Arbeitsblatt: Von der Frucht bis zum Kakao
Material-Details
Arbeitsblatt: Teile in richtige Reihenfolge bringen, mit Lösungen. AB folgt auf einen Schülergruppen-Vortrag zum Thema
Biologie
Gemischte Themen
4. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
94879
962
4
24.02.2012
Autor/in
Esther Tobias und Esther Stöckli-Eidenbenz
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Von der Frucht bis zum Kakao (Lösungen) Die Früchte des Kakaobaumes sind je nach Sorte gelb, orange oder violett und sehen aus wie Rugby-Bälle. Sie werden etwas 20 cm lang und haben eine harte Schale. Wenn die Früchte reif sind, werden sie mit einem Messer vom Baum abgeschlagen. Sie werden halbiert. Im Inneren der Früchte sind 25 bis 50 Samen, die Kakaobohnen genannt werden. Diese Bohnen sind eingebettet in eine glibbrige Masse, die Fruchtpulpe, die sehr süss und lecker schmeckt. Die Kakaobohnen werden sofort nach der Ernte einer Fermentation (Rotten) unterzogen. Diese erfolgt in sogenannten Gärfässern. Die Samen werden 2-8 Tage in diesen Behältern gelassen. Dabei entwickelt sich der Geschmack. Nun werden die Bohnen an der Tropensonne getrocknet. Dann werden sie verschifft. Vor dem eigentlichen Verarbeitungsprozess wird der Rohkakao gereinigt: Reste von Holz, Sand und Staub werden durch Siebe, Bürsten und starke Luftströme entfernt. Nun werden die verschiedenen Bohnensorten nach bestimmten Rezepten abgewogen und gemischt. Diese Mischverhältnisse gehören zu den streng gehüteten Geheimnissen jeder Schokoladenfabrik. Die Kakaobohnen werden in mittelgrosse Stücke gebrochen und werden so von den Schalen getrennt. Dies ist der Kakaobruch Der Kakaobruch wird geröstet. Dabei entwickelt sich das Aroma stärker. Für Kakaopulver werden die Bohnen stärker geröstet, für Schokolade weniger. Nach der Röstung wird der grobe Kakaobruch in speziellen Mühlen zerkleinert und auf Walzen geleitet, wo sie zu einer feinen Kakaomasse vermahlen wird. Der Druck und die Reibung bewirken, dass sich die Masse erwärmt. Dadurch verflüssigt sich die Kakaobutter. So wird die Masse in Kakaobutter und einen Kakaokuchen getrennt. Der harte Kakaokuchen wird wieder vermahlen und gesiebt – so entsteht Kakaopulver, der das Ausgangsprodukt für die Schokolade bildet. Die Kakaobutter wird später der Schokolade wieder beigefügt und macht so die Schokolade fein und zart und gibt ihr einen schönen Glanz. Von der Frucht bis zum Kakao Schneide die einzelnen Abschnitte voneinenander und ordne sie der Reihe nach. A. Die Kakaobutter wird später der Schokolade wieder beigefügt und macht so die Schokolade fein und zart und gibt ihr einen schönen Glanz. B. Wenn die Früchte reif sind, werden sie mit einem Messer vom Baum abgeschlagen. Sie werden halbiert. Im Inneren der Früchte sind 25 bis 50 Samen, die Kakaobohnen genannt werden. Diese Bohnen sind eingebettet in eine glibbrige Masse, die Fruchtpulpe, die sehr süss und lecker schmeckt. C. Die Früchte des Kakaobaumes sind je nach Sorte gelb, orange oder violett und sehen aus wie Rugby-Bälle. Sie werden etwas 20 cm lang und haben eine harte Schale. D. Der Kakaobruch wird geröstet. Dabei entwickelt sich das Aroma stärker. Für Kakaopulver werden die Bohnen stärker geröstet, für Schokolade weniger. E. Der Druck und die Reibung bewirken, dass sich die Masse erwärmt. Dadurch verflüssigt sich die Kakaobutter. So wird die Masse in Kakaobutter und einen Kakaokuchen getrennt. F. Vor dem eigentlichen Verarbeitungsprozess wird der Rohkakao gereinigt: Reste von Holz, Sand und Staub werden durch Siebe, Bürsten und starke Luftströme entfernt. G. Nun werden die verschiedenen Bohnensorten nach bestimmten Rezepten abgewogen und gemischt. Diese Mischverhältnisse gehören zu den streng gehüteten Geheimnissen jeder Schokoladenfabrik. H. Die Kakaobohnen werden in mittelgrosse Stücke gebrochen und werden so von den Schalen getrennt. Dies ist der Kakaobruch. I. Die Kakaobohnen werden sofort nach der Ernte einer Fermentation (Rotten) unterzogen. Diese erfolgt in sogenannten Gärfässern. Die Samen werden 2-8 Tage in diesen Behältern gelassen. Dabei entwickelt sich der Geschmack. J. Nach der Röstung wird der grobe Kakaobruch in speziellen Mühlen zerkleinert und auf Walzen geleitet, wo sie zu einer feinen Kakaomasse vermahlen wird. K. Nun werden die Bohnen an der Tropensonne getrocknet. Dann werden sie verschifft. L. Der harte Kakaokuchen wird wieder vermahlen und gesiebt – so entsteht Kakaopulver, der das Ausgangsprodukt für die Schokolade bildet.