Arbeitsblatt: Advent_Infos zu Lebkuchen und Gebäck
Material-Details
Hintergrund-Infos zur Entstehung des Lebkuchens und der Weihnachtsguetsli
Geschichte
Gemischte Themen
4. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
95290
868
1
01.03.2012
Autor/in
Tzeidel Bernadette Duss
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Warum essen wir im Advent Lebkuchen? Der Name Lebkuchen kommt wahrscheinlich vom lateinischen Wort „Libum, das bedeutet Fladen. Um Lebkuchen zu backen, braucht es viele Gewürze: Zimt, Anis, Ingwer, Nelken und Kardamon. Lebkuchen besitzt eine lange Geschichte. Vor 2000 Jahren haben bereits die Römer Honigkuchen mit Bildern verziert, um die Götter zu ehren. Lange Zeit wurde der Lebkuchen nur in den Klöstern gebacken, denn die Mönche hatten Gewürze und Heilkräuter zur Verfügung. Der Lebkuchen galt als stärkendes und gesundheitsfördernden Kuchen. Wenn jemand zum Beispiel Magenbeschwerden hatte, erhielt er als Medizin Lebkuchen. Im Mittelalter waren Gewürze sehr teuer und nicht überall erhältlich. Die Lebkuchen wurden darum hauptsächlich in den Handelsstädten gebacken (zum Beispiel Basel oder Nürnberg). Es gab im Mittelalter sogar den Beruf des Lebkuchen-Bäckers. Er hiess Lebküchner oder Lebzelter. Weihnachtsguetsli backen Archäologische Ausgrabungen zeigen uns: bereits vor mehr als 2000 Jahren wurden süsse Kekse für religiöse Feste gebacken. Es ist ein alter Brauch, dass im Advent die typischen Weihnachtsguetsli gebacken werden. Man vermutet, dass das Weihnachtsgebäck seinen Ursprung im Mittelalter hat. Damals wurden in den Klöstern die Lebkuchen für Weihnachten gebacken. Auch in anderen Religionen wird süsses Gebäck für religiöse Feiertage gebacken. Zum Beispiel backen die Muslime für das Fest Bairam das zuckersüsse Nussgebäck „Baklava. Zwei typische Weihnachts – Guetsli: „Mailänderli und „Brunsli Das Mailänderli Niemand weiss genau, ob das Mailänderli echt schweizerisch ist. Man weiss aber, dass die italienischen Einwanderer im 16. Jahrhundert die „Torta die Milano mitbrachten. Diese Torte wurde aus einem Teig mit viel Butter, Mehl und Zucker zubereitet – dies sind genau die Zutaten für das Mailänderli. So vermutet man, dass das Mailänderli ursprünglich ein italienisches Guetsli ist. Das Basler Brunsli Auch das Original-Rezept für das Basler Brunsli stammt vermutlich nicht aus der Schweiz. Wahrscheinlich stammt das Rezept von Köchinnen aus Baden (Deutschland), welche in vornehmen Basler Familien angestellt waren. Sie nannten das Gebäck „Brunsle.