Arbeitsblatt: Australien - Aborigines

Material-Details

Lückentext zu den Aborigines
Geographie
Anderes Thema
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

968
3364
87
29.04.2006

Autor/in

Rebecca Müller


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Aborigines Woher sie kamen Von den ca. 17 Millionen Australiern sind etwa 250 000 Nachkommen der(1a)des Kontinentes. Vor etwa 40 000 Jahren sind ihre Vorfahren aus(1b)eingewandert. In der damals herrschenden Eiszeit lag der(1c)tiefer, was das Überqueren der Meeresengen zwischen Australien und Südostasien vereinfachte. Sie lebten in etwa 600 Stämmen. Ihr Alltagsleben und ihre Kultur Die Aborigines waren Jäger und(2a). Es gab sesshafte Aborigines, die in den fruchtbaren Küstengebieten lebten und(2b), die in den Trockengebieten umherwanderten. Als Jagdgeräte verwendeten sie Speere, Holzknüppel und(2c). Die Nahrung bestand aus Pflanzen und(3a), die roh gegessen wurden oder über dem Feuer zubereitet wurden. Kleider waren in dieser warmen Gegend nicht nötig. Als Behausungen dienten Windschirme, Zweig- und(3b). Sie lebten in(3c) bis zu 1000 Angehörigen. Die Aborigines kannten keine Schrift, sie sprachen verschiedene Dialekte. Erfahrungen gaben sie mündlich in Gesängen, Tänzen sowie in(4a) weiter. Jeder Stamm besass sein eigenes(4b), ein Heiligtum, dem sie sich verbunden fühlten. Die Aborigines glauben, dass alle Teile dieser Welt von(5a) abstammen, welche nie sterben, sondern an geheiligten Orten lebendig bleiben. Der Ayers Rock ist ein heiliger Ort, welcher von den Aborigines(5b) genannt wird. Kunst und Handwerk Bilder malten sie mit ockerfarbenem Lehm, mit weissem Kalk und(6a). Dieselben Farben verwendeten sie auch um ihre Körper zu bemalen. Musik und Tanz Eine Darbietung mit Gesang, Musik und Tanz nennt man Corroboree.(6b) heisst das lange Holzrohr, durch das geblasen und gesungen wird. Sprache und Erzählungen Bis jetzt sind über(7a) Aboriginie-Sprachen verloren gegangen. Um das Verlorengehen von Sprachen zu verhindern, wird in der Schule, bevor man(7b) lernt, die Stammessprache gepflegt. Folgen der Kolonisation durch die Briten Mit der Besiedlung der(8a) stiessen zwei grundverschiedene Kulturen aufeinander. Die Ureinwohner lebten im Einklang mit der(8b). Die Neuankömmlinge wollten möglichst schnell ihren Besitz vermehren. Die Aboriginies wurden aus den fruchtbaren Gebieten entlang der(8c) und der Flüsse verdrängt. Jene, die mit den Einwanderern Kontakt aufnahmen, erlebten grosse Schwierigkeiten. Gegen viele(9a) waren sie nicht immun. Den Lebensunterhalt liess sich trotz kläglicher Löhne in wenigen Stunden verdienen. Mit der gewonnenen Freizeit konnten sie nicht umgehen und wurden vielfach(9b). 1849 erklärte die ehemalige Britische Regierung den Kontinent als(9c), das heisst sie gab ihn zur rücksichtslosen Besitznahme frei. Erst 1967 erhielten die Aborigines das(10a). Bis 1969 konnten den Aboriginie-Familien die(10b) weggenommen werden. Eine neue Zeit? In den vergangenen 3 Jahrzehnten hat sich die Einstellung der weissen Bevölkerung geändert. Vielerorts begannen Gruppen von Aborigines um ihre(11a) zu kämpfen. 1974 hat die Regierung Australiens den Aborigines grosse Gebiete zurückgegeben. Es wurde versucht die Ausbildungs-, Beschäftigungs- und Gesundheitsverhältnisse der Aboriginies zu verbessern. Durch zusätzliche Geldmittel soll das(12a) und(12b)problem, welches immer noch besteht, gelindert werden. Ob jemals eine vollständige Akzeptanz der Aborigines stattfinden wird, steht in den Sternen.