Arbeitsblatt: Der Mensch II: Das Auge

Material-Details

Eine M&U Lektionsreihe zum Thema Mensch. Als Grundlage für diese Stillarbeit dienten die bekannten Bücherreihen "Frag mich..." und "Wissen".
Biologie
Anatomie / Physiologie
4. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

96
2843
32
03.11.2005

Autor/in

Marco Torsello
Felsengrundstrasse 4
8212 Neuhausen am Rheinfall
0526726953
0787746838
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Mensch Umwelt Name: Der Mensch 2 Der Mensch 2 Material: A4-Blatt Schreibzeug Farbstifte Dieses Arbeitsblatt Lies die Texte sorgfältig durch und löse anschliessend die unten aufgelisteten Aufgaben! Wie bei allen Säugetieren, zu denen auch der Mensch gehört, lernen die Jungen oder eben Kinder am besten, wenn sie davor Zeit hatten zum Spielen. So können sie sich neue Sachen viel einfacher merken. Doch leider passieren beim spielen oft auch Unfälle und wenn wir zum Beispiel unsere Köpfe zusammenstossen, dann wächst uns eine Beule. Die Beule entsteht dabei, weil die dünnen Blutgefässe im Kopf platzen. Dadurch tritt Blut aus diesen feinen Äderchen und die Beule entsteht, weil das austretende Blut ja Platz braucht unter der Kopfhaut. Wenn wir weiche Teile unseres Körpers, wie zum Beispiel den Arm anstossen, dann fliesst das Blut dieser geplatzten Äderchen direkt unter die Haut, wo wir dies als blauen Fleck erkennen. Wenn uns dies passiert, halten wir uns am besten etwas Kaltes an die verletzte Stelle und zwar aus zwei Gründen: erstens ziehen sich die geplatzten Äderchen durch die Kälte zusammen; so kann nur noch wenig Blut herausfliessen und die verletzte Stelle schwillt nicht so stark an. Zweitens betäubt die Kälte die Verletzung. Somit sind die Schmerzen nicht so stark. Achtung: berühre nie die verletzte Stelle und lege nie etwas Heisses darauf, weil sich sonst die Haut entzünden kann! Blaue Flecke können sehr gross sein und vor allem sind sie äusserst schmerzhaft Wenn wir uns so wehgetan haben, dann weinen wir oft. Aber wusstest du, dass wenn wir fröhlich sind, wir auch Tränen in den Augen haben? Tränen sind nicht nur zum Weinen da. Die Tränen versorgen unsere Augen mit Nährstoffen und halten sie geschmeidig. Sie waschen aber auch den Staub, der uns in die Augen fliegt heraus. Zudem schützen sie das Auge vor Bakterien. 4. März 2004 Marco Torsello Mensch Umwelt Name: Der Mensch 2 Warum zwinkern wir? Unsere Augen arbeiten sind unser Wir zwinkern oft mit den Augen, ohne es zu bemerken. Das geschieht, um die Augen mit Tränen Wichtigstes Organ zur Orientierung. zu reinigen und um zu verhindern, dass das Auge Doch manche Leute sehen nicht so austrocknet. Wir zwinkern aber auch, wenn uns etwas gut und brauchen deshalb eine Brille. ins Auge fliegt. Wir müssen uns das Auge wie eine Lupe vorstellen. Bei einigen Leuten ist aber diese „Lupe nicht richtig geformt und sie sehen dann nicht scharf oder können nicht gut in die Ferne oder Nähe blicken. Um diesen Fehler auszugleichen, brauchen wir eine Brille. Im Grunde genommen funktioniert unser Auge genau gleich wie eine Fotokamera. Eigentlich würde ja zur Orientierung ein Auge reichen: aber warum haben wir zwei und warum stehen sie auseinander? Dadurch dass sie auseinander stehen, können wir dreidimensional sehen. Dies bringt uns jede Menge Vorteile. Wir können so z.B. Distanzen abschätzen und sind auch fähig etwas exakt mit unserer Hand zu greifen. Aufgaben: 1. Warum bekommen wir eine Beule, wenn wir unseren Kopf stossen? 2. Wie behandelst du am besten eine verletzte Stelle? Warum? 3. Zeichne das Auge von der Wandtafel ab und beschrifte alle angegeben Teile! Male nun die Iris (so nennen wir den Teil der Augen, der deine Augenfarbe ausmacht) so wie sie bei dir gefärbt ist, so genau wie möglich ab! 4. Experiment: Schliesse etwa zwei Minuten lang mit den Händen ganz gut deine Augen! Am besten setzt du dich dazu aber an einen hellen Ort zum Beispiel ans Fenster. Wenn du die Augen wieder öffnest, schaust du sofort in deinem Handspiegel nach. Was passiert mit deinen Pupillen? Schreib auf, was du beobachtest! 5. Experiment: Male mit einem Stift einen grossen Kreis auf dein Blatt. Nun schliesse ein Auge und mache nochmals das selbe. Was fällt dir leichter? 6. Experiment: Die Augen dienen uns auch zum halten des Gleichgewichts. Stehe auf ein Bein und halte durch leises Zählen fest, wie lange du es schaffst auf einem Bein zu stehen! Nun schliesst du beide Augen und halte durch leises Zählen fest, wie lange du es dieses Mal schaffst! 4. März 2004 Marco Torsello