Arbeitsblatt: Osysseus und seine Irrfahrt

Material-Details

Beschreibung der Odyssee
Geschichte
Gemischte Themen
5. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

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14
04.04.2012

Autor/in

T. Kopp
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Odysseus und seine Irrfahrt 1. Abenteuer: Stadtplünderung Mit einer Flotte von zwölf Schiffen und 500 Gefährten begann Odysseus die Heimreise. Widrige Winde verschlugen die Schiffe an die thakrische Küste. Die Bewohner des Landes, die Kikoner, waren im Krieg Verbündete der Trojaner gewesen und so überfiel Odysseus deren Hauptstadt Ismaros. Während der Siegesfeier bzw. dem daran anknüpfenden Besäufnis wurden sie jedoch von nachrückenden Truppen überrascht und mussten sich auf die Schiffe zurückziehen. Odysseus verlor dabei 72 Männer. 2. Abenteuer: Die Lotosesser Auf der Weiterfahrt wurden sie bei Kap Malea in Peleponnesos vom Windgott Boreas durch ein Unwetter aufgehalten. Nach neun Tagen Kampf gegen die Unwetter erreichten sie das Land der Lotophagen Lotosesser an der afrikanischen Küste (Dscherba, Tunesien). Die Lotos ist eine süsse Frucht, die den Esser in eine ruhige und gelassene Stimmung versetzt und daduch Schmerzen lindert. Allerdings auch den Schmerz des Heimwehs, und so konnte Odysseus seine Männer nur durch Gewalt zurück auf die Schiffe bringen und zur Weiterfahrt bewegen. 3. Abenteuer: Beim Kyklopen Danach kamen sie zur Insel der Kyklopen (West-Sizilien). Mit zwölf seiner Männer betrat Odysseus die Insel. Den Rest der Flotte liess er sicherheitshalber bei einer nahe gelegenen Insel zurück. Auf der Suche nach Proviant gelangte er in die Höhle des Kyklopen Polyphemos. Dieser war ein Sohn des Meeresgottes Poseidon. Er nahm die Männer in seiner Höhle gefangen und begann sie zu verspeisen. Odysseus gelang es, den Riesen mit Wein betrunken zu machen und als Polyphemos daraufhin einschlief, ihm mit einem angespitzen und im Feuer gehärteten Pfahl das Auge auszustechen. Zuvor hatte er dem Riesen noch verraten, dass sein Name Utis (Niemand) sei. Als der Riese nun vor Schmerz aufschrie, kamen seine Brüder, um nach der Ursache des Lärms zu schauen. Als Polyphemos nun schrie, dass Niemand da sei, der ihm Gewalt antäte, zogen die übrigen Riesen wieder ab. Der geblendete Riese verschloss daraufhin den Eingang zur Höhle mit einem grossen Felsblock, so dass die Griechen nicht fliehen konnten. Als Polyphemos seine Schafherde aus der Höhle zum weiden lies, banden sich die Griechen unter den stärksten Widdern fest und entkamen so. Kaum wieder auf See, rief Odysseus dem Riesen Schmähreden zu. Dieser warf mit Felsbrocken nach dem Ursprung der Stimme und verfehlte das Schiff nur knapp. Sein Verhalten erzürnte jedoch Poseidon, der daraufhin nichts mehr ungetan lies um seinen Sohn an Odysseus zu rächen. 4. Abenteuer: Die schwimmende Windinsel Als nächstes steuerte Odysseus die schwimmende Insel des Windgottes Aeolos an (Ustica, oberhalb Sizilien). Dieser war dem Helden wohlgesonnen. Um ihm die Weiterfahrt zu erleichtern sperrte Aeolos die widrigen Winde in einen Sack aus Leder und verschloss diesen. Den Sack übergab er Odysseus, der ihn an den Schiffsmast band. Seine Gefährten vermuteten allerdings wertvolle Geschenke in dem Sack und mutmassten, dass Odysseus diese nicht mit ihnen teilen wolle. Als Ithaka bereits in Sichtweite war überkam sie die Neugier und sie öffneten den Sack. Die befreiten Winde bliesen das Schiff daraufhin bis zur Insel des Aiolos zurück. Auf eine Bitte Odysseus um erneute Hilfe ging der Windgott nicht ein. 5. Abenteuer: „Schiffli versänke Danach musste die Flotte das Land der Laistrygonen passieren (Korsika). Dabei handelte es sich um (menschen-)fleischfressende Riesen. Sie bewarfen die Flotte mit Felsbrocken, versenkten die Schiffe und frassen die Besatzungen. Einzig Odysseus entkam mit seinem Schiff den Riesen. 6. Abenteuer: Bei der Zauberin Kirke Das letzte verbliebene Schiff kam zur Insel Aiaia, der Heimstatt der Zauberin Kirke (Circeo, Westküste Mittelitaliens). Diese verwandelte alle Besucher der Insel in Tiere, so auch die Begleiter des Odysseus. Mit Hilfe von Hermes konnte Odysseus dem Zauber widerstehen und Kirke unterwerfen. Er zwang sie, seine Begleiter zurückzuverwandeln. Odysseus blieb ein ganzes Jahr bei der Zauberin und zeugte mit ihr einen Sohn, Telegonos und auch Agrios und Latinos Das weis man nicht so genau:-). 7. Abenteuer: Besuch in der Unterwelt Auf den Rat der Zauberin hin stieg Odysseus in die Unterwelt, um den Geist des verstorbenen Sehers Teiresias nach seinem weiteren Schicksal zu befragen (in der Strasse von Gibraltar). Dieser offenbarte ihm, dass Poseidon aufgrund der Kränkung seines Sohnes dem Helden zürne und seine Rückkehr nach Ithaka verhindere. Trotz allem könne aber das Unternehmen zu einem glücklichen Ende gelangen. Aber nur, wenn er und seine Gefährten auf der Insel Trinakia die heiligen Kühe des Sonnengottes Helios achten würden. Anderenfalls werde er seine Heimat erst nach langer Zeit wiedersehen, alleine und auf einem fremden Schiff. 8. Abenteuer: Der Gesang der Sirenen Nachdem Odysseus sich von Kirke getrennt hatte fuhr er an der Insel der Sirenen vorbei (Golf von Salerno, Westküste Italiens). Seine Gefährten hatten sich mit Wachs die Ohren verstopft, so dass sie den Gesang nicht hören und ihm nicht erliegen konnten. Er selbst hatte sich zuvor an den Mast binden lassen und konnte so ungefährdet dem Gesang lauschen. 9. Abenteuer: Der feuerspeiende Vulkan Jetzt musste Odysseus vorbei an der Insel des feuerspeienden Vulkans Stromboli. Viel passiert ist hier nicht 10. Abenteuer: Das Ungeheuer Skylla Danach musste der Held an den beiden Meeresungeheuern Skylla und Charybdis vorbei (Strasse von Messina, Südlichster Punkt Italiens). Schon die Argonauten hatten diese Stelle nur mit Hilfe der Nereiden unbeschadet überwinden können. Skylla, ein Ungeheuer mit sechs Köpfen und zwölf Füssen griff nach dem Schiff und frass sechs der Gefährten auf. Charybdis auf der anderen Seite der Meerenge sog mehrmals täglich das Wasser ein und spieh es wieder aus. Aufgrund eines Ratschlages der Kirke hatte Odysseus ihre Seite gemieden. 11. Abenteuer: Die heiligen Rinder des Sonnengottes Nach diesem schrecklichen Erlebnis landete die Heldengruppe an der Insel Trinakia (Ostküste Siziliens). Wie Teiresias angemahnt hatte, verschonten sie die dort weidenden Kühe. Doch der Windgott Notos verhinderte über einen Monat lang die Weiterfahrt. Obwohl Odysseus seine Gefährten ständig ermahnte, schlachteten diese am Ende ausgehungert ein paar der Kühe. Dies erzürnte den Sonnengott. Er drohte den übrigen Göttern, die Sonne nicht mehr scheinen zu lassen und erzwang so von ihnen einen Racheschwur. Als endlich ein günstiger Wind die Weiterfahrt ermöglichte zerstörte Zeus persönlich durch einen Sturm das Schiff. Bis auf Odysseus ertrank die ganze Mannschaft. 12. Abenteuer: Besuch bei der Göttin Kalypso An den Mastbaum des Schiffes geklammert trieb Odysseus im Meer bis er schliesslich auf der Insel Ogygia an Land gespült wurde (Insel Malta). Diese Insel war der Wohnsitz der Nymphe Kalypso. Die unsterbliche Tochter des Atlas nahm den Schiffbrüchigen bei sich aus, entbrannte in Liebe zu ihm und behielt ihn sieben Jahre lang bei sich wobei sie ihm sogar anbot, ihn unsterblich zu machen ). Nach sieben Jahren entlies sie ihn auf Geheiss des Götterboten Hermes, damit Odysseus sich wieder auf den Weg machen und sein Schicksal erfüllen konnte. 13. Abenteuer: Die gastfreundlichen Phaiaken Mit einem Floss und genügend Proviant versorgt machte sich der Held auf. Doch Poseidon entdeckte ihn nach kurzer Zeit, als Odysseus gerade die Insel der Phaiaken passierte und der Gott versenkte das Floss. Mit Hilfe der Meeresgöttin Leukothea früherer Name: Ino konnte sich Odysseus ans Ufer retten (Insel Korfu). Dort wurde er von der Königstochter Nausikaa entdeckt und an den Hof gebracht. Die Phaiaken nahmen den Helden gastfreundlich auf und Odysseus berichtete seinen Gastgebern von seinen jahrelangen Abenteuern. Alkinoos, der König der Phaiaken überlies Odysseus eines seiner Schiffe, damit er schneller nach Ithaka zurückkehren konnte. 14. Abenteuer: Endlich zu Hause! So kam Odysseus endlich in seine Heimat Ithaka. Als Bettler verkleidet begab er sich an den Hof, wo seine Frau Penepole in der Zwischenzeit von einer Vielzahl von Freiern umlagert wurde, die Odysseus aufgrund dessen langer Abwesenheit tot wähnten. Diese wollten Penepole zu einer neuen Heirat drängen. Um sich dem zu entziehen, hatte Penepole verlautbarten lassen, sie werde erst wieder heiraten, wenn sie das Totengewand für ihren Schwiegervater Laërtes fertig gewebt hätte. Doch jede Nacht trennte sie wieder auf, was sie am Tag gewebt hatte. Doch nachdem diese List aufgedeckt worden war, wurde es kritisch. Auf Anraten der Göttin Athene versprach sie demjenigen ihre Hand, der den Bogen Odysseus spannen könne. Ein Freier nach dem anderen versagte bei dieser Prüfung, bis es am Ende der Bettler war, der den Bogen spannen konnte. Da erkannten die Freier Odysseus. Doch dieser tötete mit Hilfe seines Sohnes Telemachos sämtliche Freier. Die Angehörigen der Getöteten sannen daraufhin auf Rache, doch nach einer Vermittlung durch Athene kehrte wieder Friede in Ithaka ein.