Arbeitsblatt: Vortrag geschichtliche Beziehung Schweiz und Italien
Material-Details
Vortrag
Geschichte
Schweizer Geschichte
6. Schuljahr
9 Seiten
Statistik
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30.03.2012
Autor/in
davide (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die geschichtliche Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien 1. Gab es jemals Krieg zwischen der Schweiz und Italien? Die Schweiz und Italien sind politisch und wirtschaftlich sehr eng verbunden. Diese Beziehung steht seit längerer Zeit. Die Verbundenheit der Wege durch die Alpen, haben dazu gebracht eine langjährige gute Beziehung miteinander zu haben. Über diese Jahre hinweg, stand für die Schweiz die sogenannte „Neutralität. Die zeichnete sich in fünf Punkten ab: Die Integration, die Unabhängigkeit, den Freihandel, das Gleichgewicht im Lande und die Dienstleistungsfunktion. 2. Geschichtliche Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien Im 14. Und 15. Jahrhundert trugen italienische Bankleute entscheidend zur Entwicklung der Genfer Messen bei. Ab dem 15. Bis zum Beginn des 16. Jahrhundert fand eine entgegengesetzte Bewegung statt und zwar das Militär. Die eidgenössischen Orte drangen Richtung Süden und unternahmen Feldzüge die schliesslich zur Eroberung der Tessiner gebiete führten. Sie übernahmen die Kontrolle über die Pässe und damit auch den Zugang zu den lombardischen Märkten. Infolge standen dann zahlreiche Schweizer Soldaten im dienst italienischen Stätte. 3. Die Schweizer Söldner Die Kantone organisierten und kontrollierten 15‘000 Männer, die für sie im Dienst waren. Die Föderation vergab das Recht zur Anwerbung von Kriegs Leuten. Die Soldaten erhielten dafür Salz oder günstigen Handels Bedingungen. Die Schweizer Soldaten betrachteten den Kriegsdienst als vorübergehend, nur den Sommer über dauerte. Nach dem dienst kehrten sie nach Hause zurück und lebten den Winter über von der kriegsbeute. Sie waren die besten Soldaten ihrer Zeit, die ohne Kavallerie und mit wenig Artillerie zurechtkamen. Deshalb wurden sie von Spanien und Frankreich befördert. Schweizer Söldner 4. Helvetische Söldner in Italien, die päpstlichen Garden im Vatikan Die Helvetier war ein Volk von Kriegsleuten, dessen Soldaten für ihre Kriegstüchtigkeit weithin bekannt waren. Der Vatikan entschied sich die Söldner als Schutzgarde des Papstes anzustellen. Das offizielle Geburtsdatum der päpstlichen Schweizergarde ist der 22. Januar 1506. Der Tag, an dem bei Einbruch der Dunkelheit eine Gruppe von 150 Schweizern Soldaten unter ihrem Hauptmann Kaspar Schieten aus dem Kanton Uri zum ersten Mal in den Vatikan einzog und von Papst Julius II gesegnet wurden. Er verlieh ihnen den Titel: „Hüter der Freiheit der Kirche. 5. Herkunft des Namen Helvetika Der lateinische Name der Schweiz, Confoederatio Helvetica, nimmt Bezug auf den antiken keltischen Stamm der Helvetier, der im schweizerischen Mittelland und in Teilen Süddeutschlands siedelte. Die Erinnerung an dieses Volk, dessen Spuren sich im Frühmittelalter durch Romanisierung und Vermischung mit germanischen Einwanderern verlieren, blieb durch seine besondere Rolle im Bericht Julius Cäsars über den Gallischen Krieg im kollektiven Gedächtnis der geistigen und politischen Elite der Schweiz haften. 6. Beginn der Immigration (Einwanderung) der Italiener in die Schweiz im 1900 Jahrhundert wegen Arbeitskraft im Baugewerbe Strassen und Eisenbahnbau Des Weiteren spielen seit jeher die Alpen als Bindeglied zwischen dem Süden und dem Norden eine wichtige Rolle. Dem Ausbau der Alpenübergänge folgten 1882 der Bau des GotthardBahntunnels und 1906 jener des SimplenBahntunnels, woran maßgeblich italienische Arbeiter beteiligt waren. Auch heute bildet die im Ausbau befindliche Alpentransversalen (NEAT) ein zentrales Element der Beziehungen zu unserem südlichen Nachbarland. 7. FremdFeindlichkeit zwischen den Schweizer und Italiener In den Jahren zwischen 1870 und 1914 wanderten sehr viele Italiener in die Schweiz ein. Im Jahre 1880 waren es 41‘000 Italiener. Im Jahre 1910 waren es schon 203‘000 Einwandere. Dies führte natürlich zu Spannungen und Fremdfeindlichkeit. Die kulturellen Unterschiede und die Art vom Leben waren zu unterschiedlich. Die heutige typische gebliebene Namensgebung „Tschingg an die Italiener war zu dieser Zeit ein Schimpfwort. Eigentlich kommt das Wort Tschingg vom Wort „cinque das Fünf heisst und von einem traditionellen Spiel das mit den Händen gespielt wurde und „Morra hiess. Beim Spielen riefen die Italiener immer „ Cincue la morra. Die schweizer rief dann den Italienern nicht Wissend was es hieß „Tschinggelamora Dräck de schnorra zu. 8. – 9. Die Beziehung von Mussolini und der Schweiz (2. Weltkrieg) Mussolini war im 2. Weltkrieg Hitlers südlicher Partner. Er Unterstütze Hitler bei wichtigen Kriegstragegien. Im Jahre 1902 kam Mussolini aus Abenteuerlust und ohne festes Ziel in die schweiz. Er war der Sekretär der italienischen Maurer und Hilfsarbeitergewärkschaft in Lausanne. Weil er die Idee eines Generalstreiks mit gewaltsamen mittel unterstützte, wurde er im Jahre 1903 im Kanton Bern verhaftet und ausgewiesen nach Chiasso gebracht wo man ihn dann der italienischen Polizei übergab. Hier die Worte von Mussolini im März 1939 vor dem faschistischen Grossrat. „Ich blicke beständig auf das Tessin, weil die Schweiz ihren Zusammenhalt verloren hat, und sie eines Tages verschwinden und in viele kleine Staaten zerstreut wird