Arbeitsblatt: Forscherfrage: Warum haben wir Angst

Material-Details

Kurze, einfache Zusammenfassung zum Thema Angst
Diverses / Fächerübergreifend
Anderes Thema
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

95352
626
6
04.03.2012

Autor/in

Rahel Augsburger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Warum haben wir Angst? Wovor hast du Angst? Manche Kinder fürchten sich vor dem Alleinsein, andere vor der Nacht oder vor großen Tieren. Sie haben dann feuchte Hände, Herzklopfen oder fangen an zu zittern. Angst ist ein unangenehmes Gefühl. Auch Erwachsene kennen es. Aber Wissenschaftler sagen: Angst ist lebenswichtig. Es wurde erforscht, dass die Angst uns schützt, wenn es gefährlich ist. Angst macht uns vorsichtig, lässt uns weglaufen oder uns verteidigen. Der Körper hilft dabei. Wenn das Herz laut pocht, wenn wir zittern oder wenn es sich mulmig im Magen anfühlt, dann ist der Körper zu höchsten Leistungen fähig. Wir können dann zum Beispiel sehr schnell rennen. Das war auch für unsere Vorfahren sehr wichtig. Denn sie konnten Gefahren nur überstehen, wenn sie Angst hatten, zum Beispiel vor einem wilden Tier oder einem starken Sturm. Die Angst warnt die Menschen: Jetzt wird es gefährlich, pass auf. Es gibt noch eine andere Angst. Die hat aber nichts mit lebensgefährlichen Momenten zu tun. Oft fürchten sich Menschen davor, wie andere über sie denken. Dann sind sie nervös. Aber das ist auch wichtig. Wir sind alle ein wenig schüchtern. Aber das ist auch gut so, sagen die Forscher. Denn das hindert die Menschen daran, Regeln zu brechen und zu schnell miteinander zu streiten. Manchmal sind Menschen aber auch übertrieben ängstlich oder haben Angst vor harmlosen Dingen. Sie sind ängstlich, wenn sie eine Katze sehen oder in einem Fahrstuhl fahren. Forscher sagen: Wenn solch eine Angst den Alltag der Menschen beeinträchtigt und sie ihr Leben nicht mehr schön finden, müssen sie Hilfe suchen. Ärzte und Psychologen können ihnen helfen, ihre Angst zu überwinden.