Arbeitsblatt: Was ist Leben?

Material-Details

Lückentext zum Thema belebte, unbelebte Materie
Biologie
Anderes Thema
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

97037
1011
6
05.04.2012

Autor/in

Sylvie Kohler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Leben Der Gesang einer Amsel, das Aufblühen der Gartentulpe, die Hetzjagd des Geparden auf die Antilope, das Reifen der Äpfel am Baum oder das Triumphgeschrei der Fussballfans bei einem Tor, all das sind Äusserungen des Lebens. Es ist nicht leicht, Merkmale aufzuzählen, die das Leben allgemein kennzeichnen. Am einfachsten finden wir sie heraus, wenn wir leblose Gegenstände wie , oder mit belebten Materien vergleichen. Zu den Lebewesen gehören , und Auf der Erde leben etwa 400 000 Pflanzearten und mehr als 1,5 Millionen Tierarten. Bei uns kommt nur ein kleiner Teil davon vor, nämlich rund 10 000 Pflanzenarten und 40 000 Tierarten. Das Leben zeigt sich also auch bei uns in einer grossartigen Vielfalt. Die sechs Merkmale des Lebens 1 Stoffwechsel Eine Kuh frisst Gras, trinkt Wasser, atmet Luft ein und bildet täglich viele Liter Milch. Mit der Nahrung erzeugt sie ausserdem Körperwärme und Energie für die Bewegung. So bleibt sie am Leben. Es entsteht Kot und Urin, das sind die , die sie von Zeit zu Zeit ausscheidet. Auch ein Apfelbaum kann ohne Erde, Wasser und Luft nicht leben. Auch er nimmt von der Umwelt auf, verarbeitet sie und gibt Abfälle ab. Diese Vorgänge zusammen nennt man 2 Reizbarkeit und Verhalten Wir geben frisches Katzenfutter in den Teller. Die Katze hört das vertraute Geräusch und eilt herbei. Jetzt sieht und riecht sie das Essen. Wenn sie daran zu lecken beginnt, schmeckt sie es auf der Zunge Tasthaaren. und So spürt kann es die mit den Katze mit langen ihren und Gegenstände und Vorgänge wahrnehmen und darauf reagieren; sie ist 3 Bewegung aus eigener Kraft Die Fähigkeit zur freien ist ein weiteres Merkmal, welches Lebewesen auszeichnet. Bei Tier und Mensch ist die Bewegungsfähigkeit offensichtlich. Aber wie ist dies bei Pflanzen? Auch sie bewegen sich! Die Sonnenblume wächst nämlich der entgegen. 4 Fortpflanzung und Entwicklung Ein Kaninchenweibchen wirft im Jahr mehrmals nackte. Die Mutter säugt, wärmt und schützt sie einige Wochen lang, bis sie selbständig sind. Weil Pflanzen, Tiere und Menschen eine beschränkte Lebensdauer haben, müssen sie Nachkommen erzeugen. Ohne würden die Arten aussterben. Pflanzen vermehren sich mit Samen. Diese beginnen zu keimen und wachsen. Später bilden sich und Dabei wird die Pflanze nicht nur grösser, sie verändert auch ihre Gestalt. Besonders eindrücklich sind und bei der Entwicklung der Schmetterlinge. Aus dem schlüpft eine, welche heranwächst, sich verpuppt und sich schliesslich zum bunten, flügfähigen Falter verwandelt. Das Kalb hingegen entwickelt sich in der und das Küken im 5 Aufbau aus Zellen Mit Hilfe des Mikroskops findet man bei Pflanzen, Tieren und Menschen winzige Bausteine, die allen Lebewesen gemeinsam sind: Es sind kleine Kammern, die sich durch eine Haut voneinander abgrenzen. Die Zellen haben einen zähflüssigen Saft und einen Kern. Die Zellen unterscheiden sich in ihrer Form und Grösse. Es gibt Pflanzen und Tiere die nur aus einer Zelle bestehen. 6 Umweltabhängigkeit Leben ist nur in einer bestimmten Umwelt möglich. Der Frosch z.B. braucht Luft zum Atmen, Nahrung, Wärme und einen Weiher, um darin zu laichen. Diese Umweltabhängigkeit gilt für alle Lebewesen. Dabei sind aber die Ansprüche an die Umwelt bei jedem Lebewesen anders.