Arbeitsblatt: Zugverhalten von Vögeln
Material-Details
Lückentext zum Zugverhalten von Vögeln
Biologie
Tiere
6. Schuljahr
2 Seiten
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777
3
09.03.2012
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Textauszüge aus dem Inhalt:
Standvögel Die meisten unserer Vögel verlassen uns im Herbst. Standvögel wie und die meisten Spechte bleiben das ganze Jahr im Brutgebiet und der näheren Umgebung. Vögel, die bei uns überwintern, ernähren sich wie z.B. die Blaumeisen und die Kohlmeisen von Beeren, Körner und Samen, die sie an Sträuchern und Bäumen finden. Die Vögel stöbern aber auch nach Larven, Würmern, Insekten, die sie in Baumrinden finden. Eichelhäher vergraben im Herbst Eicheln, Kleiber verstecken Samen und Nüsse unter Baumrinden, wie auch die Sumpfmeisen, die Sonnenblumenkerne unter Baumrinden verstecken. Auch Tauben bleiben im Winter bei uns, sie sind Körnerfresser, ernähren sich aber auch vom Abfall der Menschen. Dadurch sind sie fast alle krank und haben Verdauungsstörungen. 1: Was fressen die meisten Standvögel? 2: Wie überlebt der Eichelhäher den Winter? . Teilzieher In Norden, zum Beispiel in Norwegen sind die meisten Amseln Zugvögel. Ihnen wird es zu kalt im Winter. In Deutschland oder auch in der Schweiz bleiben schon viele Amseln im Lande. Die Amseln gehören also zu den Teilzieher, wie viele andere Vögel auch. () Am Mittelmeer Spanien) sind alle Amseln Standvögel. Dieses Zugverhalten ist den Amseln angeboren. 1: Welches sind die typischen Teilzieher? Kurzstreckenzieher Diejenigen Artgenossen, die das Reisefieber erfasst, sind die Zugvögel. Sie ernähren sich vor allem von Insekten wie Fliegen, Mücken und Schmetterlinge. Diese schwirren bei uns im Winter nämlich nicht herum. Ein Kurzstreckenzieher fliegt nur bis in die Region des Mittelmeerraumes oder das ebenfalls wintermilde Westeuropa. Unter Kurzstreckenzieher versteht man in der Vogelkunde Arten, deren Winterquartiere selten weiter als 2000 Kilometer vom Brutgebiet entfernt liegen. In Mitteleuropa ist vielleicht das Rotkehlchen der bekannteste Kurzstreckenzieher. Auch gelten , Ringeltaube, Singdrossel, Bachstelze und zu den Kurzstreckenzieher. Viele Kurzstreckenzieher gehören auch zu den Teilziehern. Viele Arten ziehen am Morgen, wie z. B. die Finken, andere, wie Rotkehlchen und Singdrossel, vornehmlich nachts. In der Regel brechen die Kurzstreckenzieher im Herbst später nach Süden auf und kehren im Frühling früher zurück als die Langstreckenzieher. Manche Arten ziehen sogar erst dann weg, wenn sie durch Schnee dazu gezwungen werden. 1: Wo hält sich ein Kurzstreckenzieher im Winter auf? 1 Langstreckenzieher Die meisten Langstreckenzieher wechseln von Europa in die Tropen Afrikas südlich der Sahara. Die Langstreckenzieher leben somit das ganze Jahr in warmen Klimaten und kennen keinen Winter in unserem Sinne. Viele haben ihr Winterquartier tief in Afrika und kehren erst ab Mitte April/Anfang Mai zurück, um uns größtenteils im August und September wieder zu verlassen. Die meisten Insektenfresser gehören zu den Langstreckenziehern, da im Winter bei uns in Europa diese Nahrung nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Langstreckenzieher verlassen das Sommerquartier im allgemeinen kurz nach Beendigung des Brutgeschäftes im Spätsommer, wenn Wetter und Nahrungsangebot noch günstig sind. Graureiher, Enten, Gänse, Schwäne und Schwalben fliegen sowohl im Hellen als auch bei Dunkelheit. Schwalben, Neuntöter, Störche und Greifvögel ziehen hauptsächlich tagsüber. Diese fressen oft während des Zuges ihre Insekten. Eindrucksvolle Schrägreihen, Flugkeile und ähnliche Formationen bilden z. B. Enten, Schwäne, Kraniche und Gänse, während Stare in wogenden Schwärmen fliegen. Kuckucke, Wendehälse und fast alle Greifvögel sind ausgesprochene Einzelwanderer. 1:Was fressen die Zugvögel vor allem ? 2: Wo hält sich ein Langstreckenzieher im Winter auf?. 3: Wer fliegt vor allem in Schwärmen? 2