polaren Zonen mit einigen Aufgaben dazu.
Geographie
Gemischte Themen
klassenübergreifend
6 Seiten

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23.02.2012

Autor/in

Simon Wernli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Klimazonen der Erde Ein Einblick in die Polaren Zonen 1 Bild: Quelle: flickr/nick russel (- www.noows.de) Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 Die Klimazonen der Erde Die Polaren Gebiete Die Polaren Gebiete sind Extremgebiete. Zu den besonderen Merkmalen gehören ein sehr sozusagen lebensfeindliches Klima, die Polarnacht respektive den Polartag, so wie nur sehr wenig Pflanzen. Auch die Tierwelt beschränkt sich auf verhältnismässig wenige Arten, die den unwirtlichen Verhältnissen dort Rechnung tragen. Im Süden ist die Abgrenzung der Polargebiete einfach; sie besteht aus der Antarktis (also dem Festland) und dem darum herum liegenden Packeis. Im Norden werden grundsätzlich alle Gebiete innerhalb des Polarkreises gezählt – wenn auch einige davon, im Besonderen Orte in Nordnorwegen – nicht einmal vom Eis berührt werden. Der Einfluss des (warmen) Golfstroms macht die „Eisproduktion in besagten Gebieten unmöglich. Verantwortlich für die dauerhaft kalten Temperaturen so wie das, wie mans nennt, „Ewige Eis, ist die magere Sonneneinstrahlung. Durch den flachen Winkel verteilt sich die Energie (Wärme) der Sonneneinstrahlung auf eine viel grössere Erdfläche als beispielsweise am Äquator [Siehe Illustration]. Ausserdem „fängt die Quelle: Atmosphäre – im flachen Winkel de.wikipedia.org bedeutend breiter – einen grossen Teil dieser Sonnenenergie ab. Polarnacht Polartag 2 Da im Winter die Sonne innerhalb des Polarkreises keinen „Zugriff hat, dauert dort die Nacht im Winter 6 Monate. Man nennt sie schlicht ‚Polarnacht‘. Desgleichen der Tag im Sommer: während einem halben Jahr geht die Sonne nicht vollständig unter. Analog nennt man dies den Polartag. Leben und Vegetation Wie schon vorgängig erwähnt, hat nur wenig Leben sich in den Polargebieten breit gemacht. Unter anderem sind dies im Norden der Eisbär, Walrosse, Polarfüchse und Wale. Im Südlichen Polarkreis leben mitunter Pinguine, verschiedene Robben, Wale und Delfine sowie Krill. Die verschwindend kleine Auswahl an Grünem bedingt, dass Tiere wie Eisbär vorwiegend sich von Fleisch ernähren. In den Tundra Gebieten, die an die polaren Zonen grenzen, gibt es Grünland, allerdings noch keine Bäume. Hier wachsen vorwiegend Moose, Flechten, Gräser und Zwergsträucher. Auch die Tierwelt wird vielfältiger, namentlich mit Schneeeulen, Polarwolf, Polarhase und Moschusochsen sowie diverse Vögel. Tundra kommt in den Subpolaren Zonen vor. Bezeichnend für Tundra ist die Tatsache, dass der Tundra bei Sibirien Quelle: de.wikipedia.org Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 Die Klimazonen der Erde Boden nicht taut. An der Oberfläche wird es zwar im Sommer verhältnismässig warm, aber im Boden selbst bleibt es das ganze Jahr über frostig. Deshalb sickert das Wasser nicht in den Boden – die Ursache für die vielen Sümpfe und Seen. Quelle: aufgabenfuchs.de Die rechts stehende Grafik illustriert, wie sich Tag und Nacht im nördlichen Hochsommer verhalten. Während der Südpol komplett von der Sonneneinstrahlung abgeschnitten ist, ist der Nordpol den ganzen Tag von der Sonne beleuchtet. Je weiter südwärts wir vom Nordpol wandern, desto kürzer die Tage. Das erklärt auch, weshalb wir auf der Erde immer beide Jahreszeiten gleichzeitig haben; Sommer im Norden heisst Winter im Süden, und umgekehrt. Länder Nur eine Handvoll Länder „schafft es in den nördlichen Polarkreis. Es sind dies Norwegen, Schweden, Finnland, Russland und die USA (Alaska), sowie Dänemark (Grönland). Äusserst knapp mit dem Festland nicht mehr drin ist Island. Der Südpol wird zwar von einigen Ländern beansprucht, aber es reicht kein eigentliches Land in den Südpol. Auch die Südspitze Südamerikas, die dem Südpol noch am nächsten kommt, reicht nicht bis zum südlichen Polarkreis. Stattdessen ist die Antarktis von einem riesigen Packeis-Ring umgürtet. Das ist Eis, das in mehreren Schichten übereinander lagert, und hier eine Dicke von 3.5 Metern erreichen kann. Seine Fläche kann zwischen 4 und 20 Millionen Quadratmetern betragen. Das entspricht einem Quadrat mit einer mehr als 4000km weiten Seitenlänge. Meere Von den Ozeanen reichen Atlantik und Pazifik an die Arktis; überdies schneiden die Barentssee (Russland), Hudson Bay (Kanada), das Europäische Nordmeer und das Sibirische Meer den Polarkreis, respektive befinden sich innerhalb des Kreises. In der Antarktis sieht das schon wesentlich anders aus: hier treffen lediglich die drei Ozeane aufeinander. Im Bild links dargestellt ist das antarktische Festland. Dieses ist unter einer enormen Eisschicht und daher für uns Menschen nicht nutzbar. Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 3 Die Klimazonen der Erde Klima Das Klima in Arktis und Antarktis ist einseitig geprägt. Es kommt nie über ein für unsere Verhältnisse winterliches Klima hinaus. Auch die Tundra hat wenig Sommerliches zu bieten. Sie beschränkt sich im Wesentlichen auf Sommertemperaturen von zwischen 6 und 10. Wild wie kein anderes Land unserer Erde liegt es da, ungesehen und unbetreten. Roald Amundsen 1911 über die Antarktis Mensch und Polargebiete Viel besser als mit dem Zitat oben kann man es wohl nicht beschreiben, den Zustand des siebten Kontinents. Hatte Europa die Erde bereits vorwärts und rückwärts erkundet, weitgehend erobert und unterworfen, so war dieser Fleck Erde immer noch ein unbeschriebenes Blatt. In mehreren Anläufen wurde versucht, die Antarktis zu erkunden, zu durchqueren und den magnetischen Südpol zu erreichen. Zu den führenden Forschern gehörten Scott, Erich von Drygalski und Ernest Henry Shackleton. Letzterer kam dem Südpol auf 97 Meilen nahe. Amundsen erreichte ihn schliesslich als Erster, gefolgt von Scott, welcher bei der Heimreise mit seiner Mannschaft erfror. Während die Antarktis während langer Zeit unentdeckt blieb, war die arktische Gegend von Völkern bewohnt und besiedelt. Zu den so genannten Polarvölkern zählen unter anderem die Inuit, Jakuten und Samen. Oben: Walross Rechts: Schelfeis bricht ab. Man nennt diesen Vorgang „kalben Rechts unten: Pinguine. Diese Tiere gibts nur in der Antarktis. www.naturforscher.de de.dreamstime.com Klimagipfel.greenpeace.de Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 4 Die Klimazonen der Erde Einiges zur Antarktis Unter der riesigen Eismasse der Antarktis befindet sich der vorgängig erwähnte siebte Kontinent, genannt Antarktika. Diese Landmasse befindet sich unter mehr als 4km Eis. Auf dem Land selbst gibt es Gebirge und Seen, die trotz des Eises Wasser führen. Der Eispanzer über der Antarktis beinhaltet 90% des Eises der Erde, so wie 70% des irdischen Süsswassers. Würde dieses Eis schmelzen, so wird berechnet, würden sich die Ozeane um 61m heben. Vom Festland Antarktika sind „nur 280‘000 km2 nicht von Eis bedeckt. Das ist ungefähr 6mal die Grösse der Schweiz und entspricht damit ca. 3% der Gesamtfläche. Aufgabe Die Karte auf der nächsten Seite zeigt die Erde von oben. Im Zentrum (Kreuz) befindet sich der geografische Nordpol. Suche einen Atlas, und beschrifte die Erdteile und Meere, die bei der Arktis aufeinander treffen. 5 Aufgabe ii Grundsätzlich gibt es zwei häufige Eisformen in den polaren Gebieten, nämlich Schelfeis und Packeis. Schlage die Begriffe nach und erkläre sie! Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 Die Klimazonen der Erde Beantworte die Fragen auf der Rückseite! 1. Warum gefriert das Meer zuweilen nicht innerhalb des Nordpolarkreises? 2. Wie nennt man die Vegetationsform (Landschaftsform) unterhalb der polaren Zonen? 3. Zähle einige Völker auf, die nahe oder in der polaren Zone leben. 4. Wie viel Prozent des irdischen Süsswassers befindet sich nicht in der Antarktis? 5. Wie viele Jahreszeiten gibt es in der Arktis respektive Antarktis? 6. Nenne den Unterschied zwischen Antarktis und Antarktika. Löse anschliessend das Kreuzworträtsel 1. Vogelart 2. Land das an die Arktis grenzt 4. Sphäre, die die Erde umgibt 5. Pflanzengewächs 6. Insel, zu Dänemark gehörend 7. Nicht einladend, ablehnend 8. Name einer Bay in Kanada 3. Vegetationsform in der Subpolaren Zone 6. Warmwasserzyklus im Atlantik 9. Insel im Nordatlantik 10. Nacht die 6 Monate dauert 11. Krebsartiges Kleintier im Meer Text Zusammenstellung: S.Wernli 2012 6